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Sonntag, 1. März 2020

Mein "Tagebuch" vom Februar 2020


Kurzfristig habe ich mit dem Gedanken gespielt, mein heutiges Posting "Pensionistenstress im Februar" zu nennen 😁😅. Aber auch wenn in diesem 29 Tagen enorm viel los war, ist das meiste davon erstens selbst gewählt und vieles davon haben wir zweitens auch echt genossen. Und drittens geht's auch in den meisten anderen Monaten nicht ruhiger zu bei uns... 

Ich möchte euch diesmal einen Monatsrückblick in Tagebuchform bieten, damit ihr eine Ahnung bekommt, wovon ich spreche - denn mein "Tagebuch" ist wirklich dicht beschrieben 😉. Ein paar Kombinationen aus meiner #schrankshopping - #capsulewardrobe bekommt ihr bei der Gelegenheit natürlich auch zu sehen.



Servus ihr Lieben!

Wie schön, dass vielen von euch meine Collagen von der überraschend farbenfrohen Stadt St. Petersburg und vom absolut sehenswerten, prima gelaunten Tallinn so gut gefallen haben! Danke für all eure lieben Kommentare! Jetzt bin ich mit meinem Reisebericht fast fertig - nur noch eine Kleinigkeit fehlt - und das, obwohl der Jänner und der Februar keineswegs unter den Begriff "Saure-Gurken-Zeit" gefallen sind. Aber ich glaube, ich brauche auf ruhigere Zeiten gar nicht zu warten...


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Firmen-, Lokal- und Produktnennungen... - die ohne Sponsoring, ohne Auftrag und ohne Bezahlung erfolgt.]


Sa., 1. Februar:
Zuerst Treffen mit Edis Schwester, die uns einen Hofladen mit interessanten regionalen Produkten in ihrer Wohngegend zeigt. Wir kaufen ein schönes Wildschweinfilet und werden dort bestimmt ab und zu mal wieder einkaufen. Unser Fleischkonsum ist inzwischen erkennbar geringer geworden, und das Fleisch, das wir kaufen, soll nicht von Tieren stammen, die ihr ganzes kurzes Leben hindurch gelitten haben. Es ist ein sehr warmer Tag und ich sehe die erste Biene dieses Jahres umherschwirren. Hoffentlich findet sie irgendwo Winterblüher!

Mein erstes Outfit im Februar

Anschließend sind wir eingeladen zu Anita, Norbert, Max - ein schöner Nachmittag und Abend mit Kaffee, Kuchen, Abendessen und vielen tollen Urlaubsgesprächen inklusive Fotobuch-Geblättere.


 


So., 2. Februar:
Vor dem Mittagessen gehe ich zum Training bei Mrs. Sp*rty. Am Nachmittag und Abend haben wir Besuch von meiner Tochter und ihrem Freund; es gibt Eierlikörgugelhupf und später drei verschiedene selbstgemachte Pizzas. (Ich habe euch in diesem Beitrag darüber erzählt und Fotos gezeigt.)

Mo., 3. Februar:
Mein lieber Mann versucht durch eine Serie von Akupunkturbehandlungen, seine relativ häufigen Kopfschmerzen loszuwerden. (Auch das habe ich in diesem Beitrag erzählt.) Christine, die Akupunktur-Ärztin, ist eine Freundin von mir, mit der ich insgesamt neun Jahre lang die Schulbank gedrückt habe. Im Jänner erzählte mir Christine, dass sie Montags neuerdings immer in einen Club zum 50-plus-Turnen geht und dort zufällig zwei weiteren "alten" Schulkolleginnen begegnet ist - Ingrid und Sylvia. Wir vereinbarten ein Treffen - und am 3.2. ist es so weit; leider kann Ingrid dann aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein, aber ich freue mich über das Wiedersehen mit Sylvia.
Ich verbinde die Fahrt nach Wien außerdem mit einem Besuch bei meiner Mutter im Pflegeheim. Und das ist meine Kleidung an diesem Tag:


Das Tuch ist von Tina erschwäppt 😊


Di., 4. Februar:
Vormittags haben wir einen ausführlichen Bank-Termin, nachmittags gehe ich turnen zu Mrs. Sp*rty. (Mein Mann geht an meinen Turn-Tagen entweder ins Fitness-Center oder Laufen.) 

