Sonntag, 7. Oktober 2012

Kürbissupperl & Kurstadt

Servus Ihr Lieben,
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Danke, danke, danke für eure zahlreichen Kommentare  zu meinem vorigen (dottergelben) Posting! ;o)
Wir bleiben zunächst mal gleich dem Farbkonzept von neulich treu, denn heute zeige ich euch eine unserer 
Lieblings-Kürbissuppen-Versionen (natürlich samt Rezept) :o))



Und anschließend kriegt ihr dann ein paar Bilder zu sehen, die wir am Samstag mit unserer kleinen 
Hutzelputzel-Kamera aufgenommen haben. Ich bin zwar verkühlt, aber es war ein  sooo traumhaft 
warmer Oktober-Tag (25 Grad Celsius und blitzeblauer Himmel!), also mussten wir ihn einfach nützen! 
(War auch gut so, denn in der Nacht fing's dann zu regnen an und hörte den
ganzen Sonntag über nicht mehr so richtig auf...)

Wir hatten ohnehin in Baden einiges zu besorgen, also in jener schönen Kurstadt, über die ich euch
hier bereits erzählt habe. 
Und so spazierten wir zuerst durch Baden, den Kurpark und dann ein bisschen durch den Wienerwald 
(auch, um dort unsere Trekking-Schuhe für den nächsten Urlaub einzugehen...) und dann kehrten wir 
in einem entzückenden, kleinen, nostalgischen Lokal ein: der Gastwirtschaft Edelsberger - einem Haus 
mit Geschichte, das wir bis dahin noch nicht gekannt hatten und das uns zufällig "über den Weg gelaufen" war...

Dort saßen wir mit kurzen Ärmeln im Gastgarten, ließen uns einen Schweinsbraten mit Kraut und Knödeln
 schmecken und genossen die Oktobersonne - ahhhhhhh! Soooo schöööön! 

Aber jetzt zu der versprochenen anderen kulinarischen Sache:

Kürbissuppe mit Garnelen und Sesam


(Zutaten für 4 Personen:) 
600 g Speisekürbis (z.B. Hokaidokürbis), 1 Schalotte oder ein Stück Lauch, 1 Apfel,
1 EL Butter, 750 ml klare Hühnersuppe oder Gemüsesuppe (-brühe), 250 ml Rama Cremefine 
(oder Rahm / Schmand oder Obers / Sahne),
100 g Shrimps oder 12 Riesengarnelen ohne Schale,
1 TL Curry oder Kurkuma (Gelbwurz), 1 EL Sesamöl, ev. 2 Knoblauchzehen, fein gehackt,
4 KL Sesam, Petersilie, gehackt, Kräutersalz, Salz, Pfeffer

Unsere eigenen Kürbisse im Garten sind etwas spät dran und zeigen erst Blüten - bloß die zartgrüne
Frucht in der zweiten Reihe ist schon auf dem richtigen Weg. Sie ist übrigens aus dem Baby-boo entstanden,
den ich vor ein paar Monaten einfach eingesetzt habe. Ich bin auf die Farbe gespannt,
die dieser Kürbis am Ende haben wird! Marienkäfer sind in der goldenen Oktobersonne auch noch unterwegs!


Den Kürbis schälen, halbieren, die Kerne entfernen und das Kürbisfleisch würfeln. Apfel und Schalotte schälen 
und würfeln. Die Schalotten in Butter andünsten und dann die Kürbis- und Apfelwürfel hinzufügen. Etwa 5 Min. 
weiterdünsten, mit der Suppe aufgießen und 20 Min. bei mittlerer Hitze köcheln. Anschließend die Suppe in 
der Küchenmaschine pürieren, Cremefine oder Obers einrühren und ev. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
 
Die Garnelen mit Curry oder Kurkuma bestreuen und in erhitztem Sesamöl anbraten, herausnehmen und warmstellen, 
den Knoblauch leicht anbraten und mit Sesam sowie Kräutersalz vermischen. Die Suppe mit den Garnelen anrichten 
und mit der Knoblauch-Sesam-Mischung sowie der gehackten Petersilie bestreut servieren.


