Mittwoch, 16. Januar 2013

USA - 7. Tag: Las Vegas - Teil 2

  LAS VEGAS BEI NACHT
(naja, und ein bisserl auch nachmittags ;o)) 

Hello, ihr Lieben!


Vielen Dank für eure lieben, wunderbaren Kommentare zu meinem vorigen Post 
- und zu "Teil eins" meiner "Las-Vegas-Story" :o))!!!
 
Könnt ihr Euch noch an das Buch erinnern, von dem ich euch hier erzählt habe - das Buch, in dem es um 
das "Glück des Zufalls" geht? Wie der Zufall es so will, kommt eine der Hauptpersonen des Romans in Nevadas 
berühmte Glücksspielstadt, und der Busfahrer verkündet: 
"Meine Damen und Herren, wir erreichen jetzt Las Vegas - das bedeutet: die Wiesen
Kaum zu glauben, aber das hier war tatsächlich mal ein grüner Flecken. Ihnen allen 
eine gute Zeit und achten Sie auf die Stufen."

In diesem Sinne: Welcome zum zweiten Teil über die "fabulöse" Stadt, die einst ein grüner Flecken inmitten 
der Wüste war und nun Tag und Nacht unter Strom steht - und achtet bitte auf die Stufen ;o)!

 


Den Bus nehmen wir übrigens nicht, um uns durch die Stadt der Neonlichter zu bewegen, 
und auch unseren Mietwagen lassen wir lieber auf dem Hotelparkplatz stehen. Wir sehen unterwegs
 Stretchlimousinen in schwarz oder weiß, die man wohl mieten kann, wenn man hier zu heiraten 
gedenkt oder wenn man einen Gewinn feiern möchte, den man in einem der Casinos errungen hat - 
doch auch die sind nicht das Fortbewegungsmittel unserer Wahl: Stattdessen halten wir uns mal 
wieder an die eigenen Füße - und für längere Strecken nehmen wir die Monorail, die ihr unten rechts 
sehen könnt:


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Nun zu eurer berechtigten Frage, ob es uns gelungen ist, unsere nächste Weltreise  
durch einen Jackpot zu finanzieren:

Man kann in Vegas kaum einen Schritt machen, ohne an einem Spielautomaten vorbeizukommen - selbst der 
Weg aus der Monorail führt durch Spielsalons! Klingt vielleicht schrullig (oder nach einer gewissen "Sonderlichkeit", 
die Leute mit zunehmendem Alter annehmen ;o)), aber es ist irgendwie "too much" für uns.
Als würde uns ein Marktschreier unbedingt seine Ware aufdrängen wollen. 
Da drehen wir uns auch um und gehen fort. Weil wir nix aufs Auge gedrückt bekommen wollen.
 Ursprünglich haben wir uns vorgenommen, in Las Vegas eine klitzekleine Summe für solche Automaten 
zu reservieren, weil Spielen hier einfach "dazugehört" (und weil es natürlich schön wäre, 
mit einem Einsatz von 5 Dollar die nächste Reise zu gewinnen ;o)) Doch dann schreckt uns
 diese Aufdringlichkeit so sehr ab, dass wir in Las Vegas nicht einen einzigen Cent ins Glücksspiel investieren... 


(Ich schätze mal, damit könnten wir die einzigen sein...? ;o))


Somit: Nix gewonnen, nix zerronnen :o))

In dieser Collage bekommt ihr Einblick in diverse Casinos

Vielleicht gut so, denn Murphy wirkt doch ziemlich interessiert an all dem Geklingel und Geleuchte
Möglicherweise haben wir ihn so vor einem Schicksal als abgewrackter Gambler bewahrt, der lustlos und 
trübsinnig eine Münze nach der anderen in zwei nebeneinander stehende Geräte wirft. Solche traurigen 
Menschen gibt's in der "Lichterstadt" einige zu sehen... - auch wenn sich viele Besucher wohl eher wünschen, 
 dem Klischee dieser zwei "Gewinner" (links im Bild) zu entsprechen:

  
 