Mi., 5. Februar:
Edi hat am frühen Nachmittag wieder einen Akupunkturtermin bei Christine; diesmal müssen wir dafür aber nicht nach Wien fahren, denn einmal pro Woche ordiniert sie praktischerweise in Baden. Wir verbinden die Fahrt nach Baden gleich mit einem anschließenden Ausstellungsbesuch. Wir sehen uns die Beethoven-Ausstellung im Badener Kaiserhaus an (gratis mit der NÖ-Card) - doch darüber möchte ich euch in einem Extra-Beitrag mehr erzählen.

Do., 6. Februar:
Unsere Vis-a-vis-Nachbarn sind auf Kurz-Urlaub, und so, wie sie sich immer um unsere Katzen kümmern, wenn wir nicht da sind, tun wir das umgekehrt auch. Zu ihren zwei Katern Lucky und Flo sowie ihrer Katze Sandy ist vor kurzem das entzückende Findelkind Lily hinzugekommen. Selbstverständlich werden alle vier von uns bespaßt. Lily ist davon besonders begeistert; Lucky vermisst vor allem Streicheleinheiten.


Anschließend fahren Edi und ich zu meiner Mutter und danach erledigen wir unseren Wocheneinkauf. Das "Shirt", das ich hier zu Rock und Jacke in Gelb trage, ist eigentlich ein Kleid.


Fr., 7. Februar:
Zum Jahresanfang haben wir den Vorsatz gefasst, mindestens einmal im Monat einen computerfreien Tag einzulegen und uns auch keine Termine aufhalsen zu lassen. Kein Training, kein Haushaltskram - dieser Tag gehört (fast) nur uns beiden - Zeit für Zweisamkeit. Einzig und allein die Nachbarskatzen (und natürlich auch unsere eigenen) brauchen etwas Zeit und Pflege von uns.

Sa., 8. Februar:
An diesem Tag kümmern wir uns abermals um die Nachbarskatzen, außerdem trainiere ich wieder bei Mrs. Sp*rty und gönne mir duftende und wärmende Entspannungszeit in der Badewanne.

So., 9. Februar:
Morgens betüddeln wir die Nachbarskatzen, mittags treffen wir mit Teilen der Familie zusammen, denn wir feiern nachträglich Marianne-Omas Geburtstag: Zuerst schmausen wir bei ihrem Stamm-Griechen, danach geht's zur Jause und zum Plaudern in ihr Haus. Jana hat eine Nusstorte gebacken:



Am frühen Abend werden Lucky, Flo, Sandy und Lily noch ein letztes Mal von uns verwöhnt, am späten Abend kehren unsere Nachbarn wieder von ihrem Kurztrip zurück.

Mo., 10. Februar:
Wir besuchen meine Mutter im Pflegeheim und verbinden diese Fahrt nach Wien mit einem Besuch im Haus der Musik, denn dort ist ebenfalls mit der NÖ-Card der Eintritt frei. Über diesen Ausstellungsbesuch werde ich euch ein andermal mehr erzählen und Fotos zeigen.

Di., 11. Februar:
Abgesehen von Routine-Haushaltsdingen steht an diesem Tag nur Training bei Mrs. Sp*rty auf dem Programm. Und vermutlich blogge ich an diesem Tag auch, was das Zeug hält 😉 (wie so oft, wenn es meine Zeit zulässt)...

Mi., 12. Februar:
Der (lange, spannende) Tag beginnt mit selbst gepresstem Orangensaft, denn wir brauchen Energie. Da es sich um Bio-Orangen handelt, reiben wir etwas von der Schale ab und lassen den Abrieb trocknen, um ihn später als Gewürz zu verwenden. Außerdem stelle ich erstmals Orangenessig-Allzweckreiniger her - nach diesem Rezept.



