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Sonntag, 30. Juni 2019

Freud und Leid...


... liegen manchmal sehr nah beisammen... 



Ihr Lieben,

zuweilen fällt es schwer, einen Anfang zu finden. Als ich gerade mit dem Basteln meiner Collagen 
für mein Juni-Fortsetzungs-Posting fertig geworden war und damit beginnen wollte, einen weiteren 
launigen Beitrag über unsere schöne Zeit zu schreiben, erreichte mich die traurige Nachricht, dass 
mein Cousin Ulrich bei einem Autounfall im 47. Lebensjahr tödlich verunglückt ist. 


Die Natur und der Garten besitzen eine tröstliche Kraft. Deshalb heute vor allem Bilder aus unserem Garten. 
Manches davon ist schon verblüht, manches startet jetzt gerade durch.

 
Diejenigen unter
 euch, die mit mir auf Facebook verbunden sind, haben dort die Parte vielleicht schon gesehen. Vor
 einem Monat erst haben wir alle zusammen ein wunderschönes Familienfest in Salzburg gefeiert...
 und wir haben uns von Ulrich mit "bis zum nächsten Mal" verabschiedet... Nun wurden wir zu einer
Verabschiedung "für immer" eingeladen...


 


Ulrich war der älteste Sohn meiner "Tante" Sigrun und ich war seine "Cousine zweiten Grades", 
keine nahe Anverwandte also. Ich habe Uli als Kleinkind gekannt - damals war ich selbst noch 
ein Teenager - und als ich ihn das nächste Mal bewusst sah, war er ein sportlicher junger Mann um
die vierzig.

Das war die Zeit, als ich mit diesem Zweig der Familie dank Sigrun wieder in näheren Kontakt kam.
Ich traf ihn seitdem bei einigen Familienzusammenkünften und -feiern; er war ein Teil meiner großen
Familie, ich mochte Ulrich und seine ruhige Art und ich bin traurig über seinen viel zu frühen Tod.


Der Rosenbogen mit der stachellosen Lykkefund...


Er wird fehlen. 
Mir - und natürlich ganz besonders seinen nächsten Angehörigen. Ihnen gebührt das Beileid, nicht 
mir, auch wenn ich allen 
Danke 💗
sage, die Beileidswünsche auf meiner Facebookseite hinterlassen haben. Sie werden dort auch von 
den nahen Angehörigen gelesen.


Die violette Zottelwicke ist Gründüngung und hübsche Bienenweide zugleich. Außerdem seht ihr in dieser Collage Salbei,
 unsere Kartoffel- und Topinamburpflanzen im Hochbeet und kleine grüne Äpfel. Es sieht momentan nach einer guten Ernte
 aus.


Ich habe das eine oder andere Mal erwähnt, dass mein Blog wie eine "Sonnenuhr" ist und ich 
daher vor allem die schönen Stunden mit euch teilen möchte. Und ich mag auch heute nach 
Möglichkeit keiner trübe Stimmung verbreiten. Wenn allerdings ein Schatten wie dieser auf 
die persönliche Sonnenuhr fällt, will und kann ich nicht so unbekümmert wie sonst drauflos
bloggen mit meinen "Traude-hüpft-in-ihren-Outfits-herum"-Collagen. Und so wird es
 heute keine lustigen Traude-Fotos zu sehen geben.


Im Lavendel wird unermüdlich Nektar gesammelt.



Ein Blick in die Natur und in den Garten jedoch besitzt heilsame und ablenkende Wirkung. 
Deshalb zeige ich euch heute die Aufnahmen, die im letzten Monat in unserem Garten entstanden
sind - von Pflanzen und Tieren - und erzähle euch ein bisserl was darüber.

Ich zeige euch z.B. Bilder der rosanen und weißen Pfingstrosen, die
pünktlich zu Pfingsten herrliche Blüten boten, aber inzwischen wieder verblüht sind, süße
Katzenfotos und Fotos "unserer" Gartenkröte, Aufnahmen der weißen Rosenpracht an unserem
Torbogen, die sehr beliebt bei Bienen, Hummeln, Rosenkäfern und anderen Insekten war, aber
leider auch schon vergangen ist, Fotos vom Lavendel, in dem es immer noch Tag für Tag wunderbar
summt und brummt - kurz Bilder, die der Seele gut tun.






