LAS VEGAS BEI NACHT
(naja, und ein bisserl auch nachmittags ;o))
Hello, ihr Lieben!
(naja, und ein bisserl auch nachmittags ;o))
Hello, ihr Lieben!
Vielen Dank für eure lieben, wunderbaren Kommentare zu meinem vorigen Post
- und zu "Teil eins" meiner "Las-Vegas-Story" :o))!!!
Könnt ihr Euch noch an das Buch erinnern, von dem ich euch hier erzählt habe - das Buch, in dem es um
das "Glück des Zufalls" geht? Wie der Zufall es so will, kommt eine der Hauptpersonen des Romans in Nevadas
berühmte Glücksspielstadt, und der Busfahrer verkündet:
"Meine Damen und Herren, wir erreichen jetzt Las Vegas - das bedeutet: die Wiesen.
Kaum zu glauben, aber das hier war tatsächlich mal ein grüner Flecken. Ihnen allen
eine gute Zeit und achten Sie auf die Stufen."
In diesem Sinne: Welcome zum zweiten Teil über die "fabulöse" Stadt, die einst ein grüner Flecken inmitten
der Wüste war und nun Tag und Nacht unter Strom steht - und achtet bitte auf die Stufen ;o)!

Den Bus nehmen wir übrigens nicht, um uns durch die Stadt der Neonlichter zu bewegen,
und auch unseren Mietwagen lassen wir lieber auf dem Hotelparkplatz stehen. Wir sehen unterwegs
Stretchlimousinen in schwarz oder weiß, die man wohl mieten kann, wenn man hier zu heiraten
gedenkt oder wenn man einen Gewinn feiern möchte, den man in einem der Casinos errungen hat -
doch auch die sind nicht das Fortbewegungsmittel unserer Wahl: Stattdessen halten wir uns mal
wieder an die eigenen Füße - und für längere Strecken nehmen wir die Monorail, die ihr unten rechts
sehen könnt:
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Nun zu eurer berechtigten Frage, ob es uns gelungen ist, unsere nächste Weltreise
durch einen Jackpot zu finanzieren:
Man kann in Vegas kaum einen Schritt machen, ohne an einem Spielautomaten vorbeizukommen - selbst der
Weg aus der Monorail führt durch Spielsalons! Klingt vielleicht schrullig (oder nach einer gewissen "Sonderlichkeit",
die Leute mit zunehmendem Alter annehmen ;o)), aber es ist irgendwie "too much" für uns.
Als würde uns ein Marktschreier unbedingt seine Ware aufdrängen wollen.
Da drehen wir uns auch um und gehen fort. Weil wir nix aufs Auge gedrückt bekommen wollen.
Ursprünglich haben wir uns vorgenommen, in Las Vegas eine klitzekleine Summe für solche Automaten
zu reservieren, weil Spielen hier einfach "dazugehört" (und weil es natürlich schön wäre,
mit einem Einsatz von 5 Dollar die nächste Reise zu gewinnen ;o)) Doch dann schreckt uns
diese Aufdringlichkeit so sehr ab, dass wir in Las Vegas nicht einen einzigen Cent ins Glücksspiel investieren...
(Ich schätze mal, damit könnten wir die einzigen sein...? ;o))
Weg aus der Monorail führt durch Spielsalons! Klingt vielleicht schrullig (oder nach einer gewissen "Sonderlichkeit",
die Leute mit zunehmendem Alter annehmen ;o)), aber es ist irgendwie "too much" für uns.
Als würde uns ein Marktschreier unbedingt seine Ware aufdrängen wollen.
Da drehen wir uns auch um und gehen fort. Weil wir nix aufs Auge gedrückt bekommen wollen.
Ursprünglich haben wir uns vorgenommen, in Las Vegas eine klitzekleine Summe für solche Automaten
zu reservieren, weil Spielen hier einfach "dazugehört" (und weil es natürlich schön wäre,
mit einem Einsatz von 5 Dollar die nächste Reise zu gewinnen ;o)) Doch dann schreckt uns
diese Aufdringlichkeit so sehr ab, dass wir in Las Vegas nicht einen einzigen Cent ins Glücksspiel investieren...
(Ich schätze mal, damit könnten wir die einzigen sein...? ;o))
Somit: Nix gewonnen, nix zerronnen :o))
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| In dieser Collage bekommt ihr Einblick in diverse Casinos |
Vielleicht gut so, denn Murphy wirkt doch ziemlich interessiert an all dem Geklingel und Geleuchte.
Möglicherweise haben wir ihn so vor einem Schicksal als abgewrackter Gambler bewahrt, der lustlos und
trübsinnig eine Münze nach der anderen in zwei nebeneinander stehende Geräte wirft. Solche traurigen
Menschen gibt's in der "Lichterstadt" einige zu sehen... - auch wenn sich viele Besucher wohl eher wünschen,
dem Klischee dieser zwei "Gewinner" (links im Bild) zu entsprechen:

Auch was ihr sonst noch auf der oberen Collage seht, finde ich größtenteils ziemlich kurios:
Da sind zum Beispiel diese Aqua-Massage-Geräte, in die man (mitten in einer Einkaufspassage) voll bekleidet
klettern kann, um sich dann für 15 oder 25 $ entweder eine 7-minütige "Verjüngungsmassage" oder 15minütige
Entspannung zu gönnen. Und darunter seht ihr eine sogenannte Oxygen-Bar, in der man (wenn wir die Werbung
dahinter richtig deuten), einen Schlauch in die Nase bekommt und sich mal so richtig mit Sauerstoff vollpumpen kann :o))
Der goldene Typ im weiß-gelben Joker-Kostüm ist kein Maskierter, sondern eine Statue vor dem Harrah's Hotel...
... doch unterwegs sind uns bereits einige Leute in Halloweenmasken aufgefallen.
Also greife auch ich auf meinen (urlaubsmäßig begrenzten) Fundus zurück, der vor allem
aus einem Bolerojäckchen mit Trompetenärmeln, knallrotem Lippenstift und jener roten
Nelke besteht, die ich am Vorabend von einem der Artisten bei der
Cirque du Soleil-Wasser-Show Le Rêve überreicht bekommen habe
(weil ich ganz am Rand saß, wo die Muskeljungs herumturnten ;o))))
Herr Rostrose zieht es vor, unverkleidet zu bleiben. Oder,
um es positiver zu formulieren,
er geht als Außerirdischer, der sich äußerst talentiert als Herr Rostrose verkleidet hat.
(Fazit: Herr Rostrose macht den dritten Platz beim großen "Herr-Rostrose-Doppelgänger-Wettbewerb"!)
er geht als Außerirdischer, der sich äußerst talentiert als Herr Rostrose verkleidet hat.


Bevor wir uns von unserem Hotelzimmer per Monorail wieder ins Zentrum der Stadt
aufmachen, fahren wir zum 350 m hohen Stratosphere Tower (obere Collage, rechts).
aufmachen, fahren wir zum 350 m hohen Stratosphere Tower (obere Collage, rechts).
Herr Rostrose will dort gerne nach oben fahren und mal runter schauen, aber der Aufzug kostet
18 $ pro Person, das finden wir denn doch übertrieben (da hol' ich mir lieber eine Verjüngungmassage
und spar' dabei noch 3 $ ;o)
Hier könnt ihr lesen, welche "Kicks" man sich auf diesem Turm holen kann (worauf ich dankend verzichte)
und hier gibt es eine (nicht für Höhenängstliche geeignete) Bildersammlung.
Mir persönlich reicht die Art von "Grusel" und Vergnügen,
die auf dem Strip durch die unzähligen Maskierten verbreitet wird ;o))
Hier nehmen wir übrigens noch einen kleinen Fast-Mitternachts-Imbiss ein:
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| Die "Sugar Factory" ist ein wirklich süßes Lokal (zu dem auch ein entzückender Candyshop gehört) direkt unter dem "Eifelturm" :o) (Die Preise in dem Lokal sind allerdings eine Art Insulinschock ;o)) |

Und zum Abschluss gönnen wir uns noch einen längeren Blick auf die
Wassershow vor dem Bellagio Hotel. Edi hat mit seinem Fotoapparat ein 34-Sekunden-Video der
poetischen "tanzenden Wasserstrahlen" gedreht, vielleicht habt ihr ja kurz Zeit und
poetischen "tanzenden Wasserstrahlen" gedreht, vielleicht habt ihr ja kurz Zeit und
Lust, es anzusehen:
Herzlichst
und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥
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| Und das war's auch schon wieder: Bye-bye, Las Vegas! |
Schön war's, viel zu sehen gab's - und ich kann durchaus verstehen, dass man sich von
dieser Stadt angezogen oder verzaubert fühlt - aber ich selber bin halt mehr so der
"Natur-Typ" - und jetzt bin ich ehrlich gesagt schon wieder froh, wenn ich raus aus "Bling Bling" komme :o))
Hier geht es zum ersten Teil des Las-Vegas-Reiseberichtes
und hier zum nächsten Teil: dem Zion Nationpark.
Hier geht's zum Überblick über unsere Reiseroute.
und hier zum nächsten Teil: dem Zion Nationpark.
Hier geht's zum Überblick über unsere Reiseroute.
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥
