Am frühen Nachmittag hat Edi wieder einen Akupunkturtermin in Baden - den verbinden wir mit einer weiteren Ausstellung, diesmal im Beethovenhaus. Darüber demnächst mehr.
Besonders spannend wird es dann am Abend, denn von 18 bis 22 Uhr nehmen Edi und ich an einem Volkshochschulkurs "Brot backen für Anfänger" teil. Auch darüber erzähle ich euch ein andermal ausführlicher - ich verrate euch vorerst nur, es war ein voller Erfolg!

Do., 13. Februar:
Auf dem Programm steht wieder Training bei Mrs. Sp*rty - und außerdem abends ein Massagetermin für Edi und mich. (Wir gönnen uns seit einiger Zeit alle 14 Tage eine sehr wohltuende Rückenmassage.)

Fr., 14. Februar:
Valentinstag - für uns allerdings ein ganz normaler Tag (sofern man unsere Tage als "normal" bezeichnen kann 😊😉). Am Vormittag besuchen wir erstmals den Volkshochschul-Yogakurs (Hatha-Yoga). Die Entspannung, aber auch die Bewegung, die andere Körperregionen anspricht als unsere sonstigen Trainings, tun uns gut (und vor allem ich habe danach dann einen hübschen Bauchmuskelkater. Edi spürt's mehr in den Beinen). 
Nach dem Mittagessen erledigen wir unseren Wocheneinkauf im Hofladen und im Supermarkt. Abends fahren wir zu einem Heurigen in unserer Nähe und lassen dort den Tag gemütlich ausklingen. Mein Outfit dazu ist "zünftig" - der seidene Trachtenrock vom Flohmarkt und das selbstgefärbte Trachtengilet zum grünen Langarmshirt, dazu ein Second-Hand-Trachtenjanker:



Sa., 15. Februar:
Wir besuchen wieder meine Mutter im Pflegeheim. Eigentlich wollten wir danach einen Ausflug unternehmen, aber das Wetter ist zu mies. Deshalb erledigen wir nur noch ein paar Besorgungen und gönnen uns dann einen gemütlichen Nachmittag zu Hause.

So., 16. Februar:
Training bei Mrs. Sp*rty. Abends haben wir abermals einen von der Komparsen-Agentur vermittelten Termin bei der ORF-Sendung Im Zentrum - ich habe euch HIER über unseren ersten derartigen Einsatz erzählt. Diesmal geht es um den wieder aufgerollten österreichischen Abfangjäger-Skandal, und ein paar hochrangige Politiker sitzen direkt vor uns in der Gesprächsrunde:


"Im Zentrum"-Logo: ORF, Rest © Rostrose


Mo., 17. Februar:
Genauso, wie wir uns den computerfreien Tag / unsere Zeit für Zweisamkeit im Kalender eintragen, weil sonst unweigerlich nichts daraus wird, mache ich das auch, wenn ich mich mal einen ganzen Tag lang nur um mich und meine Angelegenheiten kümmern will. Diesen Tag habe ich mir frei von Trainings, Mutterbesuchen etc. genommen - Zeit für mich, "Traudezeit" heißt das bei mir. Ein Gutteil der Zeit geht zwar damit auf, dass ich in aller Ruhe meine Papiere in Ordnung bringe, Altpapier aussortiere, diversen Schreibkram erledige etc., aber ich bin am Abend dennoch zufrieden.

Di., 18. Februar:
Am Tag danach muss dann natürlich einiges nachgeholt werden - unter anderem ein Besuch bei meiner Mutter und Training bei Mrs. Sp*rty. 
Außerdem haben wir eine Einladung zu einem Kabarett-Abend mit Herbert Steinböck in Wiener Neustadt erhalten. An diesem Abend habe ich nach langer Zeit mal wieder Lust auf (teilweise) offenes Haar. Und wie so oft auch Lust auf viel Grün. Im Theraterfoyer ist eine Fotografin unterwegs, die Aufnahmen von den Gästen macht - unter anderem auch von Edi und mir.

