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Sonntag, 1. März 2020

Mein "Tagebuch" vom Februar 2020


Kurzfristig habe ich mit dem Gedanken gespielt, mein heutiges Posting "Pensionistenstress im Februar" zu nennen 😁😅. Aber auch wenn in diesem 29 Tagen enorm viel los war, ist das meiste davon erstens selbst gewählt und vieles davon haben wir zweitens auch echt genossen. Und drittens geht's auch in den meisten anderen Monaten nicht ruhiger zu bei uns... 

Ich möchte euch diesmal einen Monatsrückblick in Tagebuchform bieten, damit ihr eine Ahnung bekommt, wovon ich spreche - denn mein "Tagebuch" ist wirklich dicht beschrieben 😉. Ein paar Kombinationen aus meiner #schrankshopping - #capsulewardrobe bekommt ihr bei der Gelegenheit natürlich auch zu sehen.



Servus ihr Lieben!

Wie schön, dass vielen von euch meine Collagen von der überraschend farbenfrohen Stadt St. Petersburg und vom absolut sehenswerten, prima gelaunten Tallinn so gut gefallen haben! Danke für all eure lieben Kommentare! Jetzt bin ich mit meinem Reisebericht fast fertig - nur noch eine Kleinigkeit fehlt - und das, obwohl der Jänner und der Februar keineswegs unter den Begriff "Saure-Gurken-Zeit" gefallen sind. Aber ich glaube, ich brauche auf ruhigere Zeiten gar nicht zu warten...


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Sa., 1. Februar:
Zuerst Treffen mit Edis Schwester, die uns einen Hofladen mit interessanten regionalen Produkten in ihrer Wohngegend zeigt. Wir kaufen ein schönes Wildschweinfilet und werden dort bestimmt ab und zu mal wieder einkaufen. Unser Fleischkonsum ist inzwischen erkennbar geringer geworden, und das Fleisch, das wir kaufen, soll nicht von Tieren stammen, die ihr ganzes kurzes Leben hindurch gelitten haben. Es ist ein sehr warmer Tag und ich sehe die erste Biene dieses Jahres umherschwirren. Hoffentlich findet sie irgendwo Winterblüher!

Mein erstes Outfit im Februar

Anschließend sind wir eingeladen zu Anita, Norbert, Max - ein schöner Nachmittag und Abend mit Kaffee, Kuchen, Abendessen und vielen tollen Urlaubsgesprächen inklusive Fotobuch-Geblättere.


 


So., 2. Februar:
Vor dem Mittagessen gehe ich zum Training bei Mrs. Sp*rty. Am Nachmittag und Abend haben wir Besuch von meiner Tochter und ihrem Freund; es gibt Eierlikörgugelhupf und später drei verschiedene selbstgemachte Pizzas. (Ich habe euch in diesem Beitrag darüber erzählt und Fotos gezeigt.)

Mo., 3. Februar:
Mein lieber Mann versucht durch eine Serie von Akupunkturbehandlungen, seine relativ häufigen Kopfschmerzen loszuwerden. (Auch das habe ich in diesem Beitrag erzählt.) Christine, die Akupunktur-Ärztin, ist eine Freundin von mir, mit der ich insgesamt neun Jahre lang die Schulbank gedrückt habe. Im Jänner erzählte mir Christine, dass sie Montags neuerdings immer in einen Club zum 50-plus-Turnen geht und dort zufällig zwei weiteren "alten" Schulkolleginnen begegnet ist - Ingrid und Sylvia. Wir vereinbarten ein Treffen - und am 3.2. ist es so weit; leider kann Ingrid dann aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein, aber ich freue mich über das Wiedersehen mit Sylvia.
Ich verbinde die Fahrt nach Wien außerdem mit einem Besuch bei meiner Mutter im Pflegeheim. Und das ist meine Kleidung an diesem Tag:


Das Tuch ist von Tina erschwäppt 😊


Di., 4. Februar:
Vormittags haben wir einen ausführlichen Bank-Termin, nachmittags gehe ich turnen zu Mrs. Sp*rty. (Mein Mann geht an meinen Turn-Tagen entweder ins Fitness-Center oder Laufen.) 

Mi., 5. Februar:
Edi hat am frühen Nachmittag wieder einen Akupunkturtermin bei Christine; diesmal müssen wir dafür aber nicht nach Wien fahren, denn einmal pro Woche ordiniert sie praktischerweise in Baden. Wir verbinden die Fahrt nach Baden gleich mit einem anschließenden Ausstellungsbesuch. Wir sehen uns die Beethoven-Ausstellung im Badener Kaiserhaus an (gratis mit der NÖ-Card) - doch darüber möchte ich euch in einem Extra-Beitrag mehr erzählen.