 

 Tipps:

Sesam ist übrigens ein wichtiger Calcium-Lieferant und enthält auch noch weitere kostbare und gesunde Inhaltsstoffe, 
beispielsweise Vitamin E und Vitamine der B-Gruppe wie Niacin, das positive Auswirkungen bei Entzündungszuständen 
von Haut und Verdauungsorganen zeigt. Das aromatische Sesamöl ist reich an Linolsäure, sorgt dafür, dass Fett 
in Energie umgewandelt wird, anstatt in Form von Fettpölsterchen am Körper in Erscheinung zu treten und senkt 
den Cholesterinspiegel. Wer regelmäßig Sesam oder Sesamöl zu sich nimmt, unterstützt seinen Körper in vielerlei 
Hinsicht, auch für ein gesundes Herz, Muskeln, Nerven und Knochen sind seine Inhaltsstoffe sehr hilfreich.

 


Wer keine Meeresfrüchte mag oder zur Hand hat, 
kann auch Würstchen, geröstete Kürbiskerne (Rezept von der Kärntnerin :o))
oder Croutons in die Suppe geben ;o))

Wer keinen Knoblauch mag oder verträgt, kann ihn auch weglassen. In diesem Fall einfach den Sesam und 
das Kräutersalz mit dem Bratrückstand vermischen. Die Sesamsaat sollte jedoch nicht mitgekocht 
bzw. -gebraten werden, um seine Inhaltsstoffe nicht zu zerstören. 


  
Auf der Tafel im Edelsberger-Gastgarten kann man dieses schöne Gedicht von Rilke lesen (klick)
 
Ja, Ihr Lieben, ich hoffe, Ihr habt Guster bekommen - entweder auf etwas Gutes zu essen 
oder auf einen schönen Spaziergang in der herbstlichen Natur - oder auf beides! :o)))
Beim nächsten Mal erzähle ich euch dann ein paar Dinge, die ich euch vom September
noch "schuldig geblieben" bin! :o))

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Alles Liebe und herzliche Oktober-Grüße, 
eure rostrosige Traude
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Samstag, 6. Oktober 2012

Küche & Kürbisse & Katzen

Servus, Ihr Lieben

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Ich möchte mich noch einmal herzlich bedanken für all eure lieben Zeilen
zu unseren fünf schönen Tagen in Barcelona - es freut mich sehr, dass ihr Spaß
daran hattet, diese spanische Stadt kennen zu lernen. Inzwischen habe ich die
einzelnen Kapitel zu einem
 zusammengesammelt. Ihr findet den "Einstieg" dazu wie gewohnt unter meinem 
Header und könnt euch dort von Kapitel zu Kapitel weiterklicken.

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Heute ist es mal wieder an der Zeit, etwas einzulösen, was ich euch schon vor längerer Zeit versprochen 
habe. Im August erzählte ich euch ja in zwei Kapiteln von meinen "Küchenträumen":

 Denn auch wenn ich meine Küche hier im Haus durchaus gemütlich finde, träume ich doch von einer 
Landhausküche mit weißen Möbeln. Und ich erzählte euch, dass mein "weißer Küchentraum" nichts mit "Mode" 
oder Nachahmung zu tun hat und ich schon vor über 20 Jahren eine weiße Küche vom Schweden hatte. 
 Inzwischen habe ich die alten Fotos aus dem Album herausgesucht und für euch eingescannt.

TADAAAAA - hier seht ihr also die Küchenmöbel, 
mit denen wir bis Ende August 2002 in unserer Wohnung in Wien gelebt haben:

 Auf diesem Foto erhascht ihr außerdem rechts einen Blick auf eine Wand des Badezimmers, das 
ich im Hundertwasser-Stil mit Fliesenbruch gestaltet hatte. Auch das WC war mit Fliesenmosaiken
gestaltet. Irgendwann werde ich euch auch diese Räume von einst zeigen, falls sie euch interessieren.

Die Fotos stammen aus dem Jahr 2000. Zugegebenermaßen waren zu diesem Zeitpunkt nur die MÖBEL weiß,
denn kurz zuvor hatten wir die Wände und eine alte Bank bunt gestrichen und einen dottergelben Kühlschrank gekauft.
Bunte Wände und Acessoires waren damals modern und passten auch gut zu unserem Leben als Jungfamilie.
Und weiße Küchenmöbel spielen ja überall mit. Egal ob "modern" oder "Landhaus".