Oben seht ihr u.a. Kater Maxwell im Apfelbaum, einen bepflanzten Laufschuh, Goldglänzende
Rosenkäfer und andere Insekten. Erinnert ihr euch noch, als ich euch neulich fragte, ob jemand
den Namen der rotschwarzen Käfer kennt, die ich auf diesem Foto bei der Paarung "erwischt"
habe? Oben seht ihr dieses Insekt abermals, und mittlerweile konnte ich herausfinden, dass es sich
dabei um die Rote Mordwanze handelt. Den Namen erhielt das Tier, weil es sich räuberisch von
verschiedenen anderen Insekten ernährt. Es handelt sich dabei offenbar um einen "Klimawandel-
Einwanderer", denn ursprünglich ist das Insekt in wärmeren Regionen heimisch.






 Oben und unten ein paar weitere Szenen aus unserem größten Lavendelbusch, der direkt an der
Terrasse wächst und in dem ich täglich das summende, brummende, flatternde Leben beobachte
- zahlreiche Schmetterlinge tummeln sich darin, außerdem Bienen, Hummeln, Taubenschwänzchen,
Wollschweber und andere Schwebfliegen, ... - und es herrscht ein sehr, sehr reger Betrieb darin,
der mir in Zeiten, in denen so viel vom Insektensterben die Rede ist, ganz besonders große
Freude bereitet.

Ich habe versucht, das fotografisch festzuhalten, aber aufgrund des Getümmels ist es
natürlich schwierig. In einem der Fotos oben habe ich drei Bienen und eine Hummel eingeringelt,
um sie besser erkennbar zu machen. Unten seht ihr z.B. einen Zitronenfalter und eine Honigbiene
gleichzeitig an einer Blütenrispe. Eine Spinne hatte eine Zeitlang auch ihr Netz im Lavendel
aufgespannt, wie ich mit einer gewissen Beunruhigung feststellen musste. Eine Hummel steuerte
darauf zu und drehte dann wieder ab. Mittlerweile ist das Netz wieder weg (ohne dass ich etwas
dazu beitragen musste - ich mag mich nicht soo sehr in die Natur einmischen. Aber wenn sich
eins meiner Lieblingsinsekten darin verfangen hätte, wäre ich wohl aktiv geworden)...


Ein Anblick, den ich so sehr liebe - und ich liebe auch das laute Gesumm in den Lavendelstöcken...


Wenn es nicht allzu heiß ist - also eher vormittags oder abends - genießen auch unsere
Katzen den Garten. In der folgenden Collage seht ihr Maxwell, wie er sich wohlig wälzt.
Und in der Collage darunter ...






... habe ich einen der "Schaukämpfe" von Nina mit Herrn Rostrose
bildlich festgehalten. Das Ganze wirkt zuweilen ein bisschen heftig, denn Nina kreischt und
quengelt dabei, als würde sie gequält werden - dabei ist das ein Spiel, das sie seit Jahren (fast)
ausschließlich mit Edi spielt. Sie wirft sich dabei vor ihm auf den Boden und fängt schon
zu kreischen an, bevor er sie berüht hat - das ist quasi die Aufforderung zum "Kampf".





Wenn es zu heiß ist, ziehen sich die beiden lieber in den Schatten zurück, ob nun unter Büschen
oder auf der Terrasse - oder sie liegen gleich wie die schlappen Fliegen im Haus herum.
Manchmal sogar direkt nebeneinander - das muss ich dann stets fotografieren, weil es so selten
vorkommt und so süß aussieht.





Für uns hatte der Garten im Juni schon einiges an Köstlichkeiten zu bieten - üppig Himbeeren,
rote und schwarze Ribisel (Johannisbeeren) und auch wieder die feinen Felsenbirnen, über die ich
euch u.a. hier schon vorgeschwärmt habe, ein paar (wenige) Kirschen, etwas mehr Wald- und andere
Erdbeeren. Mittlerweile ist der erste Ernteschub vorüber, aber eine Zeitlang gab es jeden Tag eine
Schüssel mit Beeren & Co. für Edi und mich. Die Erdbeeren, aus denen wir Marmelade gekocht
haben, waren allerdings gekaufte (von einem heimischen Bauern).






Weitere Ernten stehen auch ins Haus, manche früher, andere später: Gelbe Zucchini, 
Kapuzinerkresse, Oregano und andere Kräuter, Stangenbohnen, Paradeiser, Paprika...

Als ich neulich einen Tomatentopf anhob, erlebte ich einen kleinen Schreck - und die
Erdkröte, die dort saß, weil sie offenbar den Schatten gesucht hatte, verfiel wohl auch in
Schreckstarre, denn sie war tatsächlich noch da, nachdem ich ins Haus gelaufen war und die
Kamera geholt hatte - siehe übernächste Collage! Einen Tag später sah ich eine noch viel
kleinere Erdkröte durch unseren Garten springen - ein Winzling von gerade mal einem halben
oder maximal ganzen Zentimeter... (Davon gibt es leider kein Foto.)