H. Steinböck-Foto von HIER, das Edi-Traude-Foto wurde uns von den Veranstaltern zugeschickt, Rest: © Rostrose
Die Kette stammt auch von Tina - erschwäppt beim Münchner Bloggertreffen 😊


Mi., 19. Februar:
Akupunkturtermin in Baden; diesmal verbinden wir damit einen Besuch in der Römertherme - meine Tochter Jana verbringt den Schwimm- und Relax-Nachmittag mit uns zusammen. Mein Outfit des Tages ist von Frühlingslust bestimmt:



 
Do., 20. Februar:
Wochen-Einkauf und Training bei Mrs. Sp*rty.

Fr., 21. Februar:
Yoga und Mutterbesuch.

Sa., 22. Februar:
An diesem Tag scheint mal wieder die Sonne und es stürmt auch nicht - Hurra! Wir unternehmen einen Ausflug auf den Sonnenberg bei Hornstein im Burgenland. Was wir dort gesehen haben, erzähle ich euch demnächst.

So., 23. Februar:
Ein gemütlicher Sonntag, an dem ich mir wieder ein Training bei Mrs. Sp*rty gönne. Nachmittags setzen wir Germteig (Hefeteig) an, abends backen wir draus abermals Pizza - diesmal mit Vollkornmehl und Käserand. Beim nächsten Mal rollen wir noch mehr Käse in den Rand. Und irgendwann schaffen wir vielleicht auch mal eine runde Pizza 😋- aber köstlich war sie!



Mo., 24. Februar:
Nach einem Pflegeheim-Besuch bei meiner Mutter unternehmen wir einen Ausflug nach Schönbrunn, wo wir (gratis mit der NÖ-Card) das Wüstenhaus besuchen und einen Spaziergang unternehmen. Hier seht ihr schon mal Vorschaubilder - mehr zum Thema in Bälde.




Di., 25. Februar:
Unser Schlafzimmerfenster schloss so schlecht, dass bei den Stürmen der letzten Zeit die Vorhänge wackelten und das Heulen so schlimm klang, als würde unser Haus abheben und wegfliegen wollen. Also lassen wir an diesem Dienstag einen Servicemann kommen, der sich auch gleich um die anderen Fenster in unserem Haus kümmert. (In der wärmeren Jahrezeit müssen wir sie allerdings noch abschleifen und frisch lackieren.)
Außerdem gehe ich zu Mrs. Sp*rty trainieren. 

Mi., 26. Februar:
Vormittags kommt der Gärtner zu uns, der uns seit ein paar Jahren beim Obstbaumschnitt hilft. Am frühen Nachmittag hat Edi den nächsten Akupunkturtermin bei Christine. Danach unternehmen wir einen Wienerwald-Spaziergang auf Badens Waldwegen und sehen dabei erste Veilchen sowie zahlreiche Helleboren in weiß und rosa. Über diesen Ausflug erzähle ich euch in einem späteren Posting mehr.


Ein Durchblick, den Nova hoffentlich als T in die neue Woche gelten lässt...

Do., 27. Februar:
Vormittags gehe ich zur Ärztin, um mir ein Rezept zu holen. Am frühen Nachmittag trainiere ich bei Mrs. Sporty; abends bekommen Edi und ich wieder eine Rückenmassage.

Fr., 28. Februar:
Am Vormittag  haben wir unseren Yoga-Kurs; danach fahren wir in den Hofladen und zum Supermarkt, um die Vorräte für die kommende Woche zu besorgen.