Auch was ihr sonst noch auf der oberen Collage seht, finde ich größtenteils ziemlich kurios:


Da sind zum Beispiel diese Aqua-Massage-Geräte, in die man (mitten in einer Einkaufspassage) voll bekleidet
 klettern kann, um sich dann für 15 oder 25 $ entweder eine 7-minütige "Verjüngungsmassage" oder 15minütige 
Entspannung zu gönnen. Und darunter seht ihr eine sogenannte Oxygen-Bar, in der man (wenn wir die Werbung 
dahinter richtig deuten), einen Schlauch in die Nase bekommt und sich mal so richtig mit Sauerstoff vollpumpen kann :o))
Der goldene Typ im weiß-gelben Joker-Kostüm ist kein Maskierter, sondern eine Statue vor dem Harrah's Hotel...

... doch unterwegs sind uns bereits einige Leute in Halloweenmasken aufgefallen.
Also greife auch ich auf meinen (urlaubsmäßig begrenzten) Fundus zurück, der vor allem
aus einem Bolerojäckchen mit Trompetenärmeln, knallrotem Lippenstift und jener roten
 Nelke besteht, die ich am Vorabend von einem der Artisten bei der 
 Cirque du Soleil-Wasser-Show Le Rêve überreicht bekommen habe 
(weil ich ganz am Rand saß, wo die Muskeljungs herumturnten ;o))))

Herr Rostrose zieht es vor, unverkleidet zu bleiben. Oder, um es positiver zu formulieren, 
er geht als Außerirdischer, der sich äußerst talentiert als Herr Rostrose verkleidet hat.
(Fazit: Herr Rostrose macht den dritten Platz beim großen "Herr-Rostrose-Doppelgänger-Wettbewerb"!)



Bevor wir uns von unserem Hotelzimmer per Monorail wieder ins Zentrum der Stadt 
aufmachen, fahren wir zum 350 m hohen Stratosphere Tower (obere Collage, rechts).


Herr Rostrose will dort gerne nach oben fahren und mal runter schauen, aber der Aufzug kostet 
18 $ pro Person, das finden wir denn doch übertrieben (da hol' ich mir lieber eine Verjüngungmassage 
und spar' dabei noch 3 $ ;o) 
Hier könnt ihr lesen, welche "Kicks" man sich auf diesem Turm holen kann (worauf ich dankend verzichte) 
und hier gibt es eine (nicht für Höhenängstliche geeignete) Bildersammlung.


Mir persönlich reicht die Art von "Grusel" und Vergnügen, 
die auf dem Strip durch die unzähligen Maskierten verbreitet wird ;o))


Hier  nehmen wir übrigens noch einen kleinen Fast-Mitternachts-Imbiss ein:

Die "Sugar Factory" ist ein wirklich süßes Lokal (zu dem auch ein entzückender Candyshop gehört) 
direkt unter dem "Eifelturm" :o) (Die Preise in dem Lokal sind allerdings eine Art Insulinschock ;o))
 
Und zum Abschluss gönnen wir uns noch einen längeren Blick auf die
Wassershow vor dem Bellagio Hotel. Edi hat mit seinem Fotoapparat ein 34-Sekunden-Video der
poetischen "tanzenden Wasserstrahlen" gedreht, vielleicht habt ihr ja kurz Zeit und 
Lust, es anzusehen:




Und das war's auch schon wieder: Bye-bye, Las Vegas!

Schön war's, viel zu sehen gab's - und ich kann durchaus verstehen, dass man sich von 
dieser Stadt angezogen oder verzaubert fühlt - aber ich selber bin halt mehr so der 
 "Natur-Typ" - und jetzt bin ich ehrlich gesagt schon wieder froh, wenn ich raus aus "Bling Bling" komme :o))


Hier geht es zum ersten Teil des Las-Vegas-Reiseberichtes 
und hier zum nächsten Teil: dem Zion Nationpark. 
Hier geht's zum Überblick über unsere Reiseroute.