Ihr Lieben, ich danke euch, dass ihr meinen Gartengeschichten zugehört habt. Das hat mir gut
getan und euch hat's hoffentlich auch gefallen... Widmen möchte ich den heutigen Beitrag meinem
Cousin Ulrich.

Gestern hatten wir die Verabschiedung - und trafen dabei viele der lieben Verwandten,
 mit denen wir gerade erst in Salzburg gefeiert haben. Dass unsere nächste Zusammenkunft so bald
schon und aus einem so traurigen Grund stattfinden würde, hatte niemand von uns gedacht. Doch
eine große Familie bietet eben nicht nur gemeinsame Freude, sondern zuweilen auch gemeinsame
Trauer. Auch sonst waren viele Freunde, Berufskollegen und Weggefährten gekommen.

Ich erfuhr bei dieser Abschiedsfeier, dass der Unfall während der kurzen Fahrt zwischen Ulrichs
Wohnort und dem seiner Eltern geschehen war - die Strecke ist gerade mal 14 Kilometer oder eine
Viertelstunde lang und Uli war sie oft und oft gefahren. Die Strasse war feucht von einem kurzen
Regenschauer und es passierte in einer unübersichtlichen Kurve. Ulrich kam ins Schleudern und
wurde von einem entgegenkommenden Fahrzeug erfasst. Die Lenkerin war eine 25jährige Frau -
eine junge Mutter, die ebenfalls noch am Unfallort gestorben ist. Auch ihrer wurde bei Ulis
Trauerfeier gedacht.


Die "Parte" und das letzte Foto, das ich von Uli gemacht habe - beim Familienfest in Salzburg...


Manchmal hängt es von einer winzigen Kleinigkeit ab, ob man lebt oder stirbt. Wäre einer der 
beiden ein paar Sekunden früher oder später losgefahren, wäre vermutlich nichts passiert. 
Hätten sich Ulrich und die junge Frau angegurtet, wäre die Sache vielleicht auch anders
ausgegangen, doch offenbar waren beide Lenker nicht angeschnallt...

Es ist jetzt natürlich müßig, darüber nachzudenken, was wäre wenn...
Doch ich glaube, es ist wichtig, sich bewußt zu machen, dass das Leben, wie man es gelebt hat, 
mit einem einzigen Wimpernschlag vorüber sein kann. Indem es einen selbst trifft oder einen 
geliebten Menschen. Dass es manchmal von Winzigkeiten abhängt... und dass man oft gar nicht 
weiß, wo überall man an einer schlimmen Sache knapp vorübergeschrammt ist, beispielsweise
wenn man nochmal nachhause zurücklaufen musste, weil man etwas vergessen hat. Sowohl mein 
Bruder als auch ich haben gestern darüber gesprochen, dass wir uns bei einer Verzögerung 
denken "Wer weiß, wofür es gut ist..."



Unser Garten während und nach der Blüte der weißen Rose Lykkefund...


In jedem Fall ist diese schlimme, leider wahre Geschichte einmal mehr ein Signal, 
das Leben so intensiv auszukosten, wie es nur möglich ist, es zu genießen mit jedem verfügbaren 
Fitzelchen Lebenslust, das Erfüllen von Träumen nicht auf die allzu lange Bank zu schieben, 
möglichst viel Zeit mit den Menschen zu verbringen, die einem etwas bedeuten und Dinge zu tun,
 die man liebend gerne tun möchte. Man weiß nie, wie lange es geht. Und auch, wenn manche
 daran glauben, gibt es keine Gewissheit, dass es danach in einem neuen Leben, im Paradies
oder bei den Sternen weitergeht. Ich jedenfalls glaube daran, dass wir hier schon das 
Paradies haben - und es oft nur nicht wahrnehmen...


Ihr Lieben, kommt mir gut in den Juli und durch die heiße Zeit!


Fotos: Herr und Frau Rostrose
Herzliche rostrosige Grüße
von eurer Traude

Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,

Samstag, 8. Juni 2019

Ein Geburtstagsfest in Salzburg


Servus ihr Lieben,


vielen Dank für all eure tollen Kommentare zu meinem zwielichtigen "München-Krimi" - und
SORRY, dass es erst jetzt wieder weitergeht bei mir! Ihr habt hoffentlich noch keine Vermisst-
Anzeige aufgegeben. Keine Sorge, in meinem Leben jagt bloß gerade ein Highlight das nächste -
und die Zeiten dazwischen sind auch nicht schlecht 😊😉.

