Posts mit dem Label Winter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Winter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 23. März 2019

Winter-Sport-Woche und Urlaubs-Garderobe

Vielen Dank, ihr Lieben, für eure Kommentare zu meinem vorigen Post 
Winterschluss und Frühlingserwachen, in dem ich euch u.a. erzählte, dass wir die zweite 
Märzwoche in einer Winterlandschaft verbracht haben. Und zwar waren wir wieder in der
Gegend, in der man mit

 Griass enk!

grüßt 😊 - nämlich in Bad Mitterndorf. Dort sind wir schon im vergangenen September
auf Wanderurlaub gewesen und haben uns recht heftig in diese Gegend verliebt. Und weil
man dort auch Skilaufen oder Schneeschuh-Wanderungen unternehmen kann, beschlossen
wir kurzerhand, unseren Winterurlaub abermals im Hotel Grimmingblick zu verbringen.
 

[Dieser Beitrag enthält Werbung durch Links zu externen Seiten, durch Fotos, Orts-, Firmen-,
Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag, und ohne Bezahlung erfolgt.]


Ich werde euch heute ein paar Fotos von diesem schönen und sportlichen Urlaub zeigen, und 
außerdem bekommt ihr abermals einen Einblick in meine Urlaubs-Capsule-Wardrobe, denn
vielleicht hilft oder inspiriert euch das ja bei eigenen Urlauben - auch wenn es nicht in ein Ski-
Gebiet geht...


 TAG 1 - 10. März 2019:
Auf der Fahrt nach Bad Mitterndorf war ich vor allem praktisch gekleidet - da darf nichts
 kneifen oder quetschen, daher ist hier alle Stretch - das graue Kleid, die Jeans, das Häkeltop...
Und außerdem ist schon alles lange in meinem Besitz, also kennt ihr die einzelnen Teile
vermutlich.




Am frühen Nachmittag kamen wir an - und so sahen die Landschaft und das Wetter an
unserem Ankunftstag aus. Vor dem Hotel gab's als Begrüßungskomitee ein Hasenpaar,
mit dem ich mich gleich mal von Herrn Rostrose knipsen ließ. Auch sonst ließen wir es
noch recht gemütlich angehen. Sportlich ging es erst am nächsten Tag zu 😜




TAG 2 - 11. März 2019:
Auch wenn das Wetter sehr ungemütlich war, zog es uns an unserem ersten "ganzen"
Urlaubstag gleich auf die Skipiste. Skifahren ist einfach unser Lieblingssport, und davon
wollten wir uns selbst bei Schneefall, schlechter Sicht und Kälte nicht abhalten lassen. Ich
trug immerhin meine (für Skifahrer und Bankräuber geeignete) Roger-Staub-Mütze unter
dem Helm, während der Bart meines lieben Göttergatten nach ein paar Stunden ein bisschen
nach Rübezahl aussah.




Unser Abendessen hatten wir uns jedenfalls redlich verdient. Mein Outfit dazu? Als wir im
September in Bad Mitterndorf waren, sah ich hier viele Dirndln, deshalb nahm ich mir vor, beim
nächsten Mal ebenfalls etwas "Dirndeliges" mitzunehmen. Gedacht - getan! (Aber ihr werdet
weiter unten sehen, dass ich nicht nur bei der traditionellen Dirndl-Tragevariante geblieben bin.)





TAG 3 - 12. März 2019:
Jede Menge Neuschnee!!!


Für diesen Tag hatten wir uns im Hotel in einer Liste eingetragen, weil wir an einer Schneeschuh-
Wanderung teilnehmen wollten. Unser Wanderführer war wieder Hermann Gattermaier, mit
dem wir schon im September eine tolle Wanderung auf der Tauplitz-Alm unternommen haben.
(In diesem Beitrag habe ich euch darüber erzählt - unter Tag 5.) Ihr sehr Hermann z.B. in der
folgenden Collage oben rechts im blauen Anorak:





In der Nacht waren etwa 20 cm Neuschnee heruntergekommen, die Landschaft war tief winterlich
und traumhaft schön, später blitzte sogar blauer Himmel durch die Wolkendecke - und durch dieses
Winterwonderland führte Hermann unser Grüppchen nun also drei angenehme und unterhaltsame
Stunden lang. Bei der Gelegenheit kamen wir auch wieder zu dem Kirchlein Maria Kumitz, das Edi
und ich schon im September bei unserer Wanderung über den Obersdorfer Rundweg besucht haben
(HIER geht's zu meinem Bericht von damals - zu Tag 7 runterscrollen).


Die Gruppenfotos in dieser Collage hat Hermann Gattermaier aufgenommen, das Foto von Edi und mir vor der Kirche 
ebenfalls. Danke fürs Zusenden der Bilder, lieber Hermann! 😊


Ein toller Ausflug war das, und wir fanden so großen Gefallen am Schneeschuhwandern,
dass wir uns zwei Tage später abermals Schneeschuhe ausborgten, um eine weitere kleine
Wanderung damit unternehmen zu können.

Am Abend schlüpfte ich dann in eine beerenrote Kombination aus meinem Bio-Baumwoll-
Maxirock, dem Sommerkleid, dessen Farbton fast derselbe ist, und dem Bio-Seiden-Bolero-
Jackerl, das ich euch auch schon oft gezeigt habe (u.a. auch in vielen Zweckentfremdungen, z.B.
als Gürtel, Schal oder Haarband). Diesmal durfte das Jackerl Jackerl bleiben, ergänzt wurde
es noch von diversen türkisen Ketten, einem indischen Seidentuch als Haarband und meinen
taupefarbigen Stiefletten.



TAG 4 - 13. März 2019:
Der nächste Morgen begann nebelgrau, auch die Wetterprognosen für den Berg bzw. für den
Rest des Tages versprachen nicht allzuviel Verbesserung, und so beschlossen wir nach dem
Frühstück (und nachdem ich die Hotelkatze ausgiebig gekrault hatte), uns zunächst einmal das
sogenannte "Kripperl der Steiermark" anzusehen - die kleine Ortschaft Pürgg, die ihren
Beinamen übrigens dem österreichischen Schriftsteller Peter Rosegger verdankt.






Der verschlafene Ort sieht noch immer so aus, wie er auf alten Fotografien aussah mit seinen
schmucken alten Häusern. Seine Hochsaison hat er zur Weihnachtszeit, denn da verwandelt Pürgg
 sich in einen belebten Weihnachtsmarkt. Doch auch außerhalb dieser Zeit gibt es in der Ortschaft
einiges zu sehen. Beispielsweise die Johanneskapelle von Pürgg, an deren Seitenmauer ich hier
unten posiere:




Im Inneren der Kirche gibt es die ältesten romanischen Fresken des Alpenraums zu sehen (aus
dem 12. Jahrhundert), allerdings wirkte die Kirche verschlossen, deshalb haben wir gar nicht
erst versucht, ins Innere zu gelangen. In diesem interessanten Artikel über Pürgg ist jedoch zu
lesen, dass die Kirche ab März auch wochentags besucht werden kann. Die andere Kirche im Ort,
die Georgskirche, haben wir allerdings aufgesucht - auch sie hat einige Besonderheiten zu bieten,
wie ihr dem oben verlinkten Artikel entnehmen könnt.





Dieser Ausflug nach Pürgg
war aber noch nicht alles, was wir an diesem Tag unternommen haben. Zuerst gönnten wir uns
ein kleines Mittagessen (unser Hotel bietet nämlich eine erweiterte Halbpension, das heißt, es gibt
mittags eine Auswahl an kleinen Speisen und Salaten in Selbstbedienung und nachmittags Kaffee
oder Tee und Kuchen ohne Aufpreis) - und solcherart gestärkt konnten wir uns dann über unser
nächstes sportliches Abenteuer stürzen: Skilanglauf!





Edi hatte das zuvor noch nie versucht und ich bloß ein einziges Mal, im Jahr 1982, also mit knapp
über zwanzig Jahren, als ich in Kärnten eine Skilehrer-Ausbildung machte. Das Langlaufen gehörte
nicht zur Ausbildung, sondern war als auflockernde Zwischendurch-Übung eingestreut worden - und
mir gefiel es nicht besonders: Ich war eine Wildsau auf Alpinskiern, aber mit den ausgeliehenen
Langlaufbrettern brachte ich nicht viel weiter, fand es gleichermaßen fad und anstrengend und
irgendwie doof.

Wir vermuteten allerdings, dass wir inzwischen beide ein Alter erreicht haben, in dem uns das
Langlaufen gefallen könnte. Und so liehen wir uns eine Ausrüstung aus und wagten uns auf die
Loipe. Wir hatten tatsächlich viel Spaß - vor allem jedoch an unserer eigenen Ungeschicklichkeit
mit den komischen, dünnen Brettern unter unseren Füßen. Wir fielen hin und lachten Tränen, wir
versuchten uns mühsam hochzurappeln und lachten weiter. Zu Beginn lagen wir mehr, als dass wir
fuhren - und ich lag mindestens genauso oft im Schnee wie Edi, auch wenn er im Gegensatz zu
mir die Freundlichkeit besaß, mich dabei nicht zu fotografieren 😜





Fazit nach diesem Versuch: Ich bin noch immer lieber eine Wildsau auf Alpinskiern - und
Schneeschuhwandern macht mir erheblich mehr Spaß als Langlaufen. Aber wir werden der
Sache irgendwann in den nächsten Jahren noch mal eine Chance geben und uns einen Lehrer
nehmen, der uns ein paar Tipps gibt, was wir anders machen können. Dann schaffen wir es
vielleicht sogar, Spaß am eleganten Dahingleiten auf der Loipe zu haben und nicht nur am
Herumkugeln im Schnee 😊


Am Abend dieses anstrengenden Tages gab es eine Premiere - nämlich für meinen neuen
grünen Rock. Diejenigen von euch, die schon länger bei mir lesen, werden den Stoff wohl
kennen, denn es handelt sich dabei um ein Stück des Seidensaris, den ich mir vor ein paar
Jahren aus Indien mitgebracht habe. Ihr konntet mich HIER in diesem Sari bewundern.


Frau Rostrose im neuen Rock  - nicht selbst genäht, aber selbst beauftragt - und in ganz viel Frühlingsgrün!



Schon seit einiger Zeit wünschte ich mir einen hellgrünen Rock, konnte aber keinen finden.
Also kam mir der Gedanke, den Sari in einen Rock (und noch in das eine oder andere weitere
Kleidungsstück) umwandeln zu lassen. Doch da ich selbst nicht gut genug nähen kann, um mir
solch eine Umwandlung zuzutrauen, musste ich erstmal jemanden finden, dem ich es zutraute.

Beim Trainieren bei Mrs. Sp*rty bekam ich eines Tages den entscheidenden Tipp - eine talentierte
Änderungsschneiderin namens Victoria, die zuweilen, wenn es ihre Zeit zulässt, auch "richtige"
Nähaufträge übernimmt. Zu ihr trug ich meinen Saristoff und meinen roten Wickelrock als "Muster",
denn genau so schlicht sollte das erste grüne Röcklein geschnitten sein. Ich finde, Victoria hat ihre
Sache sehr gut gemacht, und der Preis stimmte auch. Bald werde ich sie daher um einen zweiten
Rock aus weiteren Sari-Teilen bitten. Der Stoff bietet ja durchaus Möglichkeiten für verschiedene
Varianten.


TAG 5 - 14. März 2019:
Es hatte über Nacht abermals Neuschnee gegeben. Weil uns das Schneeschuhwandern so viel
Spaß bereitet hatte, liehen wir uns nach dem Frühstück wieder Schneeschuhe aus und zogen
auf eigene Faust los.




Gleich hinter dem Hotel gibt es ein Waldstück, in das wir hineinstapften, ohne ein genaues
Ziel vor Augen zu haben. Wir überquerten ein Bächlen und eine Fahrbahn, kamen an Häusern
vorbei und in den dichter bewachsenen Wald hinein, fanden eine Art Weg, der dann wieder
aufhörte... Doch nach einiger Zeit - siehe da - landeten wir auf genau jener Wiese, bei der wir
uns im vergangenen September von den jungen Rindern haben abschlecken lassen! 😋 🐄


Bei den Fotos mit den Häusern seht ihr auch, wie derzeit die sommers so hübsch bepflanzten Vorgärten aussehen: 
angefüllt mit Schnee bis zur Gartenzaun-Obergrenze...

Auch an diesem Tag waren wir nach einer Mittagsrast noch weiter aktiv - das Hotel ist ja mit
einem Schwimmbad, einer Sauna und einem Fitnessraum ausgestattet; in letzterem kann man
zudem Tischtennis spielen, und das taten wir auch. Bad und / oder Sauna haben wir an diesem
und an den meisten anderen Tagen ebenfalls genützt.

Abends gab's dann eine Dirndl-Variation - mit dem weinroten Rock von oben, darunter zog ich
mir (wie ein Shirt) das Sommerkleid an, darüber mein Spitzen-Häkeltop und die Dirndl-Schürze.
Übrigens hab ich getestet: Auch den Seidensari-Wickelrock kann ich wie eine Dirndlschürze
binden 😀 - das werde ich bestimmt mal probieren!


Ich habe großen Spaß an diesen Outfit-Cross-Overs 😍!


TAG 6 - 15. März 2019:
Unseren letzten "ganzen" Urlaubstag in Bad Mitterndorf wollten wir wieder auf der
Tauplitz verbringen. Obwohl die Sichtverhältnisse neuerlich bescheiden waren, nahmen wir
uns wieder eine Ganztageskarte - und haben es nicht bereut. Der Schnee war wunderschön
geschmeidig, und so bereitete uns das Skifahren Freude, auch wenn wir zuweilen im
"Blindflug" unterwegs waren 😉.




Abends durfte dann wieder mein Dirndl raus - diesmal aber in "undirndeligem" Styling
mit dem grün-bunten Weltladengürtel und dem grünen Shirt, das ich zwei Tage zuvor zum
Seidensari-Rock getragen hatte. Die grüne Weste hatte ich vorbereitet, weil wir uns ursprünglich
zu einer Laternenwanderung (zur örtlichen Schnapsbrennerei 😋) angemeldet hatten - aber
dieser Ausflug fiel dann buchstäblich ins Wasser - er wurde wegen starken Regens abgesagt.





Vielleicht weinte der Himmel ja, weil unser Urlaub endete, vielleicht endete aber auch unser
Urlaub gerade zur rechten Zeit? 😊 Am nächsten Vormittag ging es dann jedenfalls wieder los 
in Richtung Heimat. Dazu gibt es kein neues Outfitfoto, denn ich trug bei der Heimfahrt exakt
dieselben Klamotten wie bei der Anreise. Aber ich kann euch zum Abschluss noch ein paar
Kombinationen der eingepackten Kleidungsstücke zeigen, die ich zu Hause ausprobiert, aber dann
in dieser Form nicht getragen habe. Das sind immer nur Kombi-Tests, um zu überprüfen, ob ich
eh genug Anziehsachen in den Koffer gepackt habe. Wie immer war es ein bisschen zu viel, aber
Reserven finde ich durchaus wichtig. Das rosane Shirt und das gestreifte trug ich dann zwar auch,
aber nur als Darunter bei Ausflügen bzw. zum Tischtennis-Spielen und Turnen.




Auch wenn das Wetter diesmal neben Höhen einige Tiefen zeigte, haben wir diesen Urlaub
im gastfreundlichen Bad Mitterndorf mit der traumhaften Landschaft rundum wieder sehr
genossen und sind überzeugt, dass es uns dort nicht zum letzten Mal hingezogen hat!

Nun hoffe ich, dass ihr mich gerne durch diesen Winterurlaub begleitet habt, obwohl die
meisten von euch vermutlich keine große Lust mehr auf Schnee und Schneefotos mehr verspüren.
Ihr könnt versichert sein, dass auch wir Rostrosen ab sofort im Frühlingsmodus sind - der Garten
wartet nämlich mit einigen größeren Projekten auf uns! 😎


Fotos: (wenn nicht anders angegeben) Herr und Frau Rostrose
Herzliche Frühlingsgrüße von eurer Traude
und 
Pfiat enk!



Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, bei Sunnys Linkups
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB


Montag, 28. Januar 2019

Mein Jänner in Bildern...

Servus ihr Lieben!
********************************* 

[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]



Meine kleine Blogpause ist beendet. Heute will ich mich textlich dennoch möglichst kurz fassen.
Herzlichen Dank an alle, die mir während meiner "virtuellen Abwesenheit" liebe Zeilen zu meinem
vorigen Blogbeitrag Schwarz & weiß / Licht & dunkel / kalt & heiß hinterlassen haben! Ich habe
währenddessen quasi im Akkord Fotobücher "gebastelt". Doch darüber erzähle ich euch ein
andermal mehr.

Ich werde stattdessen versuchen, euch nun so bald wie möglich wieder auf euren
Blogs zu besuchen, um zu sehen, was es Neues bei euch gibt! Bei mir gibt's einstweilen ein paar
Jänner-Alltags-Mixturen aus meiner Herbst-Winter-Capsule-Wardrobe zu sehen (diese verlinke
ich bei My week in colours von Maren), weiters ein etwas festlicheres Outfit und noch ein paar
zusätzliche Aufnahmen aus dem Rostrosen-Leben der letzten Wochen:


Lila-Braun-Olivtöne mit Unterrock und Janker vom Henry-Laden und selbst gehäkeltem Dreieckstuch.
Ein alter Schal als Gürtel inspirierte mich zur Farbkombi orange-weinrot (plus silbergraue Ketten)
Mit Schlauchgürtel hochgerafftes Des*gual-Kleid zu beerenfarbiger Röhrenhose und Häkeltop
Mäxi mag nicht raus...
Nochmal die Röhre zu Tunikakleidchen und Puschelkragenjacke.
Wieder der alte Schal - diesmal die Kombi orange-grau. Das trug ich unter dem Mantel, als wir ...
... Mitte Jänner einen Winterspaziergang durch den ...
... angezuckerten Lainzer Tiergarten unternahmen.
Abermals die beerenfarbige Röhre - mit schwarzem Sommerkleid, grau-lila gemusterter Flohmarktbluse, violettem Dreieckstuch

Das Dreieckstuch, die Bluse, lila Unterrock und Shirt, graues Häkeltop - diesmal gemixt mit dem Henry-Laden-Rock
Der beerige Maxirock, zu Marianne-Omas Geburtstag etwas festlicher kombiniert: mit messinggelbem Shirt, Seidenbolero, 
seidigem Schal vom Flohmarkt
Die Rostrosen beim Feiern und Schnee im Garten.
Ein letzter Mix für das Black&White-Thema der Modischen Matronen
Vom Wetter war's den Jänner über wie im Dezember: Ein, zwei Tage Schnee, dann schmolz alles weg - und kaum war er weg, 
schneite es wieder drauf...


Vorige Woche war ich etwas zu früh für meinen Orthopädentermin in Baden. Ich beschloss, die
halbe Stunde zu nützen, indem ich einen Sprung zum Henry-Laden machte - ohne besondere 
Erwartungen. Gleich beim Eintreten leuchtete mir eine puschelige Strickweste in schönen Türkis-
tönen entgegen. Ich dachte: "Wenn sie mir passt und unter 20 Euro kostet, schlage ich zu!" Sie
passte - und auf meine Preisanfrage antwortete die Rot-Kreuz-Mitarbeiterin: "JETZT nur noch 
5 Euro, denn wir haben Winterschlussverkauf. Da kostet alles die Hälfte." 
Und so wurde sie mein! 😊


Ich glaube, sie ist handgestrickt. Jedenfalls hängt kein Label drin. Das Puschel-Haarband in türkis-oliv-Tönen ist eigentlich 
ein Stirnband, stammt ebenfalls vom Henry-Laden und inspirierte mich zu diesem Mix.
Ebenfalls vom Henry-Laden und zum halben Preis erstand ich diese Jacke, die sich prima mit meinem Beerenrock ergänzt!
Bei einem Besuch bei meiner Tochter traf ich erstens wieder meine Enkelkatzen Yomee und Chiller und zweitens zeigte
 mir Jana ihr neuestes Upcycling-Projekt: zwei Konservendosen verziert mit Glasmosaik-Steinchen sind jetzt hübsche 
Utensilienbehälter im Bad und auf dem Schreibtisch!
Die Leojacke ist eine weitere Errungenschaft vom Henry-Laden. Insgesamt habe ich dort bei diesem Spontanbesuch 23 
Euro ausgegeben. (Für drei Jacken und ein Stirnband. Einen Häkelschal, den ich euch demnächst zeige, gab's auch noch!) 
Und dort ist alles nachhaltig sowie für einen guten Zweck! 😀👍
Ein näherer Blick auf das "neue" Puschel-Haarband und den verschneiten Garten von heute Morgen!



Jetzt noch ein Aufruf betreffend den Blog einfach nachhaltig besser leben EiNaB: Hier 
werden noch "Gastautoren" zum Thema Nachhaltigkeit für die kommenden Monate gesucht. 
Habt Ihr Lust? Dann lest euch bitte DIESEN Blogbeitrag durch, da erfahrt ihr Näheres.


Nun lasse ich euch noch ganz herzliche Grüße hier!
Bis zum nächsten Mal - und kommt mir gut in den Februar!!!


Fotos: Herr und Frau Rostrose sowie die Rostrosentochter
Herzliche Grüße von eurer Traude



Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
der Gartenglück-Linkparty und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB


Mittwoch, 9. Januar 2019

Schwarz & weiß / Licht & dunkel / kalt & heiß


[Dieser Beitrag enthält Werbung durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring und ohne Bezahlung erfolgt.]



Servus, Servus, Servus!


Das Neue Jahr hat schon wieder ein paar Tage auf dem Buckel. Zeit, dass ich euch ein
paar Dinge erzähle, die noch in der Warteschleife hängen. Und ein paar neue Bilder gibt
es auch zu zeigen. Mit Katzen und Piepmätzen, mit Kulinarischem und Erhellendem, 
mit Kleidung ... und mit Schnee... Kommt mit, ihr Lieben, wir spazieren ein bisserl 
miteinander durch meine Welt!





Winter
Er macht seinem Namen heuer Ehre. Zwar hält sich der Schnee hier in Rostrosenhausen meist 
nur kurz, schmilzt nach einem oder zwei weißen Tagen wieder dahin oder wird von wilden 
Schauern weggeregnet, von heftigen Stürmen weggeweht, doch es dauert nicht lange und Frau 
Holle schüttelt abermals ihr Plumeau über uns aus. Fast möchte man meinen, unser Garten ist 
völlig in schwarz-weiß getaucht, aber wer genauer hinschaut, erkennt da und dort Farbkleckse:


Gartenbilder vom 8. Jänner 2019


 Licht
Winter, das bedeutet auch Zeit der langen Dunkelheit. Wie oft bin ich im Winter auf dem Weg zum
 Kompostplatz in der hintersten Gartenecke durch die Finsternis gestolpert! Das hat jetzt ein Ende, 
denn mir ist ein Licht aufgegangen. Oder genauer gesagt, ich habe Licht gewonnen: Bei Tante Mali 
gab's im November ein Gartenlicht-Giveaway - und HURRA! - ich war die Glückliche, die sich 
letztendlich bei der Firma Paulmann Licht ein Plug & Shine Starterset (bestehend aus drei Leuchten, 
einem Verbindungskabel mit vier Abgängen und einem Trafo) aussuchen durfte! Da gibt es nämlich 
mehrere verschiedene Möglichkeiten - z.B. mit Erdspieß oder zum Fix-Einbauen. 

 
Unser Weg zum Kompostplatz ist nicht sehr fotogen - ein paar Trittsteine, viel Efeu und Laub - deshalb habe ich
 in meiner Collage auch nur drei eigene Fotos eingefügt und mir ansonsten mit Fotos von Paulmann Licht beholfen.


Mein Hauptbedürfnis war vorläufig die Beleuchtung des hinteren Gartenbereiches - 
doch das System ist jederzeit erweiterbar und zudem flexibel - ich kann also damit auch schöne 
Gartenecken hervorheben - und es ist tatsächlich kinderleicht zu montieren! Außerdem kann ich es 
mit unserem Handy an- und abschalten, das heißt, ich muss nicht bis zum Lichtschalter im Pavillon 
im Dunkeln tappen, sondern illuminiere den Weg mittels Fernsteuerung. Tante Mali hat das clevere
System in ihrem Blog toll beschrieben und mit wunderschönen Fotos untermalt - HIER geht's ums 
Starterset und HIER zeigt sie uns das romantisch schimmernde Teichlicht, das sie als 
Erweiterung installiert hat.


 Schwarz & weiß

Für gewöhnlich bekomme ich von euch bei Outfit-Beiträgen das positivste Feedback, wenn ich
Herbstfarben trage...Was nicht weiter verwunderlich ist, da ich von Haarfarbe, Teint und Augenfarbe
ziemlich eindeutig dem "Herbsttyp" zugeteilt werden kann.





Umso erstaunter war ich daher über eure zahlreichen begeisterten Kommentare zu meinem 
s/w-Look, den ich für das Black and White-Jänner-Linkup der Modischen Matronen kreiert habe. 
Wodurch mir wieder bestätigt wird, dass die Unterteilung in "Jahreszeiten-Typen" zwar sinnvoll sein 
mag, aber längst nicht alles ist. Ich glaube, wenn der Spaß an einem Kleidungsstück oder an einem 
Look aus euch hervorleuchtet, ist die Farbwahl eher nebensächlich!
  
Oben und unten zeige ich euch zwei weitere Varianten meines s/w-Ensembles mit dem 
portugiesischen Rock und dem Ringel-Tupfen-Shirt aus dem vorigen Post: Erstens mit einem anderen 
(schwarzen) Mantel und einem schwarz-weißen Schal, zweitens mit meinem Londoner Sgt.-Peppers-
Samt-Gehrock - und anstelle der Pailletten-Baskenmütze trage ich hier den Schal als Haarband. 
Weitere Black-&-White-Kombinationen bekommt ihr weiter unten noch zu sehen.





Winterschlaf
 Auch Katze Nina präsentiert sich uns im schwarz-weißen Look: Zunächst einmal beschränkte
sie sich darauf, ihren schwarzen Pelz auf einem weißen Schafsfell zu aalen. Doch um uns ihren
weißen Brustfleck genauer zu zeigen, begab sie sich zwischendurch in eine aufrechte Haltung.
Danach meinte sie allerdings, dies wäre genug Anstrengung für eine 15jährige Katze gewesen
und all das kalte Weiß draußen fände sie auch nicht sehr verlockend, und so legte sie sich wieder
gemütlich aufs schwarze Ohr.




Piep-Show
Den Vögeln in unserem Garten ist so viel Katzen-Schlafbedüfnis nur recht. So können sie sich
unbehelligt über ihr Futter hermachen. Bei den Fotos von den beiden Feldsperlingen, die an den
Nuss-Säckchen in unserem Fliederbusch zugange waren, und vom kleinen Vogelschwarm im Geäst
handelt es sich übrigens um Schnellschüsse - eilig durchs Insektengitter vor der Terrassentür
hindurch geknipst und deshalb auch nicht gerade brilliant. Aber besser so als gar nicht, denn wie
 ich weiß, freue in der Bloggerwelt nicht nur ich mich über Bilder von gefiedertem Besuch.
Unsere (Palmöl-freien) Meisenringe sind leider allerdings bisher noch unbenützt...




Bevor wir von der Vogelkulinarik zum Thema "menschliche Ernährung" kommen, möchte ich
schnell noch ein paar schwarz-weiße winterliche Outfitbilder einstreuen. Selbstverständlich
inklusive Rostrosen-Standardpose! 




Wollig verpackt

Den Pullover trug ich bisher (fast) nur zum Skifahren - er ist sehr warm und kann an manchen
Tagen den Anorak ersetzen (oder ihn an sehr eisigen Tagen gut ergänzen). Durch die Kombination
mit den gestrickten Wadenwärmern über Thermoleggings war mir an diesem Tag auch ohne Mantel
nicht kalt.




Ich trage die Stulpen nur selten, weil sie an meinen Waden sehr knapp sitzen und ich bisher der 
Meinung war, dass sie auch schrecklich auftragen, aber wenn ich mir diese Fotos so ansehe, gefällt
mir der Look (und ich glaube, man sieht auch, dass mir das "Shooting im Schnee" Spaß gemacht hat).
 Allerdings musste ich mit dem Rock etwas tricksen, um ihn zu verkürzen: Ich habe den Gummibund
dreimal eingeschlagen - der Stufenrock ist normalerweise wadenlang, doch so hätte man die 
Wadenwärmer nicht oder nicht gut genug gesehen. (Es war übrigens das erste Mal, dass ich diesen 
Pullover mit diesen Stulpen mixte - ohne die Modischen Matronen wäre ich vielleicht nie darauf 
gekommen...)




Jow

Jetzt geht's gleich heiß her. Denn nach solch einem winterlichen Shooting tut etwas Warmes
im Bauch gut! Da bot es sich an, mal den Jow auszuprobieren. Der Begriff "Jow" wird in dem
Kochbuch The Joy of Waterboiling als knackiges Synonym für "Wasserkocher" verwendet - ganz
kurz habe ich euch das Buch bereits im PS dieses Postings vorgestellt. Bei der Geburtstagsfeier
unseres Freundes Günther (siehe Vorweihnachts-Post) befand sich das Buch unter den Geschenken,
die er an diesem Abend bekam. Weil es ein sehr attraktiv gestaltetes Buch mit einer witzigen Idee
ist (ein Kochbuch übers Wasserkochen!?!?! 😋), wanderte es durch viele Hände - unter anderem
auch durch die der Rostrosen.

 Um es kurz zu machen, es gefiel uns! Bildschöne Gestaltung, kunstvolle Fotos, originelle Texte
(unter anderem sehr liebevolle Beschreibungen von Jows Geschichte und seinen inneren Werten),
ein breites Spektrum spannender Rezepte von Eiern Benedict und Tomatenmarmelade bis zu
Chinakohlrouladen, Szegediner Gulasch und Kokos-Limetten-Trüffeln. Als ich auch noch erfuhr,
dass der Schenkende zugleich einer der Herausgeber dieses Buches ist, sagte ich "Wenn du willst,
mach ich in meinem Blog ein bisserl Werbung dafür." Hermann antwortete: "Gut, dann schicke ich
dir ein Rezensionsexemplar!" Und so kam es!





Wir kochten also ein Süppchen
nach dem Jow-Prinzip, aber weil wir Rostrosen ja immer alles kreativ verändern "müssen",
wandelten wir das Rezept der Topinambursuppe entsprechend unseren Kühlschrankvorräten ab
- es wurde eine Pastinaken-Karottensuppe daraus. Das Rezept wird demnächst ein Extra-Posting
bekommen. Falls ihr aber unbedingt jetzt schon live erleben wollt, wie man z.B. Kartoffeln im
Jow kocht, seht euch dieses YouTube-Video an. Falls ihr besonders artig gewesen seid, könnt ihr
zu eurer Belohnung einen köstlichen Pudding im Wasserkocher zubereiten. Und dass das
Reinigen des Jow nach der Kochaktion kein Problem darstellt, könnt ihr HIER sehen.

Hier nur so viel: Die Suppe gelang uns wunderbar, das Kochen mit dem Jow 
ist eine tolle, flotte sowie energiesparende Angelegenheit. Was uns während unseres Kochmanövers
 einfiel ist, dass dieses Buch und die darin beschriebene platzsparende Koch-Technik unter anderem
bestimmt eine großartige Bereicherung für Urlaube (z.B. im Wohnwagen oder Wohnmobil, aber auch
im Zelt mit Strom-Anschluss oder in Appartments mit kleiner Küche) ist! Ein unbedingter
(Geschenk-)Tipp also für alle Camper! (Und nicht nur für die...)

Mehr über das Buch könnt ihr hier erfahren: 


Nochmal schwarz & weiß
 


Als ich das Jänner-Thema der Modischen Matronen erfuhr, fielen mir auf Anhieb zwei ganz 
bestimmte Kleidungsstücke ein - und zugleich dachte ich: "Schade, dass Winter ist!" Denn es 
handelte sich um zwei eher sommer-taugliche Stücke: mein geringeltes "C'est la vie"-Shirt 
(auch bekannt als Sellerie-Leiberl) und mein getüpfelt-bestickter Minirock, den ihr u.a. aus
diesem Post von 2014 kennt. Ich behalf mir mit einem druntergezogenen schwarzen Lang-
armshirt, weißen Jeans, schwarzen Stiefletten und meiner Zeitungsjungenmütze - so lässt
sich das alles auch im Winter tragen. Überhaupt wenn noch ein Mantel drübergezogen wird.




Es handelt sich dabei abermals um den italienischen Woll-Viskose-Mantel 
vom vorigen Blogbeitrag, aber der Mantel ist keineswegs neu - ich habe ihn euch erstmals im Jahr 
2014 (Beitrag Ein inspirierender Gewinn) vorgestellt. Ja, auch damals hab ich in der Bloggerwelt 
schon gewonnen - allerdings nicht den Mantel 😜 - der stammt aus einem Second-Hand-Laden in 
Brunn am Gebirge. Das ist freilich nur der Ort, an dem ich ihn kennenlernte und zu adoptieren 
beschloss; geboren wurde der Mantel in bella Italia - siehe Beweisfotos unten. Und somit verlinke 
ich mein Mantel-Outfit abermals bei Maren (die mir hoffentlich verzeiht, dass die Aufschrift auf 
dem Shirt französich ist. Aber auch ItalienerInnen tragen bestimmt zuweilen Shirts mit 
fremdsprachigen Texten 😊...)





Mit einem abschließenden Blick auf Kater Maxwell, den ich beim Hinausstarren in den
winterlichen Garten fotografiert und dann dem Motto entsprechend farblich angepasst habe,
und auf die müde Nina verabschiede ich mich für heute von euch. Ist doch ein gemütlicher 
Anblick, nicht wahr?





Kann sein, dass es bis zu meinem 
nächsten Blogbeitrag ein Weilchen länger als gewohnt dauert. Doch ich bin weder auf Reisen,
noch braucht ihr euch Sorgen zu machen - ich möchte im Jänner einfach noch das eine oder 
andere Fotobuch basteln, weil es da gerade eine tolle Ermäßigungsaktion gibt. Mal sehen, 
wie weit ich damit komme...



Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche Rostrosengrüße,
Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Tinas Freitagsoutfit, Sunnys Linkup Fallen in Love
Color of the Month von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,
Zitat im Bild oder Glockentürme von Nova, der Gartenglück-Linkparty
und bei einfach nachhaltig besser leben EiNaB