Herzlichst und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥


Freitag, 11. Januar 2013

Kaltfront, Herzenswärme und Bienenfleiß

 Servus Ihr Lieben!
(Hier spricht die Bazille ohne Stimme ;o))




Nachdem es bei uns am vergangenen Wochenende und auch an den Tagen davor 
immerzu geregnet und geregnet und - ja, richtig! - geregnet hatte, fing es in der Nacht auf Montag 
an zu schneien. Am Dienstag schneite es weiter (da kam ich aber leider nicht zum 
Fotografieren, deshalb gibt es nur die Montags-Fotos). In der Nacht auf Mittwoch regnete 
es alles wieder weg. Am Donnerstag schien die Sonne. Heute fing es wieder zu schneien an... aber nur kurz ...
Ein stetiger Kreislauf von Kommen uns Gehen also. Und so können wir daher ohne 
Hemmungen zum "Schnee von gestern" (genauer ausgedrückt "vom Montag") zurückkehren.
Der Schnee war zwar feucht (oder wie man hierzulande im Skifahrerjargon sagt:  
nass-patzert bzw. - noch etwas dialektlastiger - nossbozad ;o)), aber ich fand trotzdem, dass 
der Anblick des Gartens schon ausreichend winterlich wirkt, um mir einen Tee mit dem Namen 
"Kaltfront" aufzubrühen.
Außerdem kratzt sowieso der Hals, da passt das Heißgetränk ja perfekt.


Inzwischen ist dieser Schnee zwar schon längst Geschichte, aber wenigstens auf den Fotos lebt er weiter :o))


Den Tee bekamen wir ebenso wie das geschmiedete Herz, das ich euch in diesem Posting
gezeigt habe, von unseren Freunden Edwin und Maria geschenkt.




Hier seht ihr (im Uhrzeigersinn :o)) Edwin, Maria, euer rostiges Röslein sowie Poca, den lieben und
braven Hund der beiden, am Neujahrsmorgen 2013. (Naja, es war eigentlich schon früher 
Nachmittag, aber wir hatten gerade erst gefrühstückt.) Leider wohnen die drei nicht gerade "um die
Ecke", weshalb wir viel zu selten zusammenkommen - aber umso mehr genießen wir die Wiedersehen.
Wir hatten mit ihnen in ihrem gemütlichen Haus Silvester und gleichzeitig auch Weihnachten gefeiert
- und kehrten mit vielen schönen und herzenswarmen Gaben bepackt zu uns nach Hause zurück.
Einen Teil der Geschenke möchte ich euch heute zeigen.



Zu den Geschenken zählte auch ein ganz besonderes "Erstlingswerk": Denn Maria
besuchte zunächst mehrere Kurse, um sich einen alten Traum zu erfüllen - und ging schließlich
im Jahr 2012 unter die Imker! Der Honig, mit dem ich meinen "Kaltfront-Tee" gesüßt
habe, ist der erste, den meine Freundin selbst geschleudert hat. Und er schmeckt
wunderbar! Liebes Mariamäusle, ich bin total stolz auf dich (und auf deine fleißigen Bienen)!!!




Den wunderschönen Honiglöffel aus Holz wiederum hat Edwins Bruder selbst hergestellt -
ihr seht schon, es handelt sich hier um eine Familie mit vielen Talenten!




Ja, und nachdem ich somit im Besitz aller Zutaten war, um der Kaltfront draußen zu trotzen,
dauerte es natürlich auch nicht mehr lange, bis ich das Buch, von dem ich euch neulich hier erzählt habe,
zu Ende gelesen hatte. Inzwischen kann ich euch mit Sicherheit sagen, dass ich das Buch in meiner
gegenwärtigen Verfassung (etwas schlapp und schon wieder ziemlich urlaubsreif) sehr angenehm zu lesen fand:
Es ist kein philosophischer Roman über das Glück, nichts, das meinen Schnupfenkopf schwer
beansprucht hätte, sondern - wie der Titel es schon sagt - eine "kleine Geschichte" vom Glück des
Zufalls, ein süffiger Schmöker über Liebe und Abenteuer, berührend mit einigen Spannungsmomenten
und einem schon im Covertext vorprogrammierten Happy End. Perfekt für winterliche Sofa-Lesestunden
und meiner Meinung nach genau richtig, um eine Kaltfront mit Herzenswärme zu erfüllen.