Ich werde euch demnächst mehr über unsere Unternehmungen erzählen - heute picke ich eins der
 für mich ganz besonderen Erlebnisse heraus. Denn meine Tante Hadmut wurde 80 - und lud zu
einem großen Familienfest in Salzburg. Wie schon beim Bloggertreffen in München beschlossen Edi
und ich, daraus wieder ein "verlängertes Wochenende" zu machen - und so ging es für uns abermals
in Richtung Westen:


[Dieser Beitrag kann Werbung enthalten durch Links zu externen Seiten, desweiteren durch Fotos, Orts-,
Firmen-, Lokal- und Produktnennungen, die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]


1. Tag, Freitag, 24. Mai:
Ankunft am frühen Nachmittag in unserem Quartier - dem familiär-gemütlichen Gasthof 
Die Pflegerbrücke, in dem auch das Geburtstagsfest stattfinden würde. Nicht allzu weit von dort
entfernt befindet sich das Schloss Hellbrunn, und der Wirt empfahl uns einen schönen und
fotogenen Fußweg dorthin. 




Das Panorama ist atemberaubend - und außerdem kommt man an ein paar interessanten Häusern
und Höfen vorbei - unter anderem an einem Bauernhof mit Alpakas (leider zu weit weg für Fotos), 
Pfauen,  Ziegen, Schweinen, Kaninchen ... Vor allem einer der Pfauen legte sich mächtig ins Zeug 
und wollte mit dem Radschlagen gar nicht mehr aufhören:




 Die Bio-Bienen von Bienenlieb finden u.a. Nektar in den Blüten des Fünffingerstrauchs, der
vor dem Karajan-Haus wächst. (Eliette, die Witwe des berühmten Dirigenten, lebt immer noch hier.)
Und das orange-weiße Haus unten links heißt Villa Swoboda oder auch Casa Austria und wird 
heute von Karl Habsburg-Lothringen, dem Sohn Otto Habsburgs, bewohnt. Angesichts der
Schönheit der Landschaft wundert es mich nicht, dass es die Prominenz hierher zieht.




 Das Schloss Hellbrunn ist für seine Wasserspiele berühmt und man kann auch die Innenräume 
besichtigen, doch wir hatten einfach nur Lust, ein bisschen im Schlosspark herumzubummeln und
den herrlichen Sonnenschein sowie ein sehr leckeres Bio-Eis zu genießen.


Seht ihr die badende Krähe auf der Statue in der Mitte? 😀


Danach ging's wieder zurück in unsere Unterkunft - wo wir nach den 14,5 "gebummelten"
Kilometern einfach nur noch unsere Füße ausruhen wollten 😉


 2. Tag, Samstag, 25. Mai:
An diesem Tag fand zwar ab 12 Uhr das Geburtstagsfest statt, doch nach dem Frühstück hatten 
Edi und ich noch Zeit für einen Ausflug in die Salzburger Innenstadt. Zu unserer Schande muss ich 
euch gestehen, dass wir zwar bereits einige Male im Bundesland Salzburg zum Skifahren waren, 
aber die Stadt Salzburg noch nie besucht haben. Genauer gesagt: Ich habe hier vor etwa 30, 35 Jahren 
während einer Reise-Pause mit Blick auf die Festung ein Bier getrunken (das mir nicht besonders 
schmeckte) - mehr als das kannte ich von der berühmten Mozart-Geburtsstadt bisher nicht... 
Aber das hat sich nun geändert - zumindest ein bisserl 😉


Oben links: Salzburger Dom, unten rechts: die goldene "Mozartkugel" mit einem Mann drauf ist Teil des Gesamtkunstwerks Sphaera
Mozart is always and everywhere - aber natürlich ganz besonders am Mozartplatz! Die Alphornbläser bliesen aber nichts "Mozärtliches" 😜

 Naja, aber den Wolferl Amadeus bin ich als gebürtige Wienerin sowieso gewöhnt - Wien ist 
schließlich auch eine Mozartstadt. Er wurde hier zwar nicht geboren, aber er lebte und komponierte 
in Wien. Fiaker haben wir hier ebenfalls. Und bestimmt auch die eine oder andere Brücke, die 
unter "Liebesschlössern" ächzt. Jedoch keine Getreidegasse, die übrigens nie etwas mit Getreide
zu tun hatte... (aber in Wien gibt's einen Getreidemarkt - und der hatte sehrwohl mit Getreide zu 
tun - KLICK  😜)




Mehr ging sich an diesem Vormittag nicht aus. Denn nun war es an der Zeit, in unsere 
Unterkunft zurückzukehren und uns für die Geburtstagsfeier umzuziehen. Ich hatte mich für meinen 
Trachtenrock aus Wildseide entschieden (2017 am Flohmarkt gekauft), dazu das 2018 von schwarz-
weiß auf schwarz-rot umgefärbte Shirt, passend zu den Streifen am Saum des Rocks, und die 
rosaroten Sandalen von Waschb*r. 




