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Samstag, 23. November 2019

Freunde, Kultur & Genuss in Wien...

... und noch einer bisserl mehr...


Servus ihr Lieben!


Glaubt bloß nicht, nur weil ich im vorigen Post noch den Oktober nachgereicht habe, findet mein
 November nicht statt: Mitnichten 😅😊😀! Alle Jahre wieder ist der November bei mir ein sehr
 intensiver Monat, deshalb werde ich euch heute auch nur über einige wenige November-Aktivitäten
 berichten können. Rest folgt demnächst. Und falls ihr euch fragt, ob ich auf meinen Reisebericht
 vergessen habe: Nein, habe ich nicht - irgendwann wird schon wieder mal eine Saure-Gurken-Zeit
 kommen, und da hab ich dann wenigstens Erzähl-Material 😉...


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Wie ihr schon an den Vorschaubildern seht, muss der November keineswegs ein grauer Monat sein.
Ich habe beschlossen, ihn so farbig und lebendig wie nur möglich zu gestalten. In Sachen Kleidung
bedeutet das, meine herbstbunte #CapsuleWardrobe aus lauter schrankgeshoppten Teilen legt sich 
weiterhin ins Zeug. 


Ausstellung Albrecht Dürer (1471–1528) 
in der Albertina:
Meine Schulfreundin Brigitte - KLICK - hatte die wunderbare Idee, an meinem Geburtstag
gemeinsam die große Dürer-Ausstellung in der Wiener Albertina zu besuchen. (Klickt auf den 
Link und ihr erfahrt mehr über diese sehenswerte Sonderschau!) Im Rahmen einer spritzig
dargebotenen Führung lernten wir den Genius der Rennaisance besser kennen, der ein großer
Meister im Umgang mit Farben war, aber auch mit dem Silberstift, mit Zeichenfedern und Kohle,
 außerdem höchst bewandert in der Kunst des Holzschnitts sowie des Kupferstichs, der Perspektive
und der Proportionslehre. Seine bekanntesten Werke sind wohl der Feldhase, die Betenden Hände
und der Flügel einer Blauracke. Letzterer ziert auch das Plakat dieser Ausstellung.


Das Original-Feldhasen-Aquarell gibt es nur alle paar Jahre zu sehen - so auch jetzt! Sonst hängt eine Kopie in der Albertina.


Im Foyer der Albertina gibt es eine witzige Installation: Die "Engelsschwingen" stammen von 
Dürers verdoppelter / gespiegelter Studie des Blauracken-Flügels. Sowohl Brigitte als auch ich
"mussten" dort unbedingt einen Vogel spielen... Es gibt dazu auch ein kleines "Filmchen", das mich
mit Flügelschlag zeigt. (Weil mein Computer nach Einfügen des Videos zweimal abstürzte, habe ich
 es aber sicherheitshalber wieder aus diesem Posting entfernt. Einige von euch, die mit mir per WhatsApp
verbunden sind, haben es immerhin auf diesem Weg gesehen...) In Wirklichkeit bewegten sich die
Flügel nicht, man musste ganz ruhig stehen, und mittels einer App, die man dort downloaden konnte,
wurde man quasi selbst zur Blauracke - oder zum Engel 👼, je nachdem 😉...


Links Brigitte und ich als Blauracken-Engel, rechts unten unsere tolle Kunst-Führerin.


In der folgenden Collage seht ihr links Albrecht Dürers ältestes erhaltenes Selbstporträt: Er hat
dieses Kunstwerk mit Silberstift auf Pergament geschaffen - im Alter von 13 Jahren! (Es handelt
sich bei diesem Bild somit um die älteste erhaltene Kinderzeichnung überhaupt.) Sein Vater, ein
angesehener Goldschmied, erkannte sein großes Talent und unterstützte deshalb den Wunsch seines
Sohnes, nicht der Familientradition zu folgen, sondern Maler zu werden. Das Bild rechts stammt
bereits aus der Zeit, als Dürer ein so anerkannter Künstler war, dass er von Kaiser Maximilian I.
den Auftrag erhielt, ein monumentales Holzschnittwerk herzustellen. HIER könnt ihr mehr über
die Ehrenpforte Maximilians lesen; es handelt sich im übrigen um meinen Beitrag zu Novas  
T in die neue Woche.




Bevor wir zur Albertina fuhren, gab es noch eine Jause bei Brigitte und Peter, und danach
fuhren wir in die Wiener Innenstadt, wo wir uns mit weiteren Freunden und Familienmitgliedern
der beiden trafen. Insgesamt gingen wir also zu zehnt zu der Dürer-Ausstellung - und sie hat
jedem einzelnen von uns gut gefallen. In der nächsten Collage könnt ihr noch einen genaueren 
Blick auf die Kleidung werfen, die ich an diesem Tag trug. Das tiefe Dekolleté des gemusterten
Kurzarmshirts habe ich mithilfe eines darunter gezogenen Langarmshirts mit Glasstein-verziertem
Ausschnitt für die kalte Jahreszeit adaptiert. HIER seht ihr das Shirt ohne "Obendrüber".
Dazu meine gelbe Weste und braune, gekrempelte Cordjeans:





Unten noch ein Blick auf das Gesteck, das Brigitte für mich gebastelt hat - in Farben, die
bestens zu meinen aktuellen Vorlieben passen und unter Verwendung von Proteen, denn in diese
besonderen Pflanzen hat sich meine Freundin bei ihrer Südafrika-Reise verguckt. Auch wir haben
bei unserem Besuch des Botanischen Gartens Kirstenbosch in Kapstadt (2016) ganz viele dieser
herrlichen Pflanzen fotografiert - KLICK.