Do., 6. Februar:
Unsere Vis-a-vis-Nachbarn sind auf Kurz-Urlaub, und so, wie sie sich immer um unsere Katzen kümmern, wenn wir nicht da sind, tun wir das umgekehrt auch. Zu ihren zwei Katern Lucky und Flo sowie ihrer Katze Sandy ist vor kurzem das entzückende Findelkind Lily hinzugekommen. Selbstverständlich werden alle vier von uns bespaßt. Lily ist davon besonders begeistert; Lucky vermisst vor allem Streicheleinheiten.


Anschließend fahren Edi und ich zu meiner Mutter und danach erledigen wir unseren Wocheneinkauf. Das "Shirt", das ich hier zu Rock und Jacke in Gelb trage, ist eigentlich ein Kleid.


Fr., 7. Februar:
Zum Jahresanfang haben wir den Vorsatz gefasst, mindestens einmal im Monat einen computerfreien Tag einzulegen und uns auch keine Termine aufhalsen zu lassen. Kein Training, kein Haushaltskram - dieser Tag gehört (fast) nur uns beiden - Zeit für Zweisamkeit. Einzig und allein die Nachbarskatzen (und natürlich auch unsere eigenen) brauchen etwas Zeit und Pflege von uns.

Sa., 8. Februar:
An diesem Tag kümmern wir uns abermals um die Nachbarskatzen, außerdem trainiere ich wieder bei Mrs. Sp*rty und gönne mir duftende und wärmende Entspannungszeit in der Badewanne.

So., 9. Februar:
Morgens betüddeln wir die Nachbarskatzen, mittags treffen wir mit Teilen der Familie zusammen, denn wir feiern nachträglich Marianne-Omas Geburtstag: Zuerst schmausen wir bei ihrem Stamm-Griechen, danach geht's zur Jause und zum Plaudern in ihr Haus. Jana hat eine Nusstorte gebacken:



Am frühen Abend werden Lucky, Flo, Sandy und Lily noch ein letztes Mal von uns verwöhnt, am späten Abend kehren unsere Nachbarn wieder von ihrem Kurztrip zurück.

Mo., 10. Februar:
Wir besuchen meine Mutter im Pflegeheim und verbinden diese Fahrt nach Wien mit einem Besuch im Haus der Musik, denn dort ist ebenfalls mit der NÖ-Card der Eintritt frei. Über diesen Ausstellungsbesuch werde ich euch ein andermal mehr erzählen und Fotos zeigen.

Di., 11. Februar:
Abgesehen von Routine-Haushaltsdingen steht an diesem Tag nur Training bei Mrs. Sp*rty auf dem Programm. Und vermutlich blogge ich an diesem Tag auch, was das Zeug hält 😉 (wie so oft, wenn es meine Zeit zulässt)...

Mi., 12. Februar:
Der (lange, spannende) Tag beginnt mit selbst gepresstem Orangensaft, denn wir brauchen Energie. Da es sich um Bio-Orangen handelt, reiben wir etwas von der Schale ab und lassen den Abrieb trocknen, um ihn später als Gewürz zu verwenden. Außerdem stelle ich erstmals Orangenessig-Allzweckreiniger her - nach diesem Rezept.



Am frühen Nachmittag hat Edi wieder einen Akupunkturtermin in Baden - den verbinden wir mit einer weiteren Ausstellung, diesmal im Beethovenhaus. Darüber demnächst mehr.
Besonders spannend wird es dann am Abend, denn von 18 bis 22 Uhr nehmen Edi und ich an einem Volkshochschulkurs "Brot backen für Anfänger" teil. Auch darüber erzähle ich euch ein andermal ausführlicher - ich verrate euch vorerst nur, es war ein voller Erfolg!

Do., 13. Februar:
Auf dem Programm steht wieder Training bei Mrs. Sp*rty - und außerdem abends ein Massagetermin für Edi und mich. (Wir gönnen uns seit einiger Zeit alle 14 Tage eine sehr wohltuende Rückenmassage.)

Fr., 14. Februar:
Valentinstag - für uns allerdings ein ganz normaler Tag (sofern man unsere Tage als "normal" bezeichnen kann 😊😉). Am Vormittag besuchen wir erstmals den Volkshochschul-Yogakurs (Hatha-Yoga). Die Entspannung, aber auch die Bewegung, die andere Körperregionen anspricht als unsere sonstigen Trainings, tun uns gut (und vor allem ich habe danach dann einen hübschen Bauchmuskelkater. Edi spürt's mehr in den Beinen). 
Nach dem Mittagessen erledigen wir unseren Wocheneinkauf im Hofladen und im Supermarkt. Abends fahren wir zu einem Heurigen in unserer Nähe und lassen dort den Tag gemütlich ausklingen. Mein Outfit dazu ist "zünftig" - der seidene Trachtenrock vom Flohmarkt und das selbstgefärbte Trachtengilet zum grünen Langarmshirt, dazu ein Second-Hand-Trachtenjanker:



Sa., 15. Februar:
Wir besuchen wieder meine Mutter im Pflegeheim. Eigentlich wollten wir danach einen Ausflug unternehmen, aber das Wetter ist zu mies. Deshalb erledigen wir nur noch ein paar Besorgungen und gönnen uns dann einen gemütlichen Nachmittag zu Hause.