Jaaa, liebe Kärntnerin, das also ist der dottergelbe Kühlschrank, den ich dir zu zeigen versprochen habe! :o)) 
(Er steht jetzt hier im Haus als Zweitkühlschrank im Keller.)

 

Auf diesen Bildern könnt ihr außerdem einen Blick auf unsere seinerzeitigen "tierischen Mitbewohner" werfen:
Hier unten seht ihr - auf der Schulter meiner damals siebenjährigen Tochter Jana - den Wellensittich Gipsy .
Gipsy war uns zugeflogen (genauer gesagt, hatte ich ihn bei Minusgraden auf der Straße sitzend gefunden
und niemand schien ihn zu vermissen). 
Er war schon ein alter Vogel und durfte sein letztes Lebensjahr bei uns verbringen. In der Küche
durfte er frei herumfliegen, wenn nicht gerade etwas heißes am Herd stand oder die Katzen in Raum waren.
(Das Küchenfenster war wegen der Katzen ohnehin vergittert.)



Unsere beiden lieben Tiger-Katerchen Mandarin und Jeronimo saßen gern auf dem Fensterbrett oder legten sich 
- wie Mandarin es hier unten vorzeigt - auf den Heizkörper zwischen Fenster und Bank. 

Über diese Bank habe ich in meinem Blog schon vor ein paar Jahren erzählt, denn sie hatte bereits mehrere "Gesichter".
Als ich euch im Jahr 2009 aktuelle Fotos von meiner wandelbaren Bank zeigte, war sie gerade frisch gestrichen.
Sie steht immer noch in unserem Vorhaus-Bereich, ist in der Zwischenzeit aber in Würde gealtert ...


 


... und sieht mittlerweile etwas mehr "shabby" aus, wie ihr auf der unteren und den folgenden beiden
Collagen erkennen könnt.
Ebenfalls auf der untereren Collage bekommt ihr Jeronimo (links) und Mandarin (rechts) beim Kuscheln zu sehen:



Die beiden waren keine Geschwister, und sie waren auch nicht gleichaltrig. Jeronimo, mein kleiner Prinz,
klug, elegant und so sozial, war um zwei Jahre älter und adoptierte den kleinen, mageren Mandarin auf der Stelle,
als ich ihn bei uns aufnahm.
Und Mandarinchen, bald eine pummelige, weiche, süße Knuddelkugel, machte ihm alles nach, jedenfalls soweit er
Jeronimo kopieren konnte (was nicht immer gelang, da er weder so schlau noch so geschickt war.
Aber dafür fraß er mehr ;o))
Ich hoffe, die zwei können im Katzenhimmel auch miteinander kuscheln!



Ja, und hier seht ihr, wie ich meine wandelbare Bank im Vorhaus zur Zeit dekoriert habe.
Ich finde, hier passen die weißen Heidepflänzchen, die Stacheldrahtblume und meine Keramikkürbisse gut her.


Doch auch echter Kürbis hat im Rostrosenhaushalt einen großen Stellenwert.
Beim nächsten Mal bekommt ihr ein Rezept von einer unserer Lieblings-Suppen-Versionen :o))

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Allerliebste Rostrosengrüße an euch alle und ein herzliches Willkommen
an meine neue Leserinnen!!!

Auf bald & Happy Weekend, Eure Traude

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PS:
Und zum Schluss noch: Ich selbst nehme ja keine Awards mehr an - doch Jingles, 
die süße rote Katze von Tammy aus Kuwait, hat meinen beiden Miezen Nina und Maxwell
den folgenden "Katzen-Award" verliehen. Die beiden bedanken sich sehr! Da sie hier in der
Bloggerwelt schon zahlreiche Katzenfreundschaften geschlossen haben, können sie sich aber nicht entscheiden, 
wem sie den Award nun weiter verleihen sollen - deshalb steht er hier (so kurz nach dem Welttierschutzag) für all
die lieben Miezen - und auch all die süßen Hunde, Meerschweinchen, Vögel und anderen Tiere - 
die bei euch einen schönen Platz gefunden haben... oder die noch auf der Suche nach einem 
liebevollen Zuhause sind:

http://tsdailytreasures.blogspot.co.at/2012/09/koosa-crochet-and-cat-award.html

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Noch zweimal A GAUDI ...