Zur Feier des Tages bekamen jene Ohrstecker ihren großen Einsatz, die ich beim Münchner 
Bloggertreffen von Claudia (Blog Claudias Welt) "erschwäppt" habe - golden eingefasst und mit 
rötlichbraunen Steinen geschmückt - danke, du Liebe!

Und dann ging's ans Feiern von Hadmuts Geburtstag 😊! 

In ihrer Einladung stand "Mein 80. Geburtstag soll ein rauschendes Fest werden". Und genau
das wurde es auch: ein wunderschönes, ungezwungenes Fest mit Hadmuts großer Familie. Und weil 
das Wetter wunderbar warm und sonnig war, konnte es sogar im Garten vom Gasthaus Pflegerbrücke 
stattfinden! (Wer hätte das gedacht, in diesem feuchten Mai! Es war vor unseren Salzburgtagen
regnerisch, es war nach unseren Salzburgtagen regnerisch... Aber wenn Engerl feiern 😉 ... Nur
ganz zum Schluss gab's ... - doch darüber später mehr, wir sind ja erst am Anfang!)


 

Hadmut ist - genau wie ihre "kleine Schwester" Sigrun - meine "Tante zweiten Grades". Ich habe 
euch HIER über unseren Ausflug mit Sigrun und über die genaueren Verwandtschaftsverhältnisse 
erzählt. Hadmut und Sigrun hatten auch noch zwei ältere Brüder, die allerdings bereits verstorben 
sind. Auch von diesen Brüdern gibt es Kinder und Kindeskinder, die bei der Feier dabei waren. Leider
schafften es nicht alle, aber doch viele! Ich freue mich sehr, dass ich Teil dieser großen Familie bin ...
(oder es genau genommen durch die Begegnungen mit Sigrun bei meiner Mutter im Pflegeheim
wieder geworden bin)!




Auch mein Bruder, der als Kind und junger Bursche häufiger als ich mit diesem Teil der Familie
zusammen war, hatte später lange Zeit keinen Kontakt zu Hadmut, Sigrun und den anderen - teils
durch die räumliche Entfernung und teils wohl auch, weil jeder genug mit seinem eigenen Leben,
dem engeren Umfeld zu tun hatte. Doch als Hadmut zu ihrem 80er einlud, reiste er mit seiner Frau,
seinem jüngsten Sohn und mit Hundedame Kira *) an und freute sich über das Wiedersehen mit
seiner einstigen Mathe-Nachhilfe-Tante 😉. 




*) Ich habe euch Kira im Mai 2016 als süßen Welpen 
gezeigt - mittlerweile ist ein großes, schönes Labradormädchen aus ihr geworden. Und wie ihr an
einigen der Fotos sehen könnt, hat sie sich mit Sitara, der entzückenden Australian-Shepherd-Dame 
unseres Cousins Egbert, bestens verstanden.



Oben links mein Bruder und ich, darunter Hadmut mit köstlicher Torte, daneben Kira und Sitara. 
Das Gruppenbild darunter habe ich bewusst so klein gehalten, weil ich nicht weiß, ob sich alle gern in 
meinem Blog sehen wollen. (Es sind leider ohnehin nicht alle drauf, weil einige schon weg und einige 
noch nicht da waren 😉) Meine Tochter Jana war mit ihrem Freund bei der Feier dabei und ich glaube, 
man  sieht, dass sie ebenfalls glücklich ist über eine so große und liebenswerte Familie.


Es war wirklich ein gelungenes Fest! Und auch das Wetter benahm sich - trotz anderslautender 
Prognosen - viele Stunden lang vorbildlich. Der Wirt hatte es allerdings schon am Vortag gewusst: 
"Des bleibt schee!" Nur ganz zum Schluss fing es zu nieseln an und die letzten Gäste - also auch 
wir Rostrosen - feierten gemütlich drinnen weiter.)


3. Tag, Sonntag, 25. Mai:


 Nach einer weiteren Nacht im Gasthof Pflegerbrücke trafen sich die "Übernachtungsgäste" 
zu einem ausgedehnten Frühstück - und auch Hadmut stieß noch einmal zu uns allen auf einen 
gemütlichen "Morgenplausch" dazu 😊. Anschließend brachen Edi, Jana, ihr Freund und ich 
abermals in Richtung Salzburger Innenstadt auf, denn als Abschluss unserer schönen Zeit wollten
 wir der Festung Hohensalzburg einen Besuch abstatten. Ihr seht hier die Bilder von unserer
Fahrt mit der Zahnradbahn zur Burg, von unserem Bummel durch die Anlage, den Ausblick über
die Stadt und von unserem Besuch  im Marionettenmuseum, das sich in der Festung
Hohensalzburg befindet:





Danach ging es wieder zurück in Richtung Heimat. Und während der folgenden Tage war ich
dann in jeder freien Minute damit beschäftigt, die vielen Fotos, die Edi, Jana und ich bei dem Fest
aufgenommen haben, zu sichten, zu sortieren, zu bearbeiten, via Internet an Verwandte zu schicken -
und Fotobücher daraus zu basteln... Denn unser Geburtstagsgeschenk an Hadmut war es, ihr Fest
fotografisch zu dokumentieren und in einem Erinnerungsbuch festzuhalten.