Zum Glück muss ich mich noch nicht um neuen Lesestoff umsehen - denn um die Gutscheine
gab es auch noch diesen schönen Bildband über
der erfreulicherweise zu jedem dieser Traum-Gärten eine schöne Geschichte bietet:




Vielen lieben Dank für euren Besuch bei mir und euer Interesse! :o)
In letzter Zeit haben sich hier auch wieder einige neue LeserInnen eingetragen
- auch euch vielen Dank und herzlich WILLKOMMEN!!! Ich hoffe, ihr fühlt euch
wohl bei mir!!!
Heimlich still und leise ist übrigens diese Woche außerdem mein Besucherzähler über 
die 100.000er-Marke geklettert. Ich war bass erstaunt, wie plötzlich das gekommen 
ist! Mal überlegen, wie wir das miteinander feiern können ;o))
 

Seid mir bitte nicht böse, wenn es zur Zeit etwas länger dauert, bis ich euch
und eure schönen Blog besuchen komme - in der vergangenen Woche war ich
(neben meinem Job ;o)) vor allem damit beschäftigt, wieder gesund zu werden
(was mir allerdings noch nicht ganz gelungen ist, wie ihr meiner Einleitung entnehmen
könnt ;o) Aber ich bleib' dran! :o))))  
 
Mitte nächster Woche geht es auf jeden Fall hier wieder weiter mit dem 
zweiten Teil meines Las-Vegas-Reiseberichtes (hier geht's zu Teil 1)! Macht euch 
bereit für "Las Vegas bei Nacht"! ;o)))

 ♥ Herzliche Rostrosengrüße und viele liebe (virenfreie!) Küschelbüschel, ♥

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eure Traude


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PS: Sorry, aber das "Vitamine"-Posting, das einige von euch in der Seitenleiste gesehen 
haben, ist noch nicht fertig, ich habe nur irrtümlich auf Veröffentlichen geklickt. Es wird 
vermutlich erst nächste Woche gepostet...

Donnerstag, 10. Januar 2013

USA - 7. Tag: Las Vegas - Teil 1

 LAS VEGAS BEI TAG
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Hello, ihr Lieben!

 >> Welcome to Fabulous LAS VEGAS <<
So steht es auf dem Schild aus dem Jahr 1959 zu lesen, das wohl viele von euch schon gesehen 
haben, egal ob sie jemals in der "Stadt der Lichter" gewesen sind oder nicht. Das Foto davon 
haben wir übrigens erst am Morgen unseres letzten Vegas-Tages aufgenommen, kurz vor 
unserer Weiterreise in den Zion-Nationalpark. Da war es mit dem Traumhimmel-Wetter, das wir 
am 31. Oktober 2012 in LV hatten, schon wieder vorbei... 



Und so sieht der Himmel an unserem Hauptbesuchstag in der größten Stadt Nevadas aus:
 Der "Halloween-Himmel 2012" präsentiert sich Azurblau, Kitschblau, Blitzblau, Knallblau,
Cyanblau, unfassbar blau!
Ob das ein Teil seiner Verkleidung ist? 


(Ich habe extra ein Foto mit mir in die Collage eingefügt, auch wenn dieses Bild vom Kontrast her nicht so toll 
gelungen ist - nur damit ihr nicht glaubt, wir hätten einfach ein paar Postkarten eingescannt ;o))) Und wie ihr seht, genieße 
ich es sehr, am "Halloweentag" ärmellos durch die Weltgeschichte zu laufen - bei uns daheim geht das ja eher nicht :o))


 Abgesehen davon hege ich diesem Ort gegenüber allerdings recht gemischte Gefühle:
Selbst wenn ich die Show am Vortag wunderbar fand, selbst wenn "das Kind in mir" all die
 Nachbauten und das Bling-Bling der Glitzerstadt bestaunt und der blaue Himmel über uns 
 großartig wirkt (ist er wirklich echt? Oder schaffen sie es schon, ein solches Himmelsblau 
vorzugaukeln?) - Las Vegas ist und bleibt für mich eine der künstlichsten und 
dekadentesten Städte der Welt. *) 