Sa., 29. Februar:
Um Mittag herum fahren wir zu meiner Mutter. Sowohl mein Bruder als auch Edi und ich besuchen sie am liebsten zur Essenszeit, denn dann können wir ihr das Essen geben.*)

*)  "Füttern" sagt man ja offenbar bei Pflegefällen nicht mehr - fällt wohl unter "politisch inkorrekt", auch wenn ich das für Erbsenklauberei halte... Auf diese Weise können wir jedenfalls etwas Positives für sie tun und stehen in näherem Kontakt mit ihr, als wenn wir nur neben ihrem Bett rumstehen oder -sitzen und sie "anplaudern". (Sie selbst spricht ja kaum noch - an manchen Tagen überhaupt nicht, an guten Tagen zwei, drei Worte oder kurze Sätze.) Wenn man zwischen den Essenszeiten kommt, muss man meine Mutter außerdem üblicherweise wecken und hat dann manchmal das Gefühl, dass sie eigentlich lieber weiterschlafen würde, anstatt "angeplaudert" zu werden 😉.



Nach dem Mutterbesuch  und Mittagessen gönne ich mir wieder ein entspannendes Wannenbad; später bereiten wir einen Hefeteig für den nächsten Tag vor - da wird wieder Brot gebacken.

🙌🙌🙌

Tja, ihr Lieben, ungefähr so sieht also ein relativ typischer "Rostrosen-Rentnermonat" aus 😎 - jetzt wisst ihr Bescheid. Natürlich steht bei den Tagesbeschreibungen nicht "alles" drin: Zwischendurch halte ich (per Whats App, Telefon oder Mail) Kontakt mit Freunden und Familienmitgliedern, kümmere mich um Haushaltsdinge, lege zuweilen ein Nachmittagsnickerchen ein, plane Projekte und Urlaube, bearbeite Fotos, gestalte Collagen, schreibe Postings und Kommentare... Außerdem frühstücken wir fast immer lange, haben mehr Zeit, um uns zu unterhalten, zu spielen, "was Richtiges" zu kochen, ... Abends sitze ich zumeist für rund anderthalb bis zwei Stunden mit meinem Lymphdrainage- / Beinmassagegerät vor dem Fernsehapparat, im Bett oder in der Badewanne lese ich... Und auch Edi wird's niemals fad, er beschäftigt sich viel mit Musik (aktiv und passiv), kümmert sich um Dinge, die im Haus oder Garten zu erledigen sind, liest ebenfalls viel etc. 

Fazit: Wir können uns überhaupt nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die mit ihrer Freizeit in der Pension nichts anzufangen wissen - für uns könnte jeder Tag doppelt so lange sein. Aber egal wie lange oder kurz: Wir genießen diese Zeit rundum!

Ich hoffe, auch ihr habt viele Gelegenheiten, euer Leben zu genießen. Habt einen guten Start in die erste Märzwoche! Hier im Blog wird es zwar noch die versprochenen Rückblicke auf Februar-Aktivitäten geben - aber ansonsten gilt das Motto:


Good bye Februar - Hallo März!
 Alles Liebe, eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup,
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,


PS:
Hier noch ein paar Infos, die euch interessieren könnten:

Bildquelle: KLICK
Bienen sterben für Mandelmilch: Jeden Winter werden Milliarden von Honigbienen aus ihrem Winterschlaf geweckt, nach Kalifornien gekarrt und in einer tödlichen Umgebung ausgesetzt, die von Bakterien, Parasiten und giftigen Pestiziden nur so strotzt. Wofür? Um Mandelbäume für Mandelmilch zu bestäuben! Unterschreibt hier, um diese Methode zu unterbinden: KLICK



Bechsteinfledermaus
Bildquelle: KLICK

Helft der Nymphenfledermaus: Ihr Wald soll weg für Sandabbau! Die Quarzwerke in Frechen holzen den Buschbeller Wald ab, uralte Eichen und Buchen sollen gefällt werden, weil die Firma an den Sand unter dem Wald will. Hier geht's zur Petition: KLICK

Bildquelle: KLICK
Klimaskandal auf YouTube: Avaaz hat vor kurzem einen riesigen Skandal aufgedeckt: Während unsere Welt brennt, verbreitet YouTube an Millionen Menschen Videos, die den globalen Klimawandel leugnen. Die Tech-Giganten handeln erst dann, wenn ihr Ruf leidet und wenn diejenigen sich wehren, die auf YouTube Werbung schalten. Jetzt müssen wir handeln - unterschreibt bitte hier: KLICK







Freitag, 14. Februar 2020

Update: Hollywood und Pizza (💓💚💓 plus Verlosung zum Valentinstag 💓💚💓!)