In der Collage unten seht ihr u.a. mich
bei der Übegabe des "Gutscheines" an Hadmut. (Der Gutschein steckte in einem Bilderrahmen,
den meine Tante ebenfalls für Erinnerungsfotos verwenden kann.) Mittlerweile sind die Fotobücher
bei uns angekommen und drei davon machen sich dieser Tage auf die Reise nach Salzburg. (Wir
haben gleich mehrere dieser Bücher anfertigen lassen - eines für Hadmut, zwei für ihre Kinder,
die das Fest organisiert haben, eins für Jana, eins für uns) Ich hoffe, Hadmut wird darin genauso
gern blättern, wie wir es immer wieder in unseren Erinnerungsfotobüchern tun...




 Soviel für heute also über dieses schöne Familienfest in Salzburg. Über unsere weiteren
Unternehmungen der letzten Zeit werde ich euch demnächst berichten. Für heute lasse ich euch liebe
Grüße da - und werde mich nun nach und nach wieder ans "Blogrunden-Drehen" machen, denn da
habe ich in letzter Zeit wohl einiges versäumt...



Fotos: Herr und Frau Rostrose sowie Rostrosentochter
Herzliche rostrosige Grüße
von eurer Traude

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den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,

Donnerstag, 28. März 2019

Frühlingsmodus - Teil 1

Servus ihr Lieben,
🌸🌸🌸 🌿 🌸🌸🌸 🌿 🌸🌸🌸


... wie schön, dass ihr euch trotz eurer Frühlingslaune nicht von meinem vorigen Posting mit all dem
Schnee habt abhalten lassen - Danke 😘! Wie versprochen, geht es ab heute im Frühlingsmodus 🌸🌸🌸 
weiter - und ich verspreche euch, hier für die nächsten Monate keinen Schnee mehr zu zeigen (es sei 
denn, es schneit noch mal 😜)...
Der März neigt sich seinem Ende zu, es ist also Zeit für einen Rückblick. Weil unser März jedoch
trotz der Wintersportwoche noch sooo vieles zu bieten hatte - zwei Geburtstage, ein begonnenes 
Projekt im erblühenden Garten, zahlreiche Outfits und einen wunderbaren Neubeginn - muss ich 
meine Schilderungen in zwei Teile teilen.  


Und weil ich euch manche Dinge früher als andere erzählen oder zeigen will, erfolgen meine
Schilderungen nicht unbedingt in chronologischer Reihenfolge. Deshalb beginne ich meine
Rückschau mit einem Outfit, das ich erst vor einigen wenigen Tagen getragen habe. Inspiriert
dazu hat mich Ines Meyrose mit ihrem Kommentar zum vorigen Post, "Um die Gelegenheit zum 
Tragen eines Dirndls beneide ich Dich. Ich habe die perfekte Figur dafür, nur passt es einfach
nicht nach Hamburg."




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Irgendwie finde ich solch ein "Passt nicht" schade, überhaupt in Zeiten, wo alles FJUUSCHÄN ist.
Maren vom Blog Farbwunder-Style zeigte ihre Version der Dirndl-Fusion beispielsweise in diesem 
Post. Und auch ich habe euch nicht nur in meinem vorigen Blogbeitrag, sondern u.a. HIER schon 
ein paar ungewöhnliche Dirndl-Tragevarianten gezeigt. Also dachte ich mir, das geht doch nicht,
dass eine Hamburger Deern, die gern ein Dirndl tragen würde, da eine Grenze sieht. Und spielte
ein bisserl mit den Teilen aus meinem Kleiderschrank herum.

Und somit, liebe Ines, liebe andere Nordlichter, die ihr gern ein Dirndl tragen würdet - präsentiere 
ich euch stolz: das Hamburger Deern-dl (© Rostrose)!!!


So gekleidet besuchte ich übrigens meine Mutter im Pflegeheim. Leider nimmt sie meine Outfits mittlerweile nicht mehr wahr...