Ich werde euch die dort entstandenen Bilder dennoch in zwei Postings zeigen - 
einfach, weil es unheimlich viel zu sehen gibt. 
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*) Das Gras hier ist jedenfalls zum Teil aus Plastik... - oder benötigt aufgrund des Wüstenklimas 
ernorme Wassermengen. Ein Hotelkomplex versucht den anderen in Höhe, Originalität, Zimmeranzahl, 
Qualität der Shows, Pomp und Beleuchtung zu überbieten. Wegen der Leuchtreklamen, die bis 
 in die Morgendämmerung aufgedreht bleiben, sowie aufgrund der rund um die Uhr betriebenen Casinos 
und der vielen Klimaanlagen gilt Las Vegas - im Verhältnis zu seiner Größe - als der massivste Stromfresser 
dieser Erde, und auch der Wasserverbrauch der Wüstenstadt ist enorm. Eine Verschwendung, die 
so manches anderes Problem nach sich zieht.

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Paris, New York, Venedig und Gizeh liegen hier nur wenige Geh-Minuten voneinander entfernt.
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Herr Rostrose, der schon "vor unserer Zeit" einmal hier gewesen ist, will mir LV bereits seit Jahren zeigen, 
einfach weil er meinte, diese crazy Stadt - in der es keine öffentlichen Uhren gibt, um die spielfreudigen
Nachtschwärmer nicht an die Zeit zu erinnern, und in der zwar die Eingänge der Casinos gut sichtbar 
gekennzeichnet sind, aber nicht die Ausgänge (denn das Publikum soll hineinfinden und dann am besten so 
lange drin bleiben, bis alles Geld verspielt ist) müsse ich einfach mal erlebt haben. Doch wenn sie in unserem 
"Reisepaket" nicht integriert gewesen wäre, hätte er mir "Sin City" wohl nie schmackhaft machen können.

Weil ich schon einmal hier bin, beschließe ich, fünf gerade sein zu lassen. Denn die Verschwendung findet statt, 
ob ich nun dafür oder dagegen bin. Sie findet seit den 1930er-Jahren statt und seither waren schon viele dagegen. 
Ich kann und will nicht so tun, als würde ich die Stadt, die auch "Capitol of Second Chances" genannt wird, rundum 
toll finden, aber ich habe beschlossen, positiv zu denken und während unseres Urlaubs vor allem
die schönen Seiten dieses Ortes zu sehen. Und die gibt es zweifellos.


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Wirklich schön finde ich das "Conservatory at Bellagio":
Das riesengroße, elegante Gewächshaus ist die Kulisse für jahreszeitlich wechselnde
Blumenarrangements und Gestaltungen. Während unseres Besuches waren natürlich
Herbstpflanzen und Kürbisse die Stars des überdachten Gartens. 
 Ebenso wie die Lagunenstadt im Venetian (siehe weiter unten) kann man sich 
diesen Genuss kostenlos gönnen.

Wenn ihr hier klickt, könnt ihr euch noch viele andere phantasievolle Arrangements in diesem schönen Wintergarten ansehen.
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Der Schäfchenwolkenhimmel, den ihr auf der unteren Collage seht, ist nur aufgemalt.
Und auch der "Canale Grande" unter diesem Himmel ist nicht echt. Diese nachgebaute 
Lagunenstadt befindet sich im ersten Stock (!) des Venetian Hotels, das zusammen mit
 seinem Schwesterhotel "The Palazzo" 7.128 Zimmer bietet und somit den größten 
Hotelkomplex der Welt darstellt.
Ich gebe zu, ich bin beeindruckt von der Fähigkeit, mit Beton und Farbe historische Bauten und
Marmorsäulen zu kopieren, alte Meister, bronzene Löwen... Bloß Farbe, Geruch und
(das in Wahrheit ziemlich schlammige) Ufer des Canale Grande wirken alles andere als 
authentisch (aber das ist vielleicht gar nicht so schlecht ;o)) 


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Gleich neben unserem Hotel findet an diesem Tag eine Art von "Show" statt - und zwar eine,
in der man u.a. Monster-Trucks und mit Airbrush-"Tatoos" verzierte Flitzer bestaunen und 
auch selbst in einem Rallye-Wagen als Beifahrer mitfahren kann. 