Wolkenzopf:
Zwei Tage später versuchten sich mein Mann und ich an einem Germstriezel (Hefezopf),
zu dem ich das Rezept bei Friederike / Fliederbaum entdeckt habe, die den Zopf frei nach
 Maria / Mädel vom Land gebacken hat, die das Rezept wiederum im Plötzblog von Lutz
gefunden und spontan "nachgestriezelt" hat. So ist das halt mit guten Rezepten, sie wandern
weiter, ziehen Kreise - und sie verändern sich unterwegs auch ein bisserl. Wir haben (weil wir
bequeme Socken sind) ein paar Vereinfachungen vorgenommen, die der von allen gelobten
Flaumigkeit des Teiges nicht geschadet haben.

Wie unsere Variante des Rezepts aussieht,
könnt ihr in DIESEM Extra-Posting nachlesen. Leider gibt es noch kein Geschmacks- und
Duft-Internet, aber ich kann euch versichern: mmmmmmmmmmm köstlich 😋! Wie unser
Wolkenzopf ausschaute, seht ihr hier unten:


Die schöne Flechtarbeit stammt von Herrn Rostrose - das sehr empfehlenswerte Rezept findet ihr HIER

Karitativer Weihnachtsmarkt in Wien :
Ein paar Tage später warf ich mich in fröhlich bunte, aber warme Kleidung, denn unsere lieben
 Nachbarn Renate und Peter, die sich auch immer herzlich um unsere Katzen kümmern, wenn wir auf
Reisen sind, hatten angefragt, ob wir sie nicht bei ihrem Stand am Karitativen Weihnachtsmarkt
besuchen wollen. Dieser besondere Markt befindet sich direkt vor dem Palais Ferstl (und somit ganz
in der Nähe der größeren Adventmärkte auf der Freyung und Am Hof). Verschiedene karitative
Organisationen bieten hier an den Marktständen abwechselnd ihre Waren an.

Während Renate noch beim Punschstand arbeitete, hielt ihr Mann beim FIAN-Stand die Stellung.
In den nächsten beiden Collagen seht ihr ein paar der Dinge, die es beim FIAN-Stand gegen eine 
freie Spende zu erwerben gab - unter anderem Stofftaschen, deren aufgedruckter Schriftzug verrät, 
worum es bei FIAN geht: "ICH TRAGE ZUM MENSCHENRECHT AUF NAHRUNG BEI": 

Falls euch Peter bekannt vorkommt: Ihn habt ihr u.a. schon in diesem Posting von 2016 gesehen - da war er mein 
"Ersatzmann" für einen Besuch des Konzertes "One Night of Queen - A tribute to the greatest Rockband on Earth", 
weil Herr Rostrose ausgerechnet da einen Leistebruch-Op-Termin im Krankenhaus  hatte.

FIAN - das FoodFirst Informations- und Aktions-Netzwerk - 
 ist eine internationale Menschenrechtsorganisation, die sich dafür einsetzt, dass alle Menschen frei 
von Hunger leben können. Die Organisation unterstützt dabei vor allem Personen und Gruppen, die 
bei Verletzungen ihres Rechts auf Ernährung nicht stark genug sind, ihre Interessen alleine zu 
vertreten: Kleinbauern, Kleinpächter, Landarbeiter, Landlose, von Frauen geführte Familien... Denn 
das Recht auf Nahrung wird durch unfaire Handelsbeziehungen, durch verfehlte Entwicklungs- oder 
Agrarpolitik oder z.B.durch Land Grabbing gefährdet.

Und damit wären wir wieder bei Großkonzernen, über deren üble Machenschaften ich euch HIER und HIER einiges 
zu berichten hatte. Denn beim Land Grabbing * (Landnahme) handelt es sich um einen der Auswüchse der Gier von 
Konzernen wie jenen, die ich in diesen Beiträgen genannt habe. Sie eignen sich mithilfe von Gesetzeslücken gutes Farmland
der Kleinbauern an und bauen dann zu zumeist unfairen und umweltunfreundlichen Bedingungen dort Kakao oder Palmöl 
für "unsere" süßen Riegel, "unsere" Cremes, "unsere" Waschmittel und Tütensuppen an... So können sie ihre Milliarden-
gewinne weiter steigern und beuten gleichzeitig Land und Leuten in wirtschaftlich schwachen Staaten gnadenlos aus. 
(* Für eine gut verständliche Erklärung des Begriffes Land Grabbing klickt auf diesen Link.)




Dagegen kämpft FIAN an
und leistet somit höchst unterstützenswerte Arbeit. Natürlich erwarben wir (und später auch noch
meine Freundin Helga) da einiges von den handgeschöpften und palmölfreien Naturseifen mit dem
FIAN-Logo, vom gehäkelten Weihnachtsschmuck, von der Quittenmarmelade und den veganen
Keksen. (Und beim Punschstand tranken wir den einen oder anderen Punsch und Glühwein für die
 Gute Sache 😋!)


Hier nochmal ein Blick auf den Karitativen Weihnachtsmarkt - und rechts unten haben sich im FIAN-Stand sowohl 
Renate und Peter als auch ihre Tochter Kathi für ein Gruppenfoto aufgestellt.

Die Schottenkirche auf der Freyung bildet einen schönen Hintergrund für den Markt. Und
weil Nova in ihrem Blog Glockentürme "sammelt", habe ich für sie dieses schöne Exemplar
fotografiert.




Ein Stück weiter oben habe ich meine Freundin Helga erwähnt - sie ist eine jener wenigen raren
ehemaligen ArbeitskollegInnen, zu denen ich auch nach meiner Pensionierung noch gerne Kontakt
habe. Da sie in Wien lebt und ich weiß, dass sie die Märkte auf der Freyung gern besucht,
fragte ich sie, ob wir einander nicht beim Karitativen Weihnachtsmarkt treffen wollen. Sie wollte,
und auch ihr Mann Michi war wieder mit von der Partie. Zuerst genehmigten wir uns ein bisserl
Schilcher-Glühwein (sehr empfehlenswert, da nicht zu süß!), dann gönnten wir uns im Akakiko
ein leichtes asiatisches Abendessen, anschließend kehrten wir noch einmal zum Karitativmarkt
zurück, weil ich noch einen Besen von der Blindenwerkstatt kaufen wollte, und dann flanierten
wir ein bisschen über den hübschen Weihnachtsmarkt 💫 am Hof. Gekauft haben wir dort allerdings
 nichts, nur geschaut. 


Die Wiener Innenstadt strahlte bereits weihnachtlich!

Unten könnt ihr noch einen genaueren Blick auf das werfen, was ich unter der Jacke trug. Ich
dachte, wenn man eine Weile auf so einem Adventmarkt herumsteht, kann warme Kleidung nicht
schaden: Den Jacquard-Pullover habe ich euch in diesem Post erstmals vorgestellt.  Ich liebe ihn,
denn er ist herrlich kuschelig und passt zu vielen meiner Kleidungsstücke - so auch zu meinem
orangen Sommerrock aus Thailand, den ich mit Leggings und Stiefletten Herbst-Winter-tauglich
gemacht habe, und zu dem Dreickstuch, das ich 2017 von Ines Meyrose bekam - KLICK.

Ich kriegte am Markt für mein Outfit sogar ein Kompliment von einem unbekannten älteren
Herrn, dem die Buntheit und Farbabstimmung sehr gefiel. Allerdings war mir an diesem milden
 Novembertag mit so vielen Schichten fast zu warm - vielleicht lag es aber nur am Punsch 😜





Neue Besen kehren gut und alte Katzen dösen gern:
Hier seht ihr - neben unseren zumeist in irgendeiner gemütliche Ecke dösenden Katzen - den 
neuen Holzbesen vom Karitativen Weihnachtsmarkt. Er wird in der Blindenwerkstatt aus Rosshaar 
hergestellt und ist angeblich unverwüstlich *: Helga erzählte mir jedenfalls, dass sie ihren Rosshaar-
besen aus eben dieser Werkstätte seit mittlerweile 30 Jahren besitzt und dass er immer noch perfekt
 kehrt. Da wir sowieso einen neuen Besen benötigten, erstanden wir dieses hübsche Exemplar.

(* Man darf ihn nur nicht auf die Haare stellen, sondern sollte ihn umdrehen oder an einen Haken hängen.)


Mäxi: Ertappt beim Kuscheln mit der Matrosenpuppe 😻 Hasendame Svenja (unter dem Kissen) wollte inkognito bleiben 🐰

Drei weitere sonnige November-Outfits:
Als nächstes zeige ich euch noch ein paar Kombinationen, die ich aus meiner aktuellen Capsule
Wardrobe "herausgezaubert" habe. Bei dem bedruckten Shirt von oben habe ich diesmal den
Ausschnitt mit einem schlichten (vor längerer Zeit schon selbstgefärbten) braunen Langarmshirt
"entschärft". Dazu mein gelber selbstgefärbter Rock, ein Leo-Gürtel und die gelbe Jacke von oben.




Abermals die gelbe Jacke, die Cordhose von oben - und dazu diesmal die Tunika, die ihr z.B.
aus meiner Naturfarben-Capsule von 2016 kennt. (Dort kam auch der oben gezeigte Rock noch
 in seiner ursprünglichen Farbe vor.) Ihr seht also, man kann aus auch alten Teilen immer wieder
 neue Styles gestalten.





Hier noch einmal der fröhliche Thailand-Rock, diesmal kombiniert mit dem selbstgefärbten
dunkelbraunen Langarmshirt - und darüber die kastanienbraune Secondhand-Strickweste, die ich
vor rund einem Jahr um 5 Euro beim 48-Tandler erstanden habe.




Zu guter Letzt kommt noch eine Collage, die farblich mit der oberen Kleiderkombi harmoniert:
Den spektakulär-schönen Sonnenaufgang fotografierte ich am 19. November, als ich zu einem
frühen Arzttermin musste. (Sonst sehe ich Sonnenaufgänge seit meiner Pensionierung eher
selten 😉😊) Und den Bio-Karotten-Apfelsaft gab's bei meinem Besuch der Badener  
Gewußt-Wie-Drogerie als Geburtstagsgeschenk.

(Dieser Laden ist neben dem Hofladen in Guntramsdorf quasi mein "Zweit-Dealer" für Bio-
Produkte, und ich gönne mir dort seit einiger Zeit auch alle paar Wochen mal ein veganes
Mittagsmenü, weil es sehr gut schmeckt. Neuerdings haben sie dort auch eine "Unverpackt"-Ecke
 mit regionalen und verpackungsfreien Bio-Produkten - die werde ich demnächst ausprobieren.)
Auch das Mittagessen in der Collage unten war übrigens vegan - die Reste eines
Süßkartoffel-Chilis*, aus dem ich mir eine Suppe gekocht habe.

* Die Süßkartoffeln haben wir im Bio-Hofladen gekauft, aber ich denke, nächstes Jahr werden wir mal selber welche
anzubauen versuchen, denn wir essen sie oft und gern, und selbst mein Fleisch-liebender Mann mag Speisen mit diesen
gesunden Knollen gerne!




Nicht vergessen, ihr könnt im Blog einfach nachhaltig besser leben EiNaB  
weiterhin eure Beiträge rund um Nachhaltigkeit verlinken - sie müssen nicht neu sein.

Auch ich werde diesen Beitrag dort verlinken, denn von unserem Besuch des karitativen Weihnachtsmarktes in 
Wien über die vorgestellten vegetarischen oder veganen Speisen bis hin zu meiner stets neu gemixten Kleidung 
(die zum Großteil aus Öko-Stoffen oder aus zweiter Hand stammt) fällt hier wieder alles unter Nachhaltigkeit im Alltag.


Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup,
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,


Donnerstag, 24. Oktober 2019

Herbstliches Mini-Bloggertreffen in Pottendorf

Servus ihr Lieben!
🍁🍂🍃🍂🍁



Im Oktober 2018 traf ich mich in der Burgenländischen Hauptstadt Eisenstadt mit meiner
Blogfreundin Andi. *) Ich habe euch HIER darüber berichtet. Nun - ziemlich genau ein Jahr
danach - kamen Andi und ihr Mann Michi auf ihrer Fahrt von München nach Budapest abermals
durch Österreich durch - und wir nützten die Gelegenheit zu einem neuerlichen Treffen.  

*) Andis Blog in ungarischer Sprache - und in deutscher Übersetzung durch automatischen Translater


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 Diesmal kehrten wir zunächst in der kleinen 
niederösterreichischen Weinbau-Ortschaft Siegersdorf bei einem empfehlenswerten Heurigen ein 
(Weinbau Klampfl) und genossen dort ein ausgezeichnetes Wildschweinragout mit Semmelknödel.

🍁🍂🍃🍂🍁
Danach ging es weiter in den Schlosspark von Pottendorf, den ich euch bereits HIER bei einem
besonderen Picknick im Mai und HIER bei einem Spaziergang im März gezeigt habe. Nun lernt
ihr den sehenswerten Park also im Oktober kennen.




Hier könnt ihr euch die spannende Geschichte und die Hintergründe des (leider dem Verfall 
preisgegebenen) Schlosses, der restaurierten Schlosskapelle und des lange völlig verwahrlosten 
Parks durchlesen und auch historische Bilder ansehen.




Andi war begeistert von den vielen Brücken im Park, die besonders gut für Hochzeits-
Shootings geeignet wären. Edi und ich sind zwar schon ein Weilchen verheiratet, aber wir ließen uns
trotzdem gern von Andi auf der Brücke vor der Schlossruine fotografieren 😊. Auch Andis Mann hat
ein paar gelungene Aufnahmen von uns mit meiner Kamera gemacht - leider weiß ich nicht mehr,
welche Foto von wem stammen - auf jeden Fall vielen Dank an euch beide!




Der wildromantische Schlosspark von Pottendorf wird von der Fischa, einem Nebenfluss
der Donau, durchflossen. Im Wassergraben rund um die Schloss-Insel leben zahlreiche Wildenten
und Gänse (Afrikanische Höckergänse - eine domestizierte Form der Schwanengans); das
Schwanenpaar, das im oben verlinkten Info-Blatt erwähnt wird, haben wir leider nicht gesehen.




 Durch das herbstliche Nachmittags-Licht ergaben sich faszinierende Spiegelungen - ganz 
besonders interessant sah das aus, als ein Grüppchen von Gänsen unter der Schlossbrücke
hindurch direkt in die Spiegelung des Schlosses schwamm:




Ich kann gar nicht sagen, was ich lieber mag: die romantische Schlossruine oder den 
natürlichen Teil des Parks mit seinem alten Baumbestand und dem leise plätschernden Fluss. 
(Aber ich muss mich ja zum Glück nicht entscheiden, ich darf beides gleichermaßen mögen 😊!) 
Über der Fischa hingen noch ein paar zarte Nebenschwaden - ein wunderschöner Anblick!




Ganz eindeutig mag ich auch die ganz, ganz alten Baumriesen im Park - immer wenn ich dort
bin muss ich mindestens eine der mächtigen Platanen umarmen, die ein paar hundert Jahre alt
sind...





Und dann gibt es da auch ein noch viel älteres Exemplar, das seit dem Jahr 1928 den
Status "Natur-Denkmal" innehat - die "1000-jährige Linde", die durch ihre spezielle Form
regelrecht dazu einlädt, sie als wunderbare natürliche Liebesgrotte zu betrachten und darin
ein wenig zu kuscheln!




Die folgende Collage habe ich für Novas Linkups T in die neue Woche und Glockentürme
"gebastelt". Ob die kleine Kapelle tatsächlich eine Glocke in ihrem Türmchen trägt, kann ich euch
leider nicht sagen - aber es ist zumindest ein Glockenturm vorhanden 😉 Ich weiß nur, dass die
Schlosskapelle im Gegensatz zum Schloss selbst renoviert wurde und dass darin Trauungen
abgehalten werden können.

Allerdings kann man die Kapelle nur im Rahmen von solchen und anderen öffentlichen
Veranstaltungen besichtigen: Um Vandalismus sowie "Erkundungen" der einsturzgefährdeten
Schloss-Ruine zu vermeiden, ist der Zugang zur Insel, auf der sich das Schloss und die Kapelle
befinden, im Normalfall versperrt. Und auch das Schlossportal ist vergittert. Das Fenster auf dem
großen Foto (bei dem es sich eventuell auch um eine Art Balkontür handelt) ist hingegen nur durch
Pflanzen zugewuchert. Aber da es sich in luftiger Höh' befindet, ist es wohl eher zum Durchfliegen
als zum Durchschreiten geeignet. Vielleicht ist also diesmal das Tor, das die "1000-jährige Linde"
bildet, mein "Lieblings-Tor"...





Als Andi und Michi uns im "Linden-Tor-Bogen" fotografierten, sah ich plötzlich etwas, das
hinter den beiden vor sich ging. Mein Erstaunen sieht man auf dem unteren rechten Bild, und ich
 zeige auch in Richtung Fluss: Drei Gänse kamen nämlich wie ein polizeilicher Einsatztrupp aus
dem Wasser, schlugen mit ihren Flügeln und schnatterten uns aufgeregt an - vielleicht dachten sie,
sie müssten die alte Linde vor uns verteidigen? Michi hat die drei jedenfalls auf interessante Weise
 beruhigt - wie ein tanzender Dirigent sah er dabei aus. Auch davon gibt es Fotos, doch die bleiben
 in unserer Privatsammlung, wie manche andere Bilder dieses Tages ebenfalls...




Dafür kann ich euch von diesem schönen Tag abermals Fotos von "unserer" Gottesanbeterin
bieten: Sie saß nämlich stundenlang auf unserer Hausmauer - wo sie sich entweder sonnte oder
auf Beute wartete. Unsere Nachbarn von gegenüber haben uns übrigens neulich erzählt, dass sie in
ihrem Garten schon vor zwei Jahren eine Mantis religiosa gesehen haben. Ich nehme also an, dass
uns auch in Zukunft das eine oder andere Exemplar dieser faszinierenden Tiere begegnen wird.

(Oh, und weil ich in einem Kommentar gefragt wurde, wie unsere Katzen darauf reagieren -
ich glaube nicht, dass sie sich für Gottesanbeterinnen interessieren... In früheren Jahren versuchte
Nina ab und zu ein Insekt zu erbeuten, aber der Geschmack scheint nicht so überwältigend zu
sein, dass die Gefahr einer Sucht besteht 😸 😹 😼 )




Zum heutigen Schluss zeige ich euch noch das Outfit dieses Tages aus der Nähe.
Alle Teile sind "schrankgeshoppt" und zählen zu meiner herbstlichen #CapsuleWardrobe 2019, über
die ich euch demnächst ein bisserl mehr erzählen werde. Heute nur so viel: violette Beerentöne und
Herbstlaub-Gelb in mehreren Varianten spielen dabei eine große Rolle 😊 - aber ihr werdet bald
sehen, dass auch andere typische Herbsttöne mitspielen dürfen.

🍁🍂🍃🍂🍁


Für eure Kommentare zu unserem Wachau-Ausflug auf der Donau danke ich euch sehr -
und ich hoffe, auch der heutige Park-Spaziergang hat euch gut gefallen. Ich kann euch jetzt
schon versprechen, dass es sich dabei nicht um den letzten Ausflug der Saison gehandelt hat!



Fotos: Herr und Frau Rostrose sowie Andi von Flögi utazásai und ihr Mann
Ganz herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude


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Freitag, 18. Oktober 2019

Rostrosiger Ausflug in die Wachau

Servus ihr Lieben!


In meinem vorangegangenen Blobeitrag Spätsommerblüten und Frühherbstfarben zeigte ich
euch bereits ein paar "Teaser"-Fotos von dem Ausflug, den wir Ende August unternommen haben. 
 Einige von euch (er)kannten die Gegend und wussten daher, dass wir uns in der schönen Wachau 
herumgetrieben haben. Diese Gegend ist einerseits berühmt für ihren Wein, andererseits für ihre
Marillen (= Aprikosen) und dann auch noch für die traumhafte Landschaft und malerische Orte. 

Leider haben wir es noch nie geschafft, die Kulturlandschaft Wachau 
während der Zeit der Marillenblüte zu besuchen - aber der Spätsommer 
ist auch nicht schlecht, ich schwör's! 😊


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Weil eine "alte" Freundin von Edi und mir vor einiger Zeit in die Nähe der Wachau
gezogen ist, verbanden wir unseren Ausflug mit einem Besuch bei ihr. Bei der Gelegenheit
trafen wir nach langer Zeit auch ihre Tochter wieder und lernten ihre Enkeltochter kennen.

Heute hat unsere Freundin übrigens Geburtstag - und ich möchte ihr auch auf diesem Weg
nochmal alles Gute wünschen! 
🎉🍰🎂
Happy Birthday, liebe Bri! 
😚😚😚




Man kann die Wachau auf viele Arten besichtigen. Da wir einen Halbpreis-Gutschein für eine 
kleine Wachaurundfahrt mit dem Schiff bekommen hatten, war das diesmal das Mittel unserer Wahl.
Kommt einfach mit, ich zeige euch ohne viele Worte, was wir alles gesehen haben. (Wenn ihr mehr
über die einzelnen Orte erfahren wollt, klickt bitte die eingebundenen Links an - danke!)


Abfahrt von Krems:
Wir genießen es sehr, sanft auf dem Wasser dahinzugleiten.
Aber wenn der Fahrtwind weht, bindet Frau Rostrose ihren Hut lieber fest 😊:



1. Halt - Dürnstein:
Das ehemalige Augustiner-Chorherren-Stift Dürnstein mit seinem beeindruckenden blauen Turm
 gilt als Wahrzeichen der Wachau. Über der Stadt thront die Burg-Ruine Dürnstein.


Verlinkt mit Novas Glockenturm-Linkup


 Ende August waren noch viele Badende in der Donau! Was die Wasserqualität anbelangt, ist die 
Donau wesentlich besser als ihr Ruf. Seit die Kläranlagen ausgebaut wurden, so die Informationen 
der Abteilung Wasserwirtschaft Land Niederösterreich, sei die Wasserqualität der Donau wesentlich 
besser geworden.




Nächste Station Weißenkirchen:
 mit der Pfarrkirche Weißenkirchen in der Wachau (mit rotem Kirchturmdach)
und der Katholischen Wehrkirche St. Michael aus der Zeit um 1500, die sich zwei Kilometer 
stromaufwärts befindet.




Bei der Ortschaft Spitz
 wendete das Schiff und es ging wieder zurück in Richtung Krems. Dunkle Wolken zogen auf -
doch wir blieben zum Glück trocken.



Zurück in Krems:
Am Schiff hatte es wunderbar nach Wiener Schnitzel gerochen. Aber wir haben widerstanden und
stattdessen beschlossen, uns in Krems ein Lokal zu suchen. Gerade als die ersten Regentropfen
fielen, entdeckten wir den Salzstadl, ein uriges Beisl (= Kneipe), in der offenbar häufig Literatur-
Veranstaltungen abgehalten werden. Köstliche Schnitzel kann man da aber auch genießen. Als wir 
aufgegessen hatten, hörte es wieder zu regnen auf - und wir sahen einen schönen Regenbogen!


Das Tor links ist für Novas T in die neue Woche


Zum heutigen Abschluß bekommt ihr nochmal mein Ausflugs-Outfit dieses wunderbaren Tages
 zu sehen. Mein Spitzentop hatte ich hier mittig gerafft - ihr habt mir für diesen Einfall schon im 
vorigen Post Komplimente gemacht. Vielen Dank dafür - allerdings erscheint die Idee nicht sooo 
außergewöhnlich, wenn man weiß, dass mein blaues Sommerkleid im Brustbereich ein Band zum 
Raffen hat. Ich fragte mich zunächst, ob ich eine Schleife binden oder das Band lieber ungebunden 
lassen sollte. Beides sah mit dem Top irgendwie seltsam aus, und so verfiel ich letztendlich auf diese 
Lösung:




Ich hoffe, ihr seid gerne mit uns Rostrosen durch die Wachau geschippert! Vielleicht schaffen wir es 
ja irgendwann auch mal, die Marillenblüte dort zu fotografieren - dann nehme ich euch natürlich 
 wieder mit! 😊 Nun wünsche ich euch noch ein wunderbares Wochenende,


Allerliebste Rostrosengrüße,
eure Traude


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Mittwoch, 4. September 2019

16. bis 25. August 2019 in Rostrosenhausen

Servus ihr Lieben!


In meinem vorvorigen Post "Intensive Augusttage..." erwähnte ich bereits, dass mein August 
intensiv war 😉. Meine Fortsetzung sollte eigentlich den Titel "Zweite Augusthälfte" tragen, aber 
dann stellte sich heraus, dass ich meine Schilderungen des Zeitraums 16. bis 31. August gar nicht in 
einem einzigen Posting unterbringen kann. Und danach noch einen Beitrag mit dem Titel "Dritte 
Augusthälfte" zu posten ... 😜 naja, das würde meine Glaubwürdigkeit unter Umständen ein bisserl 
beeinträchtigen. Also kriegt ihr heute einen Teil meiner zweiten Augusthälfte zu sehen und den Rest 
dann bei nächster Gelegenheit. 

Fürs erste möchte ich euch jedenfalls danken für euer Feedback
engagierten Zeilen zu meinem vorigen Post, in dem ich meine Gedanken im Zusammenhang mit
den furchtbaren Bränden im Amazonasgebiet mit euch geteilt habe.


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Mein heutiger Beitrag wird wieder ein paar besser verdauliche Themen behandeln - was nicht 
bedeutet, dass die Umweltprobleme für mich vom Tisch sind. Aber ich brauche zwischendurch
immer wieder mal "leichte Muse", also Themen, die mein Herz erfreuen, sonst werde ich innerhalb
kürzester Zeit zum Psychowrack. Und so seht ihr heute (oben) unter anderem Herrn Rostrose beim 
Sonntag-morgendlichen Schmusen mit Nina, Kater Maxwell bei der "Gartenarbeit" und bei der
tatkräftigen Unterstützung meiner Outfit-Shootings (oben und unten) sowie ein paar Bilder von 
Blumen, Hosenrettungsaktivitäten und unseren sonstigen Unternehmungen im August... (Für alle,
die sich lieber mit weniger oberflächlichen Themen befassen, gibt's im PS dann aber doch noch
eine Petition...)




In meinem Beitrag Kunterbunter Hochsommer und Gartenziele habe ich euch erzählt, dass
mir ein Brombeerfleck auf die selbstgefärbte grüne Hose geraten ist. Leider konnte ich ihn 
nicht sofort behandeln, weil wir mit Freunden bei einem Teleskopabend waren. Also hatte 
ich am nächsten Tag einen eingetrockneten Brombeerfleck. Im Internet finde ich im Augenblick

Aber irgendwo habe ich mal gelesen, dass man ein wenig Essig und dann ein wenig Soda auf den
eingetrockneten Fleck tupfen soll. Das war das Mittel meiner Wahl. (Wie ihr unten seht, kaufe ich
für den Haushalt billigen Essig in großen Kanistern, das ist die sparsamste Methode und die Kanister 
kann ich später noch verwenden, um selber Apfelessig anzusetzen oder um sie mit Blumen zu 
bepflanzen o.ä. Lieber wäre mir jedoch auch da ein Pfandsystem.) Achtung! Kanister haben oft
einen Verschluss mit einem gezackten Plastikring: Bitte zerschneidet diesen, bevor ihr ihn entsorgt
- es sind schon viele Tiere wegen dieser Ringe verendet! KLICK

Ich verwendete einen alten Pinsel, um beides in vorsichtiger Dosierung gezielt auf dem Fleck 
aufzubringen. Dann ließ ich das Ganze eine Weile einwirken, wusch es mit kaltem Wasser 
aus und wiederholte die Prozedur. Nach dem zweiten Versuch war der Fleck nur noch 
leicht sichtbar. Dann wusch ich die Hose (und einige andere Buntwäschestücke) wie gewohnt 
bei 40 Grad mit Efeu - 1 EL Soda gab ich auch dazu und zum Spülen einen Schuss Essig in
die "Weichspülerkammer".


 


Keine Sorge, man riecht den Essig nicht. Wenn ihr aber gerne "Duft" in der Wäsche haben wollt, 
könnt ihr auch noch ein, zwei Tropfen ätherisches Öl dazugeben. (Ich verwende in letzter Zeit meistens
Lavandinöl.) Und ich war natürlich gespannt, ob erstens der Fleck weg ist und zweitens, ob die grüne
Farbe gehalten hat oder ob man sonst etwas von der Behandlung sieht. Aber: alles bestens! Siehe 
obere Collage ganz rechts und vorangegangenes Outfit - kein Fleck mehr zu sehen, nichts ausgebleicht! 

Beim folgenden Outfit hingegen (wieder mal #Kleidüberhose 😊 - oder eigentlich 
"Zweikleiderüberhose") wäre es egal, ob der Fleck noch da ist oder nicht:




In der folgenden Collage seht ihr, womit ich unseren Augustgarten farblich belebt habe:
Besonders hübsch finde ich die zarten Portulakröschen, und die lila-pinken Dahlien. (Beides 
habe ich heuer erstmals im Garten.)




Abermals ein Zweikleiderüberhose-Mix, diesmal mit meiner schwarzweißen Biobaumwoll-
hose vom Kaffeeröster, der hellroten Intarsientunika aus Öko-Leinen und dem schwarzen
Hemdblusenkleid, das ich schon so lange habe, dass ich es ursprünglich eigentlich bei unserem
Namibia-Urlaub spenden wollte. (Ich hatte damals fast nur Kleidung dabei, die ich dort den
Zimmermädchen schenkte.) Aber dann verliebte ich mich im Urlaub neu in das Kleidungs-
stück, und so durfte es wieder mit nach Hause.




An einem sonnigen Sonntag in der zweiten Augusthälfte bekamen wir "Grillbesuch": Meine
Freundin Anita, die ich mit 15 Jahren bei Spachferien in Bournemouth kennengelernt habe, 
und ihre Familie, sowie die Schwester meines Mannes, die der Einfachheit halber ebenfalls 
Anita heißt 😉😋😊




An diesem Tag hatte ich irgendwie Lust auf Südseeflair, und so wurde mein seit vielen Jahren
gern getragenes Allzweck-Maxikleid mit einem Seidentuch und ein paar Ketten aufgepeppt,
und ins Haar kam eine Seidenblüte.




Einen Tag später besuchte ich meine ehemalige Arbeitskollegin Helga in ihrem Wiener
Schrebergarten, der eine tolle Mischung aus Naschgarten und Blütenparadies darstelllt. Hier 
wachsen auf verhältnismäßig kleinem Raum dunkelviolette Weintrauben, gelbe und rote Himbeeren, 
Artischocken, Rucola, Äpfel, Zwetschken, Kartoffeln, Feigen, Zitrusfrüchte in großen Pflanztöpfen,
und noch viele andere Obst- und Gemüsesorten sowie Kräuter und viele hübsche Blumen - und
Platz für einen Swimmingpool ist auch noch! Den haben wir an diesem heißen Tag auch gleich
zur Abkühlung genützt!




Danach war's dann an der Zeit, wieder in die Klamotten zu steigen und gemeinsam in die
Wiener Innenstadt zu fahren, wo wir uns mit unseren Männern zum Abendessen und Plaudern
trafen. Und das war mein Kleid an diesem Tag - aufgepeppt mit meinem Fransenponcho als
"Überrock":




Am nächsten Tag war wieder Gartenarbeit angesagt. In der allerersten Collage konntet ihr
sehen, wie fleißig mir Maxwell beim Buddeln geholfen hat, aber danach war er erschöpft und
wollte sich lieber im Schatten ausruhen. 

Neulich habe ich euch meine Kartoffelernte 2019 gezeigt - links unten seht ihr, wie sich die
Nachsaat im weiteren August-Verlauf entwickelt hat. Mittlerweile sind diese Kartoffelpflanzen
schon um vieles höher geworden - das gibt bestimmt noch eine zweite Ernte! Falls ihr euch
fragt, weshalb dieses Hochbeet rundum Gitter hat: Im vorigen Jahr hingen die Pflanzen zum 
Teil über den Beetrand; Nacktschnecken kamen auf diese Weise ins Beet und fraßen einige
Kartoffelpflanzen kahl. Durch das Gitter bleiben die Pflanzen vor den Schnecken geschützt - 
und vor Katzen, die das Hochbeet irrtümlich für eine Toilette halten. (Hatten wir nämlich auch
schon... 😧)




Außerdem radelte ich an diesem Tag zu Mrs. Sp*rty, denn mittlerweile habe ich wieder das Okay 
vom Augenarzt: Wie ich euch HIER erzählt habe, hatte ich Probleme mit meinem rechten Auge und 
der Arzt stellte eine Glaskörperabhebung fest, weshalb ich mich körperlich schonen sollte. Ich habe
 zwar trotzdem bei den beiden Gartenprojekten mitgearbeitet, über die ich euch demnächst erzählen
 werde, da sie inzwischen ordentlich vorangeschritten bzw. fertiggestellt sind (Stichworte: Vorgarten
 und Kiesweg) - allerdings auf eine relativ clever durchdachte und somit schonende Art und Weise.
 Mehr darüber demnächst. Heute zeige ich euch nur mein zu-Mrs.-Sp*rty-Radel-Outfit:




Beim Turnen schnallte ich dann einfach nur den Gürtel ab 
(der mal der Tragegurt meiner alten analogen Kamera war) und zog die Tunika aus, wechselte
die Sandalen gegen Turnschuhe - und fertig war mein Trainings-Outfit 😊. 

Dann radelte ich wieder
zurück und machte mich an eine andere Arbeit im Garten: Denn mittlerweile waren die meisten
der Wilde-Möhre-Blüten zu den typischen "Körbchen" geworden und hatten Samen zu bilden
begonnen. Da ich zwar gern im nächsten Jahr wieder Wilde Möhren im Garten haben möchte, aber
nicht will, dass sie sich noch exzessiver vermehren als bisher, habe ich die Pflanzen bodennah  
zurückgestutzt. Ich hoffe, sie kommen nächstes Jahr von selber wieder. Falls nicht, habe ich
ein paar Samen auf die Seite gebracht. Die kann ich allerdings auch als Gewürz verwenden - 
mit einigen der Samenkörner habe ich das getan. Sie schmecken ... karottig 😋. Unten links: das
von den zahlreichen Möhrenblüten befreite Beet...




Mal wieder ein Mix mit meinem gern getragenen roten Maxirock - bequem kombiniert mit
dem oliven Wolfs-T-Shirt und einem breiten Haarband, das an diesem Tag auch gleich als 
Sonnenschutz diente.


 


Am 23. August fand das Kurt-Ostbahn-Konzert im Wiener Prater / Kaiserwiese statt. 
Mittlerweile ist es fast zehn Jahre her, dass Herr Rostrose und ich mit Ostbahn-Kurti alias 
Willi Resetarits zusammen auf einer Bühne standen - ich habe seinerzeit hier über dieses 
sensationelle Großereignis berichtet; die oberste Reihe der folgenden Collage zeigt Fotos von
damals. Die Fotos in der zweiten Reihe stammen von HIER (links) und HIER (rechts) sowie
aus dem Handy von Herrn Rostrose (Riesenradfoto in der Mitte und untere Reihen) und
wurden am Konzertabend aufgenommen.




Wie unschwer zu erkennen ist, kamen wir dem Künstler da nicht ganz so nah wie vor zehn Jahren,
sondern fanden ziemlich weit hinten einen Stehplatz. Wie man ebenfalls gut erkennt, machen 
Selfies nicht gerade hübscher oder jünger - aber sie dokumentieren: "Traude & Edi waren da!" 😂

Mein Abendanzug harmonierte neuerlich auf das Wunderbarste mit der Bühnenbeleuchtung und
war außerdem sehr praktisch gehalten: Denn bei der Musik von Herrn Ostbahn und den Musikern 
seines Vertrauens muss ich tanzen. (Zumeist handelt es sich um ins Wienerische übertragene
Coverversionen von Bruce-Springsteen-Songs und anderen Rockklassikern.) Um meine Hände
beim Tanzen frei zu haben, hatte ich keine Handtasche, sondern nur meine Gürteltasche dabei. Dazu
wieder #Kleidüberhose, diesmal in weinrot gehalten und ein Shirt in zum Gürtel passendem
Türkiston. Wir hatten einmal mehr Glück mit dem Wetter - obwohl das Konzert in eine Phase
unsteten Wetters fiel, blieben wir trocken und mussten nicht frieren. Und gefallen hat's uns
auch! 😊




Wir kommen zum letzten Anzug des heutigen Postings. Ihr seht abermals das rote Kleid,
diesmal ganz Ton in Ton zu meiner roten Dreiviertelhose kombiniert.
Das verlinke ich dann auch gleich bei Claudia - da geht's nämlich um rote Outfits 😊




Solcherart gewandet und mit einem Dutt am Kopf fuhr ich zusammen mit Edi zu meiner
Mutter. Und weil mein Bruder zu dieser Zeit gerade in Marokko weilte, knipste Edi ein Foto von 
"Hildekind" und mir, um es meinem Bruder per WhatsApp als kleinen Gruß schicken zu können. 

Dass meine Mutter (93) jemals wieder in eine Kamera lächeln würde, war vor ein paar Monaten 
nicht mehr vorstellbar für meine Familie und mich. Vom Herbst vorigen Jahres bis zum heurigen 
Frühjahr gab es mehrere Phasen, wo meine Mutter dem Tod weit näher war als dem Leben,
nichts mehr essen wollte und fast nur noch schlief. Niemand weiß so genau, was es war, doch
plötzlich fing sie wieder an, zu essen, zu sprechen, zu lächeln, sich für ihre Umwelt ein bisschen
 zu interessieren und sogar Zeitung zu lesen... Ich hab zu den Schwestern und Pflegern schon
gesagt: "Was immer ihr ihr gebt - ich will das Zeug auch!" 😝😎




Wobei wir ja ebenfalls jede Menge Energiefutter zu uns nehmen - in der oberen Collage zu
sehen beispielsweise die frischen Zutaten aus eigener Ernte für einen asiatischen Eintopf. 😋


Bleibt auch ihr möglichst frisch und knackig!
Fortsetzung folgt!


Fotos (wenn nicht anders angegeben): Herr und Frau Rostrose
Ganz herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,



PS:
Fotos von HIER
Unterschreibt bitte die PETITION an Disney:  
Seit dem ersten König der Löwen-Film vor 25 Jahren hat sich der 
afrikanische Löwenbestand fast halbiert. Wissenschaftler/innen sagen, dass bis zu einer 
MILLION Arten am Rande des Aussterbens stehen, darunter auch die königlichen Löwen!
Mit dieser Petition fordern wir riesige Unternehmen wie Disney (dessen neuer Film “König der 
Löwen” gerade über eine MILLIARDE Dollar an den Kinokassen eingefahren hat) dazu auf, einen 
kleinen Teil ihrer Werbeausgaben an Projekte zum Schutz wilder Tiere zu spenden. Das könnte dazu 
beitragen, diese anmutigen Tiere vor dem Aussterben zu bewahren! Wenn Disney mit gutem Beispiel 
vorangeht, könnten auch andere große Unternehmen wie Netflix und Google nachziehen.
HIER geht's zur Petition.