⚓⚓⚓

Ich besitze keine Halskette mit einem Leuchtturm dran, keinen Gürtel mit Anker-Schnalle und 
auch sonst kaum nordisch-inspirerte Accessoires oder Kleidungsstücke, deshalb habe ich mir 
zumindest mit meinem antiken Schiffs-Kerzenhalter als "Deko" beholfen. Ich denke aber, ihr seht
auch ohne Leuchttürme, in welche Richtung es geht: Ein Dirndl ist einfach ein wunderbar feminin 
geschnittenes Kleid, das auch von mir jahrelang missachtet wurde, weil ich der Meinung war, dass
es jodelt. Dabei kann es durchaus Seemannslieder singen - und es beherrscht ebenso manchen Rock 
Song! Es lässt sich mit oder ohne Schürze kombinieren, mit Dirndlbluse oder Streifenshirt und auf 
viele hundert Arten mehr - und meiner Meinung nach kann es mit den geeigneten Zutaten überall 
getragen werden. 

⚓⚓⚓

 Wäre ich Modedesignerin, dann kreierte ich mein Hamburger Deerndl vielleicht aus einem 
blauen Stoff mit einem weißen Anker-Muster (und auf der Schürze wäre das Muster vielleicht 
umgekehrt gefärbt). Oder die Knöpfe würden denen von Matrosenjacken ähneln oder der Gürtel 
wäre ein Schiffstau. Aber letztendlich genügt ein ganz normales, traditionell gemustertes blaues
Dirndl mit Streifenshirt und ein derber Leinwand-Gürtel. Die Zeitungsjungenmütze macht einen
auf Matrosenkäppi, ein Halstuch, so oder so getragen, muss auch sein, und Leggings wie Stiefletten 
nehmen den Farbton des Gürtels wieder auf. (Sollte sich ein/e ModedesignerIn durch diese Ideen 
inspiriert fühlen, ersuche ich an dieser Stelle um Kontaktaufnahme mit mir 😎!)





In der oberen Collage gibt's keine blauen Deerndl-Dirndln zu sehen, aber blauen Himmel und
 ein paar blauen Blüten. Außerdem Katze Nina, die zwar immer noch hinkt - mal mehr, mal weniger
 - aber es dennoch genießt, durch den frühlingshaften Garten zu streifen, von der frisch sprießenden 
Katzenminze zu naschen und die nistenden Vögel zu erschrecken. (Jagen geht zum Glück nicht mehr!) 
Die Babypflänzchen im flachen Tontopf oben werden übrigens mal Knoblauchsrauke, ich habe sie
einer "Samenspende" von Izabella (Blog Haus und Beet ) zu verdanken!

 💠💠💠

Auch Kater Maxwell durchstreift gern den Frühlingsgarten - aber beide Katzen geben sich
auch ausgiebigst ihrer Frühjahrsmüdigkeit hin. Nunja, sie sind auch schon fast 15 (Mäx) und
16 (Nina) Jahre alt, da braucht man etwas mehr Ruhe als früher. Kommt mir irgendwie bekannt 
vor 😉...




Maxwell lässt es sich aber dennoch nicht nehmen, als Fotobomber in meine Outfit-Shootings
hineinzuplatzen. Das hat er auch in jüngeren Jahren schon gern gemacht 😺... Die gestreifte Hose
und das braune Shirt hatten an diesem Tag ihren vorläufig letzten Auftritt - bis zum Herbst ist
jetzt mal Schluss mit einem Großteil meiner braunen Klamotten. Aber mit strahlendem Gelb 
gefiel's mir dann doch ganz gut.




Im Moment ist grün 💚 (das ich sowieso immer liebe) meine absolute Sehnsuchts- und Leitfarbe: 
Grün in allen Facetten, wie es auch in unserem Garten und der Natur jetzt überall aus dem Boden 
und dem Holz hervorsprießt. Der Kleiderschrank ist schon umgeräumt, die Frühlings-Capsule-
Wardrobe bereits im Einsatz, mehr darüber demnächst. Aber ein paar Winter-Kleidungs-Restbestände 
bekommt ihr heute und im zweiten Teil des Posts eben noch zu sehen.




Abermals Brauntöne: Der Maxirock ist allerdings ein sommerliches Kleidungsstück, der wird mich
also voraussichtlich auch durch die wärmere Jahreszeit begleiten. Aber vielleicht ja dann gemixt
mit grün 💚 - mal sehen ...


Bärlauch-Grün: Die Großaufnahme links oben zeigt's: In unserem Garten sprießt mittlerweile brav der Bärlauch, den ich 
vor einiger Zeit hier angesiedelt habe.