Mich persönlich fasziniert dort 
allerdings am meisten dieses spezielle Gefährt: Eine Hendee Deviant, wunderschön gearbeitet und
 offenbar nicht nur hinsichtlich der Initialen ein Tribut an die guten alten Harley Davidson Maschinen.


Liebe Frau Hummel, wäre die Hendee nicht auch etwas für dich? :o)) Ein Harley Davidson Cafe gibt's in Vegas 
übrigens auch, erkennbar an dem riesigen, aus einer Häuserfront ragenden Motorrad und einem mit Pflanzen 
bewachsenen Exemplar im Gastgarten.

 Nun, Ihr Lieben, das war's mal für heute. Eure durchaus berechtigte Frage, ob es uns 
gelungen ist, unsere nächste Weltreise durch einen Jackpot zu finanzieren, werde ich euch
im zweiten Teil meines Las-Vegas-Reiseberichtes beantworten. Und auch, ob sich die  
Leute hier (inklusive den Rostroses) zu Halloween besonders zurechtgemacht haben, 
werde ich euch in Teil zwei erzählen.
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Fortsetzung folgt!

Hier geht es zum vorigen Streckenabschnitt, dem Death Valley Nationalpark, 
hier kommt ihr zum zweiten Teil des Las-Vegas-Reiseberichtes.

Herzlichst und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥


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Sonntag, 6. Januar 2013

Die erste Zeit im Jahr...

Servus ihr Lieben!
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Vielen Dank an alle, die Herrn Rostrose und mich durch die Wüste
begleitet haben - eure Kommentare haben mir eine große Freude bereitet!
So kann ich mich nun wieder ein bisschen besser dem regnerisch-stürmischen Alltag
stellen, der hier schon seit einer Weile herrscht.

Während der vergangenen Tage war in Bloggetonien viel von "Entweihnachtung" 
die Rede ;o) -  ein Begriff, den ich vor meinem Einstieg in die Bloggerwelt nicht gekannt 
hatte. Weihnachtsmänner, Hirsche, Christbaumkugeln und Ziergirlanden verschwinden
wieder für ein Jahr in ihren Aufbewahrungs-Boxen und einige von euch mögen
die Farbe "Rot" nicht mehr um sich haben und auch sonst nichts Winterliches.




Nussknacker und Christbaumschmuck sind auch hier inzwischen größtenteils
in ihre Schlaf-Kisten zurückgekehrt. Bei mir ist es mit der "Entweihnachtung" oder
"Entwinterung" trotzdem ein bisserl anders: Zwar freue ich mich so wie die meisten
Menschen auf den Frühling - meine liebste Jahreszeit - auf das allgemeine Erblühen 
und Zwitschern in meinem Garten, aber jetzt... 

... jetzt im Jänner fängt für mich der eigentliche *** Winter *** 
erst so richtig an..., die Zeit in der draußen Kälte oder Schmuddelwetter
herrscht und drinnen ein Ofen gemütlich bollert und Kerzen leuchten,
die Zeit des Schnees, der Stürme, der warmen Schals, Rodeln, Skimützen... 


 


Wärmendes Rot, wenn auch sparsam dosiert, möchte ich daher weiterhin nicht missen...,
die Punschsaison ist für mich nicht vorbei, sondern eigentlich erst so richtig eröffnet
und es ist für mich die ideale Zeit, in eine weiche Decke gekuschelt auf dem Sofa 
dicke Wälzer zu lesen, denn jetzt habe ich mehr ZEIT und RUHE, als ich vor Weihnachten hatte.
Wenn ich jetzt schon sehnsüchtig auf den Frühling zu warten beginne, dann dauert
mir das alles einfach zu lange. Dann werde ich bald ungeduldig - und ich habe der
Ungeduld doch den Kampf angesagt. 