So., 16. Februar:
Training bei Mrs. Sp*rty. Abends haben wir abermals einen von der Komparsen-Agentur vermittelten Termin bei der ORF-Sendung Im Zentrum - ich habe euch HIER über unseren ersten derartigen Einsatz erzählt. Diesmal geht es um den wieder aufgerollten österreichischen Abfangjäger-Skandal, und ein paar hochrangige Politiker sitzen direkt vor uns in der Gesprächsrunde:


"Im Zentrum"-Logo: ORF, Rest © Rostrose


Mo., 17. Februar:
Genauso, wie wir uns den computerfreien Tag / unsere Zeit für Zweisamkeit im Kalender eintragen, weil sonst unweigerlich nichts daraus wird, mache ich das auch, wenn ich mich mal einen ganzen Tag lang nur um mich und meine Angelegenheiten kümmern will. Diesen Tag habe ich mir frei von Trainings, Mutterbesuchen etc. genommen - Zeit für mich, "Traudezeit" heißt das bei mir. Ein Gutteil der Zeit geht zwar damit auf, dass ich in aller Ruhe meine Papiere in Ordnung bringe, Altpapier aussortiere, diversen Schreibkram erledige etc., aber ich bin am Abend dennoch zufrieden.

Di., 18. Februar:
Am Tag danach muss dann natürlich einiges nachgeholt werden - unter anderem ein Besuch bei meiner Mutter und Training bei Mrs. Sp*rty. 
Außerdem haben wir eine Einladung zu einem Kabarett-Abend mit Herbert Steinböck in Wiener Neustadt erhalten. An diesem Abend habe ich nach langer Zeit mal wieder Lust auf (teilweise) offenes Haar. Und wie so oft auch Lust auf viel Grün. Im Theraterfoyer ist eine Fotografin unterwegs, die Aufnahmen von den Gästen macht - unter anderem auch von Edi und mir.

H. Steinböck-Foto von HIER, das Edi-Traude-Foto wurde uns von den Veranstaltern zugeschickt, Rest: © Rostrose
Die Kette stammt auch von Tina - erschwäppt beim Münchner Bloggertreffen 😊


Mi., 19. Februar:
Akupunkturtermin in Baden; diesmal verbinden wir damit einen Besuch in der Römertherme - meine Tochter Jana verbringt den Schwimm- und Relax-Nachmittag mit uns zusammen. Mein Outfit des Tages ist von Frühlingslust bestimmt:



 
Do., 20. Februar:
Wochen-Einkauf und Training bei Mrs. Sp*rty.

Fr., 21. Februar:
Yoga und Mutterbesuch.

Sa., 22. Februar:
An diesem Tag scheint mal wieder die Sonne und es stürmt auch nicht - Hurra! Wir unternehmen einen Ausflug auf den Sonnenberg bei Hornstein im Burgenland. Was wir dort gesehen haben, erzähle ich euch demnächst.

So., 23. Februar:
Ein gemütlicher Sonntag, an dem ich mir wieder ein Training bei Mrs. Sp*rty gönne. Nachmittags setzen wir Germteig (Hefeteig) an, abends backen wir draus abermals Pizza - diesmal mit Vollkornmehl und Käserand. Beim nächsten Mal rollen wir noch mehr Käse in den Rand. Und irgendwann schaffen wir vielleicht auch mal eine runde Pizza 😋- aber köstlich war sie!



Mo., 24. Februar:
Nach einem Pflegeheim-Besuch bei meiner Mutter unternehmen wir einen Ausflug nach Schönbrunn, wo wir (gratis mit der NÖ-Card) das Wüstenhaus besuchen und einen Spaziergang unternehmen. Hier seht ihr schon mal Vorschaubilder - mehr zum Thema in Bälde.




Di., 25. Februar:
Unser Schlafzimmerfenster schloss so schlecht, dass bei den Stürmen der letzten Zeit die Vorhänge wackelten und das Heulen so schlimm klang, als würde unser Haus abheben und wegfliegen wollen. Also lassen wir an diesem Dienstag einen Servicemann kommen, der sich auch gleich um die anderen Fenster in unserem Haus kümmert. (In der wärmeren Jahrezeit müssen wir sie allerdings noch abschleifen und frisch lackieren.)
Außerdem gehe ich zu Mrs. Sp*rty trainieren. 

Mi., 26. Februar:
Vormittags kommt der Gärtner zu uns, der uns seit ein paar Jahren beim Obstbaumschnitt hilft. Am frühen Nachmittag hat Edi den nächsten Akupunkturtermin bei Christine. Danach unternehmen wir einen Wienerwald-Spaziergang auf Badens Waldwegen und sehen dabei erste Veilchen sowie zahlreiche Helleboren in weiß und rosa. Über diesen Ausflug erzähle ich euch in einem späteren Posting mehr.


Ein Durchblick, den Nova hoffentlich als T in die neue Woche gelten lässt...

Do., 27. Februar:
Vormittags gehe ich zur Ärztin, um mir ein Rezept zu holen. Am frühen Nachmittag trainiere ich bei Mrs. Sporty; abends bekommen Edi und ich wieder eine Rückenmassage.

Fr., 28. Februar:
Am Vormittag  haben wir unseren Yoga-Kurs; danach fahren wir in den Hofladen und zum Supermarkt, um die Vorräte für die kommende Woche zu besorgen.

Sa., 29. Februar:
Um Mittag herum fahren wir zu meiner Mutter. Sowohl mein Bruder als auch Edi und ich besuchen sie am liebsten zur Essenszeit, denn dann können wir ihr das Essen geben.*)

*)  "Füttern" sagt man ja offenbar bei Pflegefällen nicht mehr - fällt wohl unter "politisch inkorrekt", auch wenn ich das für Erbsenklauberei halte... Auf diese Weise können wir jedenfalls etwas Positives für sie tun und stehen in näherem Kontakt mit ihr, als wenn wir nur neben ihrem Bett rumstehen oder -sitzen und sie "anplaudern". (Sie selbst spricht ja kaum noch - an manchen Tagen überhaupt nicht, an guten Tagen zwei, drei Worte oder kurze Sätze.) Wenn man zwischen den Essenszeiten kommt, muss man meine Mutter außerdem üblicherweise wecken und hat dann manchmal das Gefühl, dass sie eigentlich lieber weiterschlafen würde, anstatt "angeplaudert" zu werden 😉.



Nach dem Mutterbesuch  und Mittagessen gönne ich mir wieder ein entspannendes Wannenbad; später bereiten wir einen Hefeteig für den nächsten Tag vor - da wird wieder Brot gebacken.

🙌🙌🙌

Tja, ihr Lieben, ungefähr so sieht also ein relativ typischer "Rostrosen-Rentnermonat" aus 😎 - jetzt wisst ihr Bescheid. Natürlich steht bei den Tagesbeschreibungen nicht "alles" drin: Zwischendurch halte ich (per Whats App, Telefon oder Mail) Kontakt mit Freunden und Familienmitgliedern, kümmere mich um Haushaltsdinge, lege zuweilen ein Nachmittagsnickerchen ein, plane Projekte und Urlaube, bearbeite Fotos, gestalte Collagen, schreibe Postings und Kommentare... Außerdem frühstücken wir fast immer lange, haben mehr Zeit, um uns zu unterhalten, zu spielen, "was Richtiges" zu kochen, ... Abends sitze ich zumeist für rund anderthalb bis zwei Stunden mit meinem Lymphdrainage- / Beinmassagegerät vor dem Fernsehapparat, im Bett oder in der Badewanne lese ich... Und auch Edi wird's niemals fad, er beschäftigt sich viel mit Musik (aktiv und passiv), kümmert sich um Dinge, die im Haus oder Garten zu erledigen sind, liest ebenfalls viel etc. 

Fazit: Wir können uns überhaupt nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die mit ihrer Freizeit in der Pension nichts anzufangen wissen - für uns könnte jeder Tag doppelt so lange sein. Aber egal wie lange oder kurz: Wir genießen diese Zeit rundum!

Ich hoffe, auch ihr habt viele Gelegenheiten, euer Leben zu genießen. Habt einen guten Start in die erste Märzwoche! Hier im Blog wird es zwar noch die versprochenen Rückblicke auf Februar-Aktivitäten geben - aber ansonsten gilt das Motto:


Good bye Februar - Hallo März!
 Alles Liebe, eure Traude


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PS:
Hier noch ein paar Infos, die euch interessieren könnten:

Bildquelle: KLICK
Bienen sterben für Mandelmilch: Jeden Winter werden Milliarden von Honigbienen aus ihrem Winterschlaf geweckt, nach Kalifornien gekarrt und in einer tödlichen Umgebung ausgesetzt, die von Bakterien, Parasiten und giftigen Pestiziden nur so strotzt. Wofür? Um Mandelbäume für Mandelmilch zu bestäuben! Unterschreibt hier, um diese Methode zu unterbinden: KLICK



Bechsteinfledermaus
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Helft der Nymphenfledermaus: Ihr Wald soll weg für Sandabbau! Die Quarzwerke in Frechen holzen den Buschbeller Wald ab, uralte Eichen und Buchen sollen gefällt werden, weil die Firma an den Sand unter dem Wald will. Hier geht's zur Petition: KLICK

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Mittwoch, 26. Februar 2020

Ostsee 2019 - Tallinn

HIER kommt ihr zum gesammelten Reisebericht Ostsee 2019.



Als Estland nach einem halben Jahrhundert 
aufeinanderfolgender schlampiger, totalitärer, 
ausländischer Besetzungen durch die Sowjets, 
die Nazis und dann wieder die Sowjets 
seine Souveränität wieder herstellte, 
wussten wir, dass wir ein demokratisches Land 
schaffen wollten, das von Rechtsstaatlichkeit 
und Achtung der Menschenrechte geprägt ist.
(Toomas Hendrik Ilves,
ehem. Estnischer Staatspräsident)



Servus ihr Lieben!


Es geht weiter mit meinem Ostsee-Reisebericht. Leider nähern wir uns bereits unserem letzten Reiseziel. Doch ich bin mir ziemlich sicher, dass es euch gefallen wird - für uns zumindest war die Estnische Hauptstadt
Tallinn
(auch bekannt unter dem Namen Reval) eine große positive Überraschung - und zwar nicht nur im Zusammenhang mit dem traumhaften Wetter an diesem Tag 😊🌞 - dem 19. September 2019.


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Großes Foto Mitte: Blick von der Aussichtsplattform am Domberg auf die Unterstadt

Wir hatten zwar schon gehört, dass die Staaten des Baltikums - Estland, Lettland und Litauen - einiges zu bieten hätten (und wir hatten auch schon Fotos von den jeweiligen Hauptstädten Tallinn, Riga und Vilnius gesehen), dennoch hatten wir nicht erwartet, dass uns Tallinn dermaßen gut gefallen würde! Wieder einmal hat es sich bewahrheitet, dass es (jedenfalls für Edi und mich) doch einen gewaltigen Unterschied ausmacht, ob man einen Ort mit eigenen Augen gesehen und selbst erfühlt hat - oder eben nur Bilder oder TV-Berichte davon kennt. Ich hoffe dennoch, dass ich euch mit den Aufnahmen, die wir aus Tallinn mitgebracht haben, Freude bereite - oder sogar Lust auf diese Stadt mache.




Die Altstadt von Tallinn wird geprägt von der Stadtmauer und ihren mittelalterlichen Türmen. Sie ist eines der weltweit am besten erhaltenen Stadtzentren aus der Hansezeit und wurde 1997 als „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“ zum UNESCO-Weltkulturerbe hinzugefügt.




Doch wie ihr in unseren Aufnahmen sehen werdet, gibt es nicht nur Bauten aus dieser Ära, sondern einen harmonischen Mix historischer Gebäude, die allesamt bestens gepflegt bzw. behutsam restauriert wirken. Uns kam in der Altstadt kein einziger hässlich-lieblos hingeklatschter Betonbau unter - trotz jahrzehntelanger Sowjet-Besetzung.




Zwar gibt es auch in Tallinn ein Geschäftszentrum mit modernen Hochhäusern, großen Einkaufszentren und Luxushotels, doch obwohl es sich nur einen Steinwurf vom historischen Stadtkern entfernt befindet, nimmt man es von der Altstadt aus nicht wahr und fühlt sich dort, wo die Stadt einst zu wachsen begann, wie in einer eigenen kleinen Welt. Man merkt diesem Ort einfach an, dass seine Einwohner ihn wertschätzen und liebevoll behandeln, und ich glaube, der Ort gibt das an seine Bewohner zurück. Und in gewisser Weise wohl auch an seine Besucher. Wir haben uns hier jedenfalls äußerst wohl gefühlt.




Zum Wohlfühlen trug sicherlich auch unsere Mittagpause in einer gemütlichen Kneipe bei, in der es Soljanka gab. Ihr erinnert euch vielleicht, dieses Eintopfgericht aus der osteuropäischen Küche haben Edi und ich erstmals bei unserem Besuch der Sächsischen Schweiz gekostet und kurze Zeit später nachgekocht, weil es uns so gut schmeckte. (Hier geht's zu unserem Rezept - einer von unzähligen Variationen desselben Themas 😋.) Unsere Freunde Rosi und Hans mochten den Eintopf, den sie an diesem Tag kennenlernten, ebenfalls sehr gern - und auch das Estnische Bier passte gut dazu.





Auf den großen Mittelfotos der nächsten beiden Collagen seht ihr Rosi und mich bzw. Edi und mich vor einem wunderschön verzierten grünen Tor. Es handelt sich dabei um den Eingang zum Schwarzhäupterhaus - einer Estnischen Bruderschaft. Der gutgelaunte junge Mann in mittelalterlicher Tracht gehörte zum örtlichen Kulturzentrum - er führte Besucher durch den historischen Stadtkern von Tallinn.



Auch die zwei hübschen jungen Damen waren mittelalterlich gekleidet - sie standen vor einem "Medieval Shoppe" im Olde-Hansa-Gebäude und verteilten charmant lächelnd Kostproben von Mandeln etc. Bei der großen Kirche in der übernächsten Collage handelt es sich um die Nikolai Kirche, eines der Wahrzeichen der estnischen Hauptstadt.



Vor einem Theater in der Altstadt waren Metallplatten mit den Titeln dargebotener Stücke ins Straßenpflaster eingelassen:



Die vielen wunderschönen Türen und Tore begeisterten mich ganz besonders. Selbst wenn sie ausnahmsweise mal nicht so gut erhalten sind, besitzen sie Charme:




Die Sprache mochte ich auch! Estnisch gehört zum ostseefinnischen Zweig der Gruppe der finno-ugrischen Sprachen und ist eng mit dem Finnischen verwandt. Mir gefielen natürlich vor allem Wörter, die so aussahen, als würden sie aus dem Deutsch-Aufsatz eines nicht besonders talentierten Schülers stammen: Politsei, Gümnaasiumi, Platvorm, Galerii, ... Bei der nächsten Rechtschreibreform hoffe ich, dass diese Schreibweisen auch im deutschen Sprachraum anerkannt werden! 😁 Sehr nett fand ich außerdem kurze, bündige Straßennamen wie "Pikk" und "Mündi". (Google Translate behauptet, das heißt "Lang" und "Münze"...) Schnitzelhaus heißt aber auch in Estland Schnitzelhaus. Und "Ettevaatust soiduk" heißt übrigens "Vorsicht vor dem Fahrzeug" 😉




Vor vielen Souvenirläden gab es diese rothaarigen, bezopften Püppies zu sehen - scheint wohl eine Tradition dahinterzustecken, ich weiß aber leider nicht, welche... Die schönen Blumen in dieser und einigen anderen Collagen gab's auf einem großen Markt bei der Stadtmauer.




Oben erwähnte ich schon, dass es in Estlands Hauptstadt nicht nur Mittelalterliches, sondern auch beachtenswerte Häuser aus anderen Epochen zu sehen gibt. Manches schöne Jugendstilgebäude in Tallinn wurde vom Architekten Jacques Rosenbaum geschaffen. Hier z.B. das Reichmann’s Gebäude, in dem auch die oben gezeigte "Galerii" untergebracht ist, Adresse: Pikk 23/25. Der Anblick hat mich schier umgehauen - ich konnte kaum aufhören zu staunen über all die schönen Details. Das Haus ist wohl frisch renoviert worden, auf den Fotos in Wikipedia war es noch in Weiß mit Zartgrün gehalten, aber die neue Farbgebung gefällt mir besser:




Das Ferdinand Treublut’s Haus (Adresse: Pikk 18) ist ebenfalls ein Werk von Jacques Rosenbaum:




Die Alexander-Newski-Kathedrale (erbaut zwischen 1894/1895 und 1900) befindet sich auf dem Domberg, genauer auf dem Lossi plats („Schlossplatz“) zwischen dem estnischen Parlament und der Residenz des deutschen Botschafters. Wir hatten das Glück, gerade rechtzeitig zu einer Darbietung von gregorianischen Chorälen in die Kirche zu kommen.




Hier hatten wir außerdem größeres Fotografen-Glück als bei der Auferstehungskirche in St. Petersburg: Auf dem Wikipedia-Foto der Kathedrale von 2012 war der Teil eines Turmes und eine Seite eingerüstet; bei unserem Besuch waren diese Arbeiten erfreulicherweise schon abgeschlossen. Und Edi freute sich, dass ihm - obwohl die Kirche rappelvoll war - Fotos der Sänger gelungen waren. (Ich hatte es auch versucht, aber meine Bilder waren nicht so brauchbar.) Übrigens waren auch die Sonnenuntergangsfotos aus dem vorvorigen Post, die einige von euch so gelobt haben, nicht von mir, sondern von meinem Mann - Ehre, wem Ehre gebührt 😊!)




Es war Zeit, dass wir uns wieder auf den Rückweg zum Hafen machten. Unterwegs sahen wir nicht nur den Blumenmarkt, sondern auch hippe Lokale, mit Graffiti versehene Gebäude, eifrige Bienen, ...



... und dieses begehbare Kunstwerk:



Wir haben diesen Tag in Tallinn sehr genossen und große Lust bekommen, die Länder des Baltikums noch genauer zu erkunden - vielleicht ja mal per Bahn (obwohl ich gelesen habe, dass es da noch einen Bedarf an besseren Öffi-Verbindungen gibt. Aber möglicherweise ändert sich das ja in den nächsten Jahren ...)

Es ging zurück an Bord, wo wir uns für den nächsten Abend vorbereiteten: Diesmal lautete die Kleidungsempfehlung "elegant weiß". Ich war mehr für "schwungvolles schwarz-weiß", ...




... Edi brachte zum Weiß etwas Beige mit ein, Hans trug ein weißes Hemd und Rosi zur weißen Hose ein weiß-buntes Shirt. Man muss sich schließlich nicht sklavisch an das Thema halten, aber ein bisserl Mitmachen bringt durchaus Spaß. Unser Tischkellner ergänzte mein Outfit dann auch noch mit einer gefalteten Serviette - auf diese Weise sah ich ein bisserl nach Holländermädel aus 😁...




Und damit waren wir am Ende unserer Erkundungstage angelangt. Es folgten jetzt nur noch ein Tag auf See und unser Ankunftstag in Kiel. An diesen Tagen entstanden noch einige wenige Fotos - die möchte ich euch in meinem abschließenden Beitrag zeigen - zusammen mit einem Überblick über die Capsule-Wardrobe, die ich auf diese Reise mitgenommen habe. Aber davor kommt noch ein Rückblick auf unseren ziemlich bewegten Februar 😊!

Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht, mit uns durch Tallinn zu streifen!
HIER kommt ihr wie gesagt zur Gesamtübersicht der Reise!


Herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude



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Sonntag, 16. Februar 2020

Ostsee 2019 - Helsinki und Umgebung

HIER kommt ihr zum gesammelten Reisebericht Ostsee 2019.

Maailmaa on jos jonnekin päin, 
sanoi akka, 
kun kepillä saunanluukusta koitti.

Deutsche Übersetzung: 
Wie ist die Welt doch so groß und weit, 
sprach die Alte, 
als sie einen Stock zur Saunaluke hinausstreckte.
(Finnisches Sprichwort)


Servus Ihr Lieben!

Herzlich Willkommen zu meinem nächsten Reiseberichtskapitel! Ich freue mich sehr, dass ihr mich im vorangegangenen Reise-Beitrag nach Kopenhagen begleitet habt - und auch über all eure Kommentare dazu! Und danke auch an alle, die zu meinem Valentinstags-Beitrag liebe Nachrichten hinterlassen haben! (Mittlerweile gibt es eine Gewinnerin - herzlichen Glückwunsch! 💚💗💚)


Der nächste Tag war ein Tag auf See. Während wir uns die Zeit unter anderem mit Auspowern im Gym und im Klettergarten vertrieben, befand sich das Schiff auf Kurs nach Helsinki.


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Das Herumklettern hier hat Spaß gemacht, auch wenn es zunächst etwas gewöhnungsbedürftig war :-)


Ich freute mich eindeutig darauf, nach langer, langer Zeit wieder einmal nach Finnland zu kommen. Dort war ich 1985 (bei meiner zweiten Interrail-Reise) gewesen, hatte damals allerdings per Bahn die direkte Route von Turku nach Norden genommen (über Oulu bis nach Kemijärvi in Finnisch-Lappland) und habe die Hauptstadt daher nicht kennengelernt. 

(Für alle, die alte Geschichten oder Jugendfotos mögen: In meinem Blogbeitrag Es war einmal... und sonst noch was habe ich euch ein bisserl was über Interrail 1985 erzählt und einige Bilder davon gezeigt.)


Bildquelle KLICK

Gern hätte ich auch noch einen Zwischenstop in Stockholm gemacht, denn auch dort bin ich bei der Interrailreise 1985 zuletzt gewesen und hätte mich über ein Wiedersehen gefreut, doch ein Besuch von Schwedens Hauptstadt war bei unserer Ostseefahrt leider nicht vorgesehen. Nun, vielleicht schaffen wir es ja ein andermal noch dorthin.

Unten seht ihr den "Abend-Anzug", den ich an unserem Auf-See-Tag trug: bestehend aus einem der beiden Röcke, die ich mir aus dem indischen Seidensari habe nähen lassen, einem ebenfalls in Indien gekauften grünen Seidenschal, einem hauchdünnen grünen Bio-Seidenshirt und einem kurzen weinroten Sommerkleid, das ich hier als Top verwendete:




So gekleidet war ich nicht nur beim Nachtmahl, sondern wir gingen anschließend mit unseren Freunden auch noch in eine der Cocktailbars an Bord und genossen (neben dem Mai Tai) zugleich einen wundervollen Blick auf den atemberaubenden Sonnenuntergang, der uns an diesem Abend geboten wurde.



17. September 2019:
Ankunft in Helsinki:

Und gleich eines der ersten Gebäude, die wir nach dem Anlegen sahen, stellte sich als Sauna heraus. (Ihr seht das Sauna-Haus auf dem zweiten kleinen Foto rechts - im Vordergrund des hohen Turmes.) Saunieren ist ganz bestimmt eines der größten Hobbies der Finnen - als ich im Jahr 1985 in Finnland war, wurde ich von den jungen Leuten, die ich unterwegs kennengelernt hatte, auch gleich in die Haussauna eingeladen 😊... Damals gönnte ich mir tatsächlich solch ein Schwitzbad - diesmal haben wir das Erlebnis allerdings ausgelassen, denn wir hatten anderes vor.





Bevor wir der Hauptstadt Finnlands einen näheren Blick gönnten, ging es erst einmal in den Wald, wo wir einen Rentierpark besuchten - siehe Nuuksio National Park.  Denn als Edi entdeckt hatte, dass solch ein Ausflug angeboten wurde, war ihm klar, dass der für mich ganz oben auf der Wunschliste stehen würde. Und mein lieber Göttergatte hatte natürlich recht! Ihr wisst schon: Gebt mir Viecher und ich bin in meinem Element 😊!)




Habt ihr schon einmal Rentiere mit Moosen und Flechten gefüttert? Hach, das ist soo entzückend, denn Rentiere haben unheimlich weiche Schnauzen und sind soo sanft, wenn sie einem das Futter aus der Hand fressen 😍. Edi und ich waren ganz hingerissen von den felligen und geweihtragenden Jungs und Mädels. (Rentiere sind ja die einzige Hirschart, bei der beide Geschlechter ein Geweih tragen - und beide werfen dieses Geweih auch einmal in Jahr ab. Wir bekamen darüber natürlich einiges von einer Mitarbeiterin den Rentierparks erklärt - und ihr könnt mehr darüber HIER und HIER erfahren.) Bei unserem Besuch verloren einige gerade den Bast, andere hatten ihn bereits abgestreift. Das tut den Tieren aber nicht weh und sie waren auch allesamt bei gutem Appetit 😋.



Wenn man dort im Wald das Bedürfnis hatte, mal kurz auszutreten, dann stand dafür das nette Dreiecks-Häuschen (rechts unten) zur Verfügung - eine Bio-Toilette. Und in dem grünen Zelt (übernächste Collage) konnte man sich am Lagerfeuer wärmen und wurde mit Speis und Trank verwöhnt.



Nach diesem wahrhaft herzerwärmenden Ausflug gab es eine kleine Stadtrundfahrt und dann ging es per Bus ins Zentrum von Helsinki. In der folgenden Collage seht ihr oben links das Tor zum Hauptbahnhof, unten rechts die neue Zentralbibliothek Oodi und davor die Statue Laulupuut ("Singbäume"), die unter anderem einen stehenden Hecht darstellt...😏 - sowie unten links das Finnische Nationaltheater.




In der folgenden Collage seht ihr schon eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt - den strahlend weißen (evangelisch-lutherischen) Dom von Helsinki im unmittelbaren Zentrum Helsinkis.




Nicht weit vom Dom entfernt befindet sich die Uspenski-Kathedrale, eine finnisch-orthodoxe Kirche. Praktischerweise beschränkte sich der Regen, den es während unseres Aufenthaltes in Helsinki gab, hauptsächlich auf die Zeit, während wir das (sehenswerte) Innere dieser Kathedrale besichtigten.




Der Vanha kauppahalli (= Alte Markthalle) statten wir auch einen Besuch ab. Sie ist die erste und älteste Markthalle von Helsinki und gefiel uns von außen und innen sehr gut: 



Hier wurden z.B. auch Rentier-Kebab und -wurst sowie Konserven mit Rentier-, Elch- oder Bärenfleisch angeboten, aber Edi und ich verzichten dankend darauf. Stattdessen gönnten wir uns so einen süßen "grünen Busen" mit rosa Blümchen drauf, wie ihr sie in der unteren Collage links seht:




Zum Schluss nochmal ein Blick auf den evangelischen Dom, die orthodoxe Kathedrale, Bienchen und Blümchen, zackige Wächter, die finnische Flagge, den Turm des Hauptbahnhofes und auf einen bunten Marktstand...




Dann hieß es wieder aufs Schiff zurückkehren, frisch machen fürs Abendessen ... und ein weiteres Mal ein wundervolles Himmelsschauspiel betrachten...


Türkises Sommerkleid + schwarzer Rock + grünes Shirt + Gürtel aus Saristoff = Abendoutfit mit Vorfreude auf St. Petersburg

Wunderschön, der Himmel über Finnland!


Und schon ging es einem neuen Tag und einem neuen Ziel entgegen...

Ich hoffe, ihr hattet auch an diesem Kapitel meines Reiseberichts mit den süßen Rentieren und der sehenswerten Stadt Helsinki wieder Vergnügen! Wie unsere Reise weiterging, erfahrt ihr im nächsten Kapitel - und HIER kommt ihr wie gesagt zur Gesamtübersicht der Reise!



Alles Liebe und
herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude



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