Liebe, so wie Bäume lieben -
selbstlos, geduldig, großzügig und frei.
(Treedom-Spruch zum Valentinstag)


Servus, ihr Lieben!

Ich unterbreche meinen Ostsee-Reisebericht aus aktuellem Anlass: Da ich dieses Posting kurz vor dem Valentinstag starte, möchte ich es als Dankeschön an euch mit einer kleinen Valentins-💓-Spontan-Verlosung verbinden. Mehr darüber am Ende des Beitrags. Doch zuerst erzähle ich euch noch über ein paar der Dinge, die sich während der letzten Wochen in meinem Leben getan haben. 

Mini-Auftrag aus "Hollywood":
Unter anderem bin ich euch ja eine ganz spezielle Schilderung schuldig. Ihr erinnert euch vielleicht noch, worüber ich in diesem Posting erzählte: Nämlich dass mein Göttergatte und ich uns bei einer Komparsen-Agentur einschreiben ließen (die wir in unserem Telefonverzeichnis aus Spaß unter "Hollywood" gespeichert haben 😏) und dass es bereits einen ersten Auftrag für uns gab.

"Mini-Auftrag" deshalb, weil es sich in diesem Fall weder um eine Beteiligung bei einem Film oder einer Serie oder einer Werbung handelte und weil wir alles in allem (mit Vorlaufzeit) gerade mal zwei Stunden "im Einsatz" waren. Hier unten seht ihr, was ich bei der Gelegenheit trug:

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Maxirock für den Mini-Auftrag


Kein "Kostüm" also, sondern Kleidung aus dem Rostrosen-Schrank, altbekannt, doch wieder neu kombiniert. Und eine meiner Brillen, weil es nämlich etwas zu sehen gab: Wir saßen im Publikum der ORF-Sendung "Im Zentrum". Diese Sendung wird an jedem Sonntagabend ausgestrahlt; die Gäste der Sendung diskutieren über politische Themen, die gerade im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen - und das Studiopublikum wird von der Komparsenagentur ausgewählt!

In unserem Fall (Sendetermin war der 26. Jänner) ging es ums Corona-Virus, ob Grund zur Panik gegeben ist, ob Österreichs Gesundheitssystem darauf vorbereitet ist etc. Souveräne und sympathische Moderatorin von Im Zentrum ist Claudia Reiterer, die sich vorher ganz locker und freundlich mit uns unterhalten hat, jeden im Publikum mit Handschlag begrüßte und wissen wollte, ob wir Fragen zum Thema haben.

Edi und ich fanden es spannend, mal hinter die Kulisen einer solchen Sendung zu sehen und werden uns auch weiterhin für derartige Termine interessieren. Außerdem kamen wir dort in Kontakt mit einigen Leuten, die schon seit ein paar Jahren Komparserie betreiben und hörten manch eine interessante oder originelle Geschichte aus dem Metier - von Krimi-Einsätzen als geschminkte Wasserleiche bis hin zu extrem vergesslichen Hauptakteuren 😊...



Grau mit Orange und multifuktional:
Weit legerer gekleidet war ich am nächsten Tag, als ich mal wieder im Anschluss an einen Mutterbesuch zu Mrs. Sp*rty trainieren ging und diese beiden Vorhaben kleidungstechnisch unter einen Hut zu bringen versuchte. Die graue Stretchhose und das orange Hanfshirt behielt ich gleich zum Turnen an, die Weste (die ich euch u.a. vor fünf Jahren in meinem "Shades of Grey"-Posting gezeigt habe) und der Schal boten die Ergänzung hinsichtlich Farbe und Wärme.


Apropos Wärme: Kater Maxwell zieht es im Winter zumeist vor, sich auf seinem Schaffell einzukuscheln - obgleich das Wetter in diesem Jänner und Februar bisher ziemlich wechselhaft und oft gar nicht sooo kalt war.



In Schafwolle zur TCM:
Am 30. Jänner war es aber zumindest morgens recht frostig, weshalb ich mich wieder in meinen feinen bunten Schafwollpulli hüllte - und unter dem Biobaumwollrock trug ich wärmende Leggings.



So gekleidet begleitete ich Herrn Rostrose nach Wien, wo er ein spezielles "Rendezvous" mit einer meiner Schulfreundinnen hatte: Denn Chistine ordiniert als Akupunkturärztin, und da Edi seine häufigen Kopfschmerzen auch nach seiner Pensionierung nicht los geworden ist, haben wir beschlossen, dieser alten chinesischen Heilmethode eine Chance zu geben.

Mein Mann hat zuvor alles genauestens abklären lassen; schlimme oder gut erkennbare Gründe für die häufigen Kopfschmerzen gibt es also nicht - die Neurologin hat dann eigentlich nur noch "Experimentalmedizin" betrieben... Unserer Meinung nach handelt es sich am ehesten um eine Mischung aus Migräne (ein Erbstück seiner Großmutter), starker Wetterfühligkeit und Wirbelsäulenproblemen. (Genau genommen habe ich ähnliche Probleme und Symptome, allerdings aktuell weder so häufig noch so stark wie mein Mann.) Gegen letzteres machen wir jetzt täglich nach dem Frühstück HWS-Gymnastik - gegen die anderen beiden Ursachen hat Edi wie gesagt einen Versuch mit Akupunktur gestartet. Und mit Yoga legen wir auch demnächst los. Irgendwas davon wird ja dann hoffentlich helfen!

Ein Glockenturm und ein Tor:
In der Nähe der Praxis meiner Freundin befindet sich die Meidlinger Pfarrkirche aus den 1840er-Jahren, die ich gleich mal für Novas Linkups Glockentürme und T in die neue Woche fotografiert habe:



Pizza-Pizza:
Die folgenden Fotos stammen vom ersten Sonntag im Februar: Da besuchten uns meine Tochter und ihr Freund zum Fotobücher-Ansehen, Plaudern, Kuchen-Schmausen und Pizza-Essen. Es gab drei verschiedene Sorten von Pizza - zwei davon mit selbstgemachtem Pizzateig, davon haben wir eine mit einer Bio-Rindfleisch-Bolognese und Mozarella belegt, eine weitere mit einer feurigen Arrabiata-Sauce, Pilzen, ein paar Schinkenstreifen, Mais, Käse. Im Gegensatz zu unserem Erstversuch hatte diese Pizza nicht viel Rand und war viel dünner ausgerollt - sie schmeckte uns allen richtig gut. 

Die dritte war eine Tortilla-Pizza, bei der der Belag aus "Resten" der anderen beiden Pizza-Beläge bestand - eine etwas "mexikanischer" gewürzte Blognese mit Mais und Paprika und besonders viel Käse. Aus der Paprikaschote schnitzte ich ein Herz für die Mitte - ich finde, solch ein Pizzabelag passt auch gut zum Valentinstag oder anderen Festen. Diese "schnelle Pizza" kam ebenfalls sehr gut an - und weder vom Kuchen noch von einer der Pizzas blieb auch nur ein Fuzerl (Fizzelchen) über.




Frau Rostrose trägt wieder Uhr:
Hier noch ein Blick auf mein Ensemble dieses Nachmittags und Abends - wieder der Maxirock von oben, dazu mein selbstgefärbtes weinrotes Shirt sowie der hellgrüne Second-Hand-Cardigan, den ich auch bei "Im Zentrum" getragen hatte, und mein grüner Weltladen-Gürtel.