 Dennoch konnte ich den Tulpen, die ihr auf meinen Fotos seht, 
nicht widerstehen, aber ich mag sie hier im Haus einstweilen nur in schneeweiß: 
In der Farbe von Schneeglöckchen und Schneerosen verkörpern 
sie für mich in gewisser Weise eine Verbindung zwischen Winter und Frühling.
Eine Mischung, die mich beruhigt, freut, Hoffnung ausstrahlt.


Die "Vase" für meine Tulpen ist übrigens ein Windlicht vom Schweden - aufgrund seines "Spitzenmusters" kann 
man es natürlich nicht mit Wasser befüllen, deshalb habe ich einfach ein Gurkenglas hineingestellt :o)

Der Jänner ist für mich seit Jahren die Zeit, in der für mich die Skisaison beginnt,
bald werden wir wieder so wie im vorigen Jahr über die Pisten flitzen. Ich freue mich 
darauf - und deshalb darf auch meine kleine rote Skifahrerin noch ein Weilchen
das Rostrosenhaus zieren und muss erst später wieder in die Winterkiste klettern.




Wie schön, wenn auch die mit den Weihnachts-Büchergutscheinen 
erstandene Lektüre ins Farbkonzept passt ;o) Übrigens fiel mir das Buch
aufgrund seines hübschen Einbandes auf (mal wieder - so ist es mir ja schön öfter ergangen, 
siehe zum Beispiel hier ;o)). Der Titel sprach mich ebenfalls an, 
also warf ich einen Blick hinein und fand, dass es sich gut anlässt. Inzwischen
habe ich mehr als ein Drittel davon gelesen und es gefällt mir immer noch gut.
Nach den Bewertungen zu schließen, scheinen es viele zu mögen, aber das wusste ich 
noch nicht, als ich es mir kaufte :o))




Und ein Häferl mit Punsch sowie ein Stück Lebkuchen passen meiner Meinung nach prima zu
einer winterlichen Lesestunde - egal ob nun vor oder nach Weihnachten.
 Das Herz, das auf dem Teller liegt, ist wiederum eine Erinnerung an unser Silvesterfest.
Ich habe neulich ja schon geschrieben, dass wir es 
bei unseren Freunden in Amstetten verbracht (und dort auch gleich Weihnachten nachgefeiert) 
haben - und eines der vielen schönen Geschenke, die wir von Maria und Edwin bekamen, 
ist dieses von Edwin geschmiedete Schlüsselanhänger-Herz 
(mit einem "T." für Traude und der Jahreszahl 2013):




Macht auch ihr's euch gemütlich, meine Lieben, und versucht, aus dem Winter
(der manchmal frostig ist, manchmal verregnet, manchmal tief verschneit, manchmal
ungemütlich stürmisch, an einigen Tagen kristallklar und leuchtend,
zuweilen auch schon vorfrühlingshaft und dann wieder bitter kalt)
das Beste zu machen und seine schönen Seiten zu genießen! Ich finde: So lieb wie
zur Winterszeit hat man sein schützendes Zuhause in keiner anderen Jahreszeit :o))

 ♥ Herzliche Rostrosengrüße und viele liebe Küschelbüschel, ♥
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eure Traude
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PS: Ein paar neue LeserInnen möchte ich auch noch ganz, ganz herzlich hier willkommen heißen!

Ich habe allerdings ein bisschen den Überblick über die Zahl verloren, denn zwei Leserinnen hatten sich hier
schon früher eingetragen und dann festgestellt, dass sie aus irgendwelchen Gründen nicht mehr
in meiner Liste waren (DANKE, dass ihr euch nochmal eingetragen habt!), 
zwei andere waren danach plötzlich weg und ein bis zwei neue "Followers" sind - glaube ich - 
inzwischen wieder dazu gekommen... Tja, ich werde dieses System nie durchschauen ;o), aber ich freue mich über alle,
die hier gerne lesen, über jeden einzelnen Kommentar und über jede stille Freude, 
die ich zu verursachen schaffe :o))