♥ Hallo, Ihr Lieben! ♥
♥♥♥♥
Ach, und übrigens, ein kleiner Tipp für Eilige :0)
Wenn ihr euch etwas Lesestoff ersparen wollt, lest doch einfach nur den normal großen Text.
Das Kleingedruckte ist für die, die's gern genauer wissen wollen :o))
Und wer's gern NOCH genauer wissen möchte, kann den eingefügten Links folgen :o)
♥♥♥♥
Am Morgen des dritten Tages spazieren wir unter einem (abermals blitzblauen :o)) Himmels-
baldachin am Rathaus vorbei (das wir gestern schon bei Nacht bewundert hatten - klick) ...

... bis zur 865 Market Street zum San Francisco Shopping Centre. Von außen sieht es gar nicht soo
spektakulär aus (siehe nächste Collage links oben - aber das Innere des Einkaufszentrums hat dann
doch einiges zu bieten:

![]() |
| Und wieder einmal habe ich einen Laden unserer lieben Eve Unikum entdeckt: Nach ihrer Boutique, die sie mit dem Papst im Elsass eröffnet hat (klick) besitzt sie nun auch noch einen Uhrenshop in San Francisco (siehe links unten)! |
In manchen Läden war bereits Weihnachten, in anderen noch Halloween.
Viel gekauft haben wir dort nicht, aber viel geschaut.
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Dann wandern wir weiter durch die steilen Straßen. An den unteren beiden Fotos könnt ihr gut
erkennen, wie beim Hausbau in San Francisco mit den unterschiedlichen Steilheitsgraden umgegangen
wurde. Frisco ist eindeutig gut für die Beinmuskulatur (auch für die von Mr. & Mrs. Rostrose)!
Die Einwohner sind's gewöhnt. Überall schreiten sie kraftvoll aus, viele haben eine sportliche Figur.
Ich habe mir wohlweislich meine unattraktiven, aber bequemen Jamaica-Sandalen angezogen und
kann daher halbwegs mithalten. Und - seid ihr auch bereit für einen flotten Fußmarsch?

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Wohin wir so zügig schreiten?
In die Chinatown von San Francisco -
eine der größten chinesischen Siedlungen außerhalb Chinas!
Hier leben rund 80.000 Chinesen, viele von Ihnen Nachfahren jener Einwanderer, die in der Zeit des
kalifornischen Goldrausches (seit 1848) als Gastarbeiter in die USA gekommen waren. Der Stadtteil
wurde in den 1850er Jahren gegründet und war die erste Chinatown auf nordamerikanischem Boden. Im
Jahr 1906 wurde er beim Erdbeben von San Francisco zerstört und in der Folge wieder neu aufgebaut.
Heute herrscht dort vielfältiges Treiben, in das man mit allen Sinnen eintauchen und so eine Art Zwischendurch-Kurztrip
nach Asien unternehmen kann: Die bunte Mischung aus asiatischer Alltagskultur, Touristenkitsch, Märkten,
Straßenmusik, Restaurants, denen köstliche Düfte entströmen, farbenfroh geschmückten Häusern
und interessanten Läden ist eine kleine, spannende Welt für sich:

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Als nächstes geht's in jene Straße, die als die kurvenreichste der Welt gilt
(was aber vermutlich zu beweisen wäre ;o)
Die Lombard Street - oder genauer gesagt, ein kurzer Abschnitt davon - ist jedoch eindeutig das
berühmteste der kurvenreichen Straßenstücke dieser Welt.
Die Lombard Street war in zahlreichen Filmen zu sehen: z.B. im Herbie-Film "Ein toller Käfer" und in den Komödien
"Leih mir deinen Mann" mit Jack Lemmon und Romy Schneider sowie "Is' was, Doc?" mit Barbra Steisand und Ryan O'Neil.
Die Serpentinen erschienen wegen des Gefälles von 27 % nötig. Unten seht ihr zur Untermalung ein Foto, das während
der Bauarbeiten im Jahr 1922 entstanden ist und eine Ansicht aus der Vogelperspektive. Aus irgendwelchen mir nicht
ganz einleuchtenden Gründen finden es Touristen lustig, die Straße entlang zu fahren, weshalb sie immer mit
Fahrzeugen verstopft ist.
Ich fand vor allem die blütenreiche Gestaltung und den Ausblick vom "Straßen-Gipfel" zum Meer sehenswert:

Bildquelle linkes Foto: http://www.maniacworld.com/Skateboarder-vs-Lombard-Street.html
Bildquelle rechtes Foto: http://foundsf.org/index.php?title=Lombard_St_1922
Bildquelle rechtes Foto: http://foundsf.org/index.php?title=Lombard_St_1922
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Auch die folgenden "Damen" ziehen Touristen magisch an:
Bei dieser Reihe viktorianischer Holzhäuser auf dem Alamo Square,
die aufgrund ihres bunten Anstriches den Kosenamen
"Painted Ladies"
tragen, handelt es sich um eine der am meisten fotografierten Häuserzeilen Amerikas!
Sie ist auf fast allen San Francisco-Postkarten zu sehen und wird daher auch „Postcard Row“ (Postkartereihe) genannt.
Herr Rostrose tat es den Postkartenfotografen gleich und nahm dieses Panoramafoto mit Strahle-Himmel auf. Leider hat
man für uns die parkenden Autos nicht aus dem Bild geräumt - schade, sonst wäre die Idylle perfekt gewesen...
♥♥♥♥
Ebenfalls sehr bekannt und oft besucht ist das Viertel
Height Ashbury.
Auch die folgenden "Damen" ziehen Touristen magisch an:
Bei dieser Reihe viktorianischer Holzhäuser auf dem Alamo Square,
die aufgrund ihres bunten Anstriches den Kosenamen
"Painted Ladies"
tragen, handelt es sich um eine der am meisten fotografierten Häuserzeilen Amerikas!
Sie ist auf fast allen San Francisco-Postkarten zu sehen und wird daher auch „Postcard Row“ (Postkartereihe) genannt.
Herr Rostrose tat es den Postkartenfotografen gleich und nahm dieses Panoramafoto mit Strahle-Himmel auf. Leider hat
man für uns die parkenden Autos nicht aus dem Bild geräumt - schade, sonst wäre die Idylle perfekt gewesen...
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| Sie alle haben das große Erdbeben von 1906 unbeschadet überstanden und verbreiten noch immer den Charme des ursprünglichen San Francisco. |
Ebenfalls sehr bekannt und oft besucht ist das Viertel
Height Ashbury.

Auch hier finden sich zahlreiche liebevoll restaurierte Häuser (siehe oben), und zwischen Masonic and Stanyan gibt es interessante
Cafés, Restaurants mit köstlichem Essen (wir haben's ausprobiert!), Läden (Büchereien, Second-Hand- und Musikshops) und
jede Menge Graffiti. Ende der 1960er-Jahre wurde Haight Ashbury zum Zentrum der Flower-Power-Bewegung. Heute wohnt
hier hauptsächlich die wohlhabende Mittelschicht von San Francisco - Hippies haben wir keine gesehen.
Dennoch ist der Stadtteil unkonventionell geblieben. Leider gilt auch für dieses Viertel, was für viele andere gilt: Nach
Einbruch der Dunkelheit soll es dort durch die gestiegene Zahl an Obdachlosen und Drogenabhängigen etwas
"gruselig" geworden sein.
Wir waren nur tagsüber dort unterwegs, und selbst da lag ein schlafender Mann auf der Straße -
unheimlich fanden wir ihn allerdings nicht - ebenso wenig wie den Halloween-Schmuck, der hier allerorten
zu sehen war, oder wie die verkleideten Leute, die offensichtlich zu Parties pilgerten. (Schließlich
schrieb man den 27. Oktober 2012 und somit den letzten Samstag vor Halloween!)

♥♥♥♥
Das letzte Viertel, in das ich Herrn Rostrose verschleppe, heißt
The Mission District.
"Verschleppe" könnt ihr quasi wörtlich nehmen, denn er hat eigentlich keine Lust mehr auf lange Busfahrten -
und erst recht nicht auf strapaziöse Fußmärsche. Doch ich will dort unbedingt hin, weil ich gelesen habe, dass es
der Stadtteil von San Francisco ist, der zur Zeit am stärksten "brummt" - jung lebendig, energiegeladen.
Mission gilt zwar als Schmelztiegel der Kulturen, Speisen und Bewohner, hat jedoch eine starke
lateinamerikanische Note. Ebenso ist der Stadtteil Heimat des ältesten intakten Gebäudes der Stadt,
der Mission Dolores - einer wunderschönen, weiß getünchen Missionskirche, die 1776 von
Franziskanermönchen gegründet wurde:


Der Hauptgrund jedoch, weshalb ich in den Mission District möchte, ist das so genannte
Women's Building,
ein Gebäude, das von sieben weiblichen Künstlern mit wunderschönen, farbenfrohen,
überlebengroßen Wandmalereien (Murals) versehen wurde.
Kunst hat es schon immer geschafft, mich an Orte zu locken, die ich sonst vielleicht nie gesehen hätte:
Ohne Frida Kahlo hätte mich Mexico City zunächst nicht gereizt, in Stockholm wollte ich nur den Millesgården
sehen, in der Toskana den Tarotgarten der Niki de Saint Phalle....
Und nun will ich also dieses Frauenkulturzentrum mit eigenen Augen sehen.
Was mir allerdings leider nur bedingt möglich ist: Denn ausgerechnet bei unserem Besuch
ist das Women's Building zu einem großen Teil hinter Gerüsten und Bauplanen versteckt!
Ich habe mich bemüht, dennoch ein paar aussagekräftiger Fotos für euch aufzunehmen -
zum Teil, indem ich unter die Bauplanen gekrochen bin ;o)) Das ist das Ergebnis:

Sehr sehenswerte Fotos vom gesamten Gebäude könnt ihr euch hier ansehen!
♥♥♥♥
Danach bekam dann Herr Rostrose sein Recht und wir nahmen den O-Bus zu unserem Hotel.
Auch an unserem letzten Tag in San Francisco waren wir also entsprechend müde - aber voll
mit Bildern und Eindrücken.
Zum ersten Teil mit einer Cable-Car-Fahrt und Fisherman's Wharf kommt ihr hier.
Zum zweiten Teil mit Alcatraz und der Radtour über die Golden Gate Bridge kommt ihr hier.
Hier kommt ihr zu meinem folgenden Artikel über den Yosemite-Nationalpark.
Herzlichst
und mit vielen Küschelbüschels / HUGS,
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥
♥♥♥ eure rostrosige Traude ♥♥♥


