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Hola, Ihr Lieben!
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Heute geht's mit meinem Barcelona-Reisebericht in die Finalrunde!
Denn nach unserem Besuch im Opernhaus Liceu
sowie der Kathedrale und dem Caelum 
war an unserem fünften und letzten Tag in der katalanischen Metropole
nur mehr Zeit für zwei "Hausbesuche", die ich unbedingt noch
absolvieren wollte.


Unser erster Besuch galt der 
 im Stadtteil Gràcia, in  der Carrer de les Carolines 18–24. Denn eine echte 
Gaudi-Begeisterte sollte Barcelona nicht verlassen, ohne den Debüt-Bau 
des Architekten besichtigt zu haben, ein in den Jahren 1883-1888 
für einen Ziegel- und Fliesenfabrikanten errichtetes "Märchenschloss
im Kleinformat".



Da sich das Haus in Privatbesitz befindet, ist es leider nur von außen 
zu besichtigen (über den abwehrenden Zaun wollten wir lieber nicht klettern ;o)) 
und es ist außerdem nur schwer zu fotografieren,
denn bei der Carrer Carolines handelt es sich um eine ziemlich enge Gasse. 
Aber Herr und Frau Rostrose haben mal wieder keine Verrenkungen gescheut,
um euch möglichst viele schöne Details des Gebäudes zeigen zu können.


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Doch auch an den Häusern in der Umgebung sollte man nicht
achtlos vorübergehen: Überall in Barcelona finden sich schöne
und interessante Bauten - manche von ihnen auch deutlich von
Antoni Gaudis Stil beeinflusst:

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Für das zweite und letzte Gaudi-Gebäude an diesem Tag mussten wir 
mit der Metro von Gracia bis in den Stadtteil Pedralbes fahren, und zwar
immerhin 15 Stationen mit der L 3 (wenn ich mich nicht verzählt habe)
- ein nicht unbeachtlicher Weg. Und dann hieß es auch noch zu Fuß 
hügelaufwärts gehen bis zur Avinguda Pedralbes Nummer 7, 
zur in den Jahren 1884-1887 errichteten


 


Mit dem Auftrag zu diesem Bau - dem dritten Projekt Antoni Gaudis - 
begann die langjährige Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen
dem Architekten und seinem Mäzen, dem Grafen und Industriellen
Eusebi Güell. Ich denke mal, Gaudi konnte den Adeligen hiermit von seinem 
Talent für ungewöhnliche, eigenständige Bauten überzeugen.




Die Finca sowie die angrenzenden Pavillons und der historische Garten
befinden sich nunmehr in Besitz der Universität von Barcelona - 
das heißt, auch hier konnten wir nur außen herumlaufen und 
durch die Gitterstäbe des berühmten Drachentores fotografieren.
Doch für mich war auch dieser Ausflug jeden einzelnen Schritt wert.


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Es gäbe noch vieles, das wir in Barcelona gern besichtigt hätten, allein schon 
und die Casa Mila (von innen und oben), und natürlich von Gaudis Berufskollegen
Davon möchte ich euch zumindest ein Foto aus dem Wikipedia-Fundus zeigen: 

Datei:Sant pau pavilion.jpg
Bildquelle: Wikipedia (klick)
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Sehr gern hätt' ich auch noch dem Kloster Montserrat einen Besuch abgestattet,
das eingebettet ist in eine wunderbare Berglandschaft, außerdem dem Tibidabo
- dem schönen Hausberg von Barcelona - und dem Parc del Laberint (dem ältesten Park
Barcelonas, der seinen Namen einem kunstvollen Hecken-Irrgarten verdankt).

Datei:Parc del Laberint d'Horta Barcelona 1.jpg
Fotoquelle: Wikipedia (klick)

Das sind aber bloß ein paar der Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, 
die wir NICHT gesehen haben... Und auch ein Lokal wäre noch auf unserer
Liste gestanden: das Els Quatre Gats (oder 4Gats), das mich vor allem wegen seines
(originalgetreu restaurierten) Jugendstil-Interieurs und seiner Geschichte interessiert,
denn hier begann im Jahr 1900 Pablo Picassos Karriere - und hier war auch der
Treffpunkt zahlreicher anderer bekannter Künstler. Kurz und gut: Barcelona
ist nicht nur eine Reise wert, sondern mehrere,
das kann euch auch die "Reisehexe" Ursula vom Hotel Mama bestätigen,
die immerhin schon sechsmal in dieser ihrer Lieblingsstadt war :o))
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Ich hoffe, euch hat auch die letzte Episode unseres Städtetrips
gut gefallen!!! Aus vielen eurer bisherigen lieben Kommentare
konnte ich schon herauslesen, dass einige von Euch Lust auf die
katalanische Metropole bekommen haben - darüber freue ich mich sehr!!!
Demnächst fasse ich meine einzelnen Barcelona-Postings wieder wie gewohnt
zu einem Reisebericht zusammen - ich gebe euch Bescheid! 

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Nun wünsche ich euch noch einen genussvollen Oktober-Beginn,
heiße meine neuen Leserinnen ganz, ganz lieb hier Willkommen
und sage Danke!!! an Tammy aus Kuwait, die meinen Katzen einen
ganz besonderen Award verliehen hat - aber mehr darüber beim nächsten Mal!!!

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Herzlichst, eure Traude
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PS: Ihr Lieben, ich versuche schon seit einigen Tagen, 
auf den Blog von Ivonne / Glückskicks zuzugreifen und mich für ihre Kommentare 
zu bedanken, aber mein Virusschutzprogramm verhindert das. Habt ihr einen Rat?

Samstag, 29. September 2012

Ihr wollt also wissen, was in dem Päckchen war, ...

... das mir die liebe Ilona geschickt hat???

Tja, ihr Lieben, wie ihr sehen könnt, 
waren Nina und Maxwell darauf auch sehr neugierig:


Es gab sogar mal wieder Zoff deswegen:


Und dann zog sich jede der beiden Katzen in ihren Schmollwinkel zurück.
Aber schließlich wurde das Geheimnis gelüftet - und ich musste
die liebe Ilona daraufhin gleich fragen,
ob sie denn hellseherische Fähigkeiten habe, was ihre Farbwahl betraf, ...

 

... denn am Abend zuvor 
hatte ich beschlossen, jetzt zum Herbstbeginn fürs Wohnzimmer mein Tischtuch 
in Violett-Tönen und die beiden dazu passenden Polster (Kissen) in Violett und Orange herauszukramen. 
Und welche Haupt-Farben haben Ilonas Überraschungs-Geschenke? Violett und Orange!!! :o)) 
(Wie ihr gesehen habt, passte ja sogar das Klebeband vom Päckchen perfekt!) 

Doch außer einem Windlicht in Violett, diversen Kürbissen in Orange, Holzklammern 
mit Herbstmotiven und an den Sommer erinnernden Blümchen gab es auch noch 
Ilonas selbstgemachtes Apfelgelee! 
Danke dir nochmal, liebe Ilona, du hast mir mit deiner 
Überraschung eine riesige Freude bereitet!!!
(Nachtrag nach dem Frühstück: Und inzwischen haben wir das
Gelee auch auf unseren Weckerln / Brötchen verkostet - mmmmmmm,
super kannst du das, liebe Ilona!!!! :o)))


Und hier seht ihr nun, wie ich Ilonas Geschenke mit meinen bereits vorhandenen
Dekoteilen kombiniert habe:


Auch eine der wunderbaren Strickdecken meiner Oma habe ich wieder
hervorgekramt (das ist also quasi meine höchstpersönliche "Granny-Decke" ;o)), ...


... aber eben nicht gehäkelt, sondern gestrickt. Meine Großmutter war nämlich 
(im Gegensatz zu mir) eine begeisterte Strickerin, und sie konnte auch mit gaaanz feinen
Nadeln umgehen. Seht nur, auch das feine Tischtuch, das ich neben der Wolldecke
 in meine Collage eingebaut habe, hat meine "Granny" selbst gestrickt:


Und nun Ihr Lieben, möchte ich noch ganz herzlich 
meine neuen Leserinnen willkommen heißen!!! Und ich danke ich euch allen sehr 
für eure lieben Kommentare zu meinem 3. Septemberfreuden-Post!!!
Ja, der September war wirklich ein ausgesprochen freudiger und sehr intensiver Monat, 
und dabei hab ich euch noch gar nicht ALLES erzählt. 
Es wird demnächst wohl noch den einen oder anderen Nachtrag geben.
Ein Barcelona-Posting bin ich euch allerdings auch noch schuldig.
Mal sehen, wann ich dazu komme :o))


Für heute schicke ich euch die allerliebsten Rostrosenküschelbüschel!
Macht euch ein wunderbares Wochenende und genießt es!

Alles Liebe, eure Traude

PS: Und sorry an alle, die bemerkt haben, dass mein Posting schon einmal
online gegangen ist und dadurch irritiert waren - ich hatte bei der 
Überschrift irrtümlich auf "Enter" gedrückt, und schon wurde es veröffentlicht ... :o/

Mittwoch, 26. September 2012

Septemberfreuden - Teil 3

Servus Ihr Lieben!

Danke für eure lieben Kommentare zum 2. Teil meines Oltimer-Postings
und zu den Jugendfotos, die ich euch dort gezeigt habe :o)) Vielleicht
komme ich ja dazu, euch demnächst "noch jüngere" Jugendfotos zu zeigen...(???)
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Aber heute flott zu etwas ganz anderem:
Mein September war prall voll - so voll wie ein üppig behangener Apfelbaum.
Daher ist auch mein Fotospeicher voll mit Bildern und ich selbst bin voll mit Geschichten,
die ich euch aus Zeitmangel nicht erzählt habe. (Ich hoffe, ihr verzeiht mir,
dass ich aufgrund dieses Zeitmangels auch nicht gaaanz so fleißig kommentiert habe,
wie ihr's von mir gewohnt seid!) Kurz bevor der September
zu Ende geht, möchte ich euch in geraffter Form zumindest ein paar "Nachträge" zeigen.
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Nina und Mäx sehen das alles ganz entspannt - wobei sich Nina zur Entspannung
lieber im Garten aufhält und Maxwell auf der Couch ;o))

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 Manche meiner "Nachtrags-Äpfel" warten schon rund ein Monat darauf, gepflückt zu werden.
Zum Beispiel diese paar Bilder von einem Radausflug hier in der Gegend. Das
alte "Mc Bike"-Herrenrad ist übrigens meins - es hat früher meinem Vater gehört:
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Außerdem traf ich mich mit zwei ehemaligen Arbeitskolleginnen bzw. "alten"
Freundinnen im sonnigen Gastgarten des
Café-Restaurants Schloss Concordia, 
das schräg gegenüber dem 1. Tor des Wiener Zentralfriedhofs zu finden ist.
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Das Concordia ist in einem etwas verwildert aussehenden "Schlösschen" untergebracht. 
Es gibt dort (unter anderem) eine riesige Auswahl an Wiener-Schnitzel-Variationen, 
aber leider zuweilen aufgrund von Unterbesetzung etwas überfordertes Personal. 
Trotzdem: Meistens gefällt's mir dort! :o))
Das Blauweiße "Spinnennetz" auf der oberen Collage ist übrigens die Glaskuppel des
"Schlössels", von innen fotografiert.
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Ziemlich NEU sind die folgenden Fotos: Sie entstanden am vergangenen Samstag beim 

Leute, das Konzert war der absolute Wahnsinn!!! 
Sieben Vollblutmusiker, die das ehrwürdige Wiener Konzerthaus in einen Hexenkessel verwandelt 
haben! Und wir ganz vorn!!! Einfach eine gewaltige Stimmung - dort hättet ihr das Rostroserl 
auf engstem Raum tanzen sehen können wie ein junges Mädel ;o)
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Wie ihr hier links an der Collage sehen könnt, haben wir auch ein Autogramm des Leadsängers ergattert. Und zwar 
ganz unerwartet und unaufgeregt, denn Joey Burns stand einfach gemütlich plaudernd und Tickets unterschreibend 
mit ein paar Leuten dort herum, wo wir hinauswollten :o))) (Hach, der Mann hat soo eine angenehme Stimme!!!)
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Calexico tourt übrigens ab 9. bis 29. November wieder durch Europa - wenn's irgend möglich ist, 
lasst euch die Band nicht entgehen! Hier ist der Tourplan: klick - und hier ein Song zum Reinhören:
sowie ein paar weitere Songs:  http://www.lastfm.de/music/Calexico
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Für alle, die problemlos youtube-Videos ansehen können, habe ich außerdem noch
all the pretty horses sowie ein irgendwie witziges Filmchen,
 das am Abend unseres Konzertes von jemandem aufgenommen wurde, der ein paar Reihen 
hinter uns stand  :o)) - hier kommt die Stimmung des Abends recht gut rüber! :o))
Auf dem Filmchen hört ihr übrigens den Song Roka.
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Und wenn ihr wissen wollt, was in dem oben gezeigten Packerl ist, 
mit dem die liebe Ilona vom Blog "Bärchen und mehr" mich am Montag 
so freudig überrascht hat, dann kommt ihr am besten
beim nächsten Mal auch wieder bei mir vorbei :o))))
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Für heute aber schicke ich euch die allerliebsten Küschelbüschel
und herzhafte Rostrosengrüße! 
Alles Liebe, eure Traude
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Samstag, 22. September 2012

Oldtimer im Schlosspark - Teil II

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Servus ihr Lieben!

Wie schön, dass ihr wieder bei mir hereinschaut!
Herzlichen Dank für eure himmlisch-netten Zeilen zu meinem
"himmlischen Posting"
vom Wochen-Anfang - ich freu mich riesig, dass euch
das ungewöhnliche barcelonesische "Nonnenfürzchenlokal" CAELUM
und die gotische Kathedrale ebensogut gefallen haben wie 
Herrn und Frau Rostrose!!!! :o))

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Nach einer ziemlich ausgefüllten Woche möchte ich euch heute 
 den versprochenen zweiten Teil meiner Collagen
von der Ebreichdorf Classic 2012 zeigen.

Hier kommt ihr zum ersten Teil.
In meinem vorigen Automobil-Klassiker-Post erwähnte ich unter anderem, 
dass ich schon seit langem eine gewisse Leidenschaft für schöne alte Gefährte hege.
Am Schluss meines heutigen Postings könnt ihr zwei Fotos mit einer
noch ziemlich jungen Frau Rostrose und ihrem ersten hautnahen Oldtimer-
Kontakt sehen :o))

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Einfach traumhaft, dieser Oldtimer-Tag rund ums Schloss Ebreichsdorf - stimmt's?
Die gepflegten, ehrwürdigen, zum Teil auch das Herzchen
rührenden Fahrzeuge vergangener Tage,
der Schlosspark als wunderbar passender Rahmen,
das herrliche Wetter, das wie bestellt kam - euer Roströslein war wirklich in
seinem Element. Und dass sich auch Herr Rostrose begeistert
dem Fotografieren hingab, könnt ihr auf der folgenden Collage links
unten sehen :o))

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Gut - und jetzt ein paar einführende Worte zu den 
vorhin angesprochenen Fotos von einst:
Um genau zu sein, stammen sie von einem wunderschönen, 
sonnig-warmen Herbsttag im Jahr 1985;
damals war ich noch nicht ganz 24 Jahre alt...

Aber nicht, dass ihr aufgrund meiner obigen Wortwahl vonwegen "hautnaher
Oldtimer-Kontakt" denkt, ihr bekommt jetzt Bilder zu sehen, wo sich die noch jugendfrische
Frau Rostrose spärlich bekleidet auf der Motorhaube eines Vintage-Gefährts räkelt ;o))
Nein, keine Angst, die Fotos, die ihr ganz zum Schluss
meines heutigen Posts sehen werdet, sind absolut jugendfrei.



Es verhält sich sogar so, dass ich seinerzeit in der Jugendarbeit tätig war.
 Denn zwischen 1983 und 1993 (dem Geburtsjahr meiner Tochter Jana) war ich beim 
Wiener Ferienspiel (unter anderem) für museumspädagogische Aktionen zuständig. 
Das heißt, ein Teil meines Jobs bestand darin, Kindern zu vermitteln, dass Museen 
keine langweiligen Orte sind, sondern dass es dort einiges zu erleben 
(und spielerisch zu erlernen) gibt. 
Und so "erfand" ich die "Museums-Rallye".

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Kurz gesagt sah diese "Rallye" so aus, dass in sämtlichen wichtigen
Museen Wiens während der Sommerferien spezielle unterhaltsame 
Führungen oder Kreativprogramme für Kinder und Jugendliche 
im Pflichtschulalter angeboten wurden. Bei manchen der Aktionen war ich im Lauf der 
Jahre auch aktiv dabei - im Museum Moderner Kunst malten wir beispielsweise 
eigene "moderne Kunst" mit Fahnenfarben auf große Baumwolltücher, 
im KunstHausWien entstanden ein paar Jahre später
Fliesenkunstwerke à la Hundertwasser - und die Kids hatten daran nicht nur Spaß,
sondern bekamen außerdem für jede Beteiligung
an einer solchen Aktion einen Stempel in ihren Museums-Rallye-Pass.





Wer den gesamten Pass mit Stempeln voll hatte, 
konnte sich damit an einem Gewinnspiel beteiligen.

Und 1985 dachte ich mir als Museums-Rallye-Hauptpreis für die Gruppe
der 11- bis 15jährigen etwas ganz Besonderes aus: eine Oldtimerfahrt durch Wien!

Mir stand zwar kaum Budget zur Verfügung - doch ich konnte tatsächlich 
eine Organisation dafür gewinnen, sich mit drei Wagen für die 
Siegerfahrt und für ein Fotoshooting gratis zur Verfügung zu stellen.
Und ich glaube, die Aktion machte den Fahrern genau so viel Spaß 
wie den drei Gewinnerinnen und mir selbst. 



Bevor ich weiter erzähle, genießt doch bitte noch einmal 
die oberen Bilder von der Ebeichsdorf Classic 2012 -
und bei der Gelegenheit begrüße ich auch gleich die Organisatoren und Teilnehmer
dieser schönen Veranstaltung, denn ich weiß, dass einige hier mitlesen!
(Ich danke auch fürs Verlinken meines Blogs auf Ihrer Homepage 
und fürs Zeigen meiner Collagen in Facebook!!! :o))
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Unten seht ihr uns nun endlich beim Posieren für die Presse
(vor dem noch nicht renovierten Technischen Museum in Wien). 
Auch wenn die drei jungen Damen sich im Verlauf der letzten 27 Jahre vermutlich 
sehr verändert haben, wurden sie von mir sicherheitshalber mit einem roten Balken 
unkenntlich gemacht. Die Aufnahmen wurden 1985 zwar auch in diversen Zeitung gezeigt, 
aber das bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass man Jugendfotos von sich selbst
knapp 30 Jahre später im Internet entdecken möchte.
Auch das Ferienspielmaskottchen Holli Knolli, das damals noch um einiges
fülliger und "uncooler" aussah als heute, wollte nicht erkannt werden und 
bat mich um solch einen Augenbalken:
 
Der Vollständigkeit halber sei bemerkt: Laut Stempel auf der Rückseite der Bilder
lautet der Name des damaligen Pressefotografen Georg Mikes.
Bemerkenswert finde ich auch, dass selbst die Fahrzeuge im Hintergrund
inzwischen Oldtimer sind...
Alljenen, die nun der Neid frisst, weil ich hier am Steuer dieses Traumgefährts
sitzen darf, sei zur Beruhigung mitgeteilt: Alles nur für die Presse! Als es dann
ans Fahren ging, machte ich Platz für den rechtmäßigen Besitzer
und beschränkte mich darauf, auf Wiens Ringstraße mit kaiserlicher Grandezza
aus einem der Wagen zu lächeln und zu winken :o)

Manche Tage vergisst man einfach nicht -
und wenn sie noch so weit zurück liegen!

Leider ist die Art der Arbeit, die ich seit meiner "Baby-Pause" mache,
längst nicht mehr so interessant, kreativ und unterhaltsam -
so hat eben alles im Leben seine Zeit... und was jetzt nicht ist, kann wieder werden ...
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Nun danke ich euch noch allen für euer Interesse
und schicke euch die allerliebsten Rostrosengrüße!
Auf bald und habt ein wunderschönes Wochenende!
Herr Rostrose und ich werden es beim Calexico-Konzert krachen lassen :o))
- und was habt ihr vor?

Alles Liebe, herzlichst
eure Traude
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