Und weil Grün so gut zu braun passt, habe ich den mauwurfsbraugraunen Leinenrock auch
 mit (verschiedensten) Grüntönen gemixt: Das Langarmshirt zeigt sich in meinem ultimativen 
Lieblingsgrünton (irgendwas zwischen Kiwigrün und Limette, auf jeden Fall gelbstichig). Das 
Olivgrün des Seidengilets ist ebenfalls gelbstichig. 

Dieses Gilet kämpft übrigens mit der neulich gezeigten braunen Ausbrennerbluse
um den Titel meines ältesten Kleidungsstücks - seine Geschichte habe ich euch HIER erzählt. Ich 
weiß nicht, ob ich es schon mal zu dem Shirt getragen habe, aber zu dem Rock definitiv noch nie.
Und weil es im März Thema der Modischen Matronen war, das älteste Kleidungsstück so zu 
stylen, wie man es bisher noch nie gestylt hat, verlinke ich kurz vor Torschluss noch dort 
diese Collage. 


Die Farbe der Walzenwolfsmilch passt auch gut zum Look!


Abermals Grün mit Braun, aber diesmal zum Vernaschen: Das Tortenstück mit pistaziengrünem
Marzipan war eine von mehreren Leckereien, die es bei unserer Doppelgeburtstagsfeier am 24.
März gab: Meine Tochter Jana war kurz zuvor 26 geworden, und Janas Vater Wolfgang hatte
knapp danach ebenfalls Geburtstag. (Den wievielten, das verraten wir hier nicht 😉). Wie üblich
feierten wir diese beiden Geburtstage gemeinsam im Familienkreis bei Oma Marianne und Opa 
Georg, den Eltern Wolfgangs.




Zu diesem Anlass kleidete ich mich übrigens wieder "dirndelig" - und zwar mit meinem 
Landhauskleid, das ich im Jahr 2016 im Henry-Laden des Roten Kreuzes erstanden habe. (Ich 
erzählte euch damals in diesem Post darüber.) Mein blaues Dirndl von oben habe ich ebenfalls 
2016 im Henry-Laden gekauft. Die grüne Schürze ist eine Neu-Anschaffung, die aus demselben 
Second-Hand-Shop stammt. Ihr könnt davon ausgehen, dass ich die Schürze wiederum nicht 
ausschließlich zu Gewand im Landhauslook tragen werde 😊...


Beim Tortenessen war FdH die Devise. Sonst wird das Kleid wieder zu eng 😉


Gefeiert haben wir wieder in sehr gemütlichem und kulinarischem Rahmen - und was die 
Geschenke betrifft, wurden vor allem Wünsche erfüllt. Mein Geschenk an meine Tochter ist daher 
ein Mädels-Shopping- und Schönheitstag, den wir irgendwann in diesem Frühling zusammen 
unternehmen werden. Das ging ganz ohne Geschenkverpackung 😊. Und Wolfgang durfte sich
aus unserem Portfolio ein Wandbild aussuchen - er entschied sich für die "Elefantenbegegnung",
eine Collage aus drei Fotografien, die bei unserer wunderbaren Namibia-Reise entstanden.






Jana bekam von ihrem Papa wunschgemäß verschiedene tolle Utensilien zum Aquarellmalen, 
denn vor einiger Zeit hat sie die Malerei für sich entdeckt, was mich sehr freut. Auch die hübsche 
Einhornkarte, die ihr unten seht, gab's von Wolfgang für Jana. Für alle, die die Aufschrift gern
besser lesen könnten: 

"Das Leben ist ZAUBERHAFT. Lebe und liebe es! Glaube an Wunder, Liebe
und Glück. Hab große Träume und greif nach den Sternen. Folge immer deinem Herzen."





Nun wünsche ich auch euch noch zauberhafte Frühlingstage voller Wunder, Liebe und Glück,
ein angenehmes Wochenende - sowie einen guten Wechsel vom März in den April! Da werde ich 
euch dann erzählen, was ich in meinem heutigen Post nicht mehr unterbrachte... - zum Beispiel, 
was es mit dem oben erwähnten wunderbaren Neubeginn auf sich hat und mit unserem im März 
gestarteten Gartenprojekt. Ein neues Reiseberichtskapitel von Thailand (inklusive Urlaubs-
Modenschau) hängt auch noch in der Warteschleife - und dann hab ich ja ein paar weitere nicht 
perfekte, aber einzigartige Menschen, die ich euch gerne vorstellen möchte. Ihr seht also, auch 
im April wird mir der Erzählstoff nicht ausgehen! Ich hoffe, ihr seid dann wieder dabei 😊😘!





Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,
den Modischen MatronenNaturdonnerstag von Jahreszeitenbriefe,


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Fotos: Herr und Frau Rostrose
Ganz herzliche Rostrosengrüße,
eure Traude
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