Wie euch vielleicht schon weiter oben beim einen oder anderen Foto von mir aufgefallen ist, trage ich seit einiger Zeit wieder eine Armbanduhr - obwohl ich vor nicht allzu langer Zeit verkündet habe, dass ich keine zerhackte Zeit mag und deshalb keine Uhren leiden kann. Daran hat sich nichts geändert. Es war allerdings so, dass ich ein paar Probleme mit phasenweise hohem Puls hatte / habe, deshalb gab mir Edi seine alte, bereits abgelegte Smart-Watch, mit der man u.a. Puls messen und Alarm geben kann. Laut Arzt dürfte ich keine nennenswerten gesundheitlichen Probleme haben, ist also vermutlich nur "Psycho-Puls", und ich sage mal so: Die Uhr beruhigt mich ein bisschen. Sie misst auch die Kalorien, die ich beim Sport verbrauche und all solchen Pippifax, und telefonieren kann man ebenfalls damit. Manchmal ist das praktisch, manchmal ist das nervig, ich weiß noch nicht, ob ich das Ding behalten will, befinde mich quasi noch in der Testphase...


Geschenktipp und Verlosung zum Valentinstag:
Über Treedom habe ich euch schon in einigen Blogbeiträgen erzählt, ich denke also, die meisten von euch wissen bereits, dass es bei dem Projekt nicht darum geht, selber Bäume zu pflanzen, sondern einerseits Kleinbauern (aktuell vor allem in Afrika) zu helfen und andererseits die Welt wieder um ein paar Bäume reicher zu machen. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, wie das alles funktioniert, klickt bitte auf diesen Link.

Für den Valentinstag hatten die Leute von Treedom die entzückende Idee, Doppel-Baum-Patenschaften anzubieten. Diese zwei Bäume sind miteinander in Liebe oder Freundschaft verbunden. Einen Baum behält man, den anderen gibt man weiter. Da gibt es z.B. das Früchte-tragende "Gemeinsam-stark"-Paket mit einem Zitronen- und einem Papaya-Baum, die "Freigeister", bestehend aus Grevillea und Avocado, die beide besonders viel CO2 absorbieren können, das Paar "Home sweet Home" mit einer Kaffeepflanze und einer Mangrove, die beide Unterschlupf oder Nahrungsquelle für Tiere darstellen, und zuguterletzt die "Bravehearts" - Orange und Kakao, beide gute Nahrungsgeber und stark wurzelnde Pflanzen, was sehr wichtig ist in stürmischen Zeiten. (Herr Rostrose und ich haben uns übrigens für das Freigeister-Paket entschieden, das passt unserer Meinung nach besonders gut zu Menschen, die gern reisen und auch sonst die Freiheit lieben.)

Das ist mal wirklich eine nachhaltige Geschenkidee für den Valentinstag und eine echte grüne Alternative zu den immergleichen Blumen, Pralinen, Parfums – sie zeigt auch die Liebe zu unserer wunderschönen Erde. Und mit dem Rabattcode von Utopia bekommt ihr sogar noch 15 % Ermäßigung! Mit einigen wenigen Klicks HIER könnt ihr auch heute noch ein wertvolles und originelles Geschenk für Menschen bestellen, die euch wichtig sind. Ihr erhaltet einen Code und habt somit gleich euer Geschenk in der Hand.

Werbung: Treedom hat mir zwei Bäumchen geschenkt - eines füge ich meinem "eigenen Wald" hinzu, eines verlose ich. 
Diese Verlosung erfolgt ohne Auftrag und ohne Bezahlung.


Aber wie gesagt, es gibt hier auch etwas zu gewinnen: Vor ein paar Tagen landete in meinem Briefkasten solch ein besonderes Valentinstags-Geschenk von Treedom: ein Gutschein für eine Doppel-Baum-Patenschaft "Bravehearts". An dieses Geschenk von Treedom ist kein Auftrag gebunden. Doch ich möchte diese Baum-Patenschaft und somit die Erden-Liebe gern mit jemandem von euch teilen. Es muss halt schnell gehen, um noch als "Valentins-💓-Gewinn" gelten zu können, deshalb gibt's leider nur ein kleines Zeitfenster, um sich an der Verlosung beteiligen zu können...

Teilnahmebedingungen:
Einen der beiden Bäume füge ich meinem "eigenen Wald" hinzu, und einen verlose ich unter alljenen, die mir hier bis zum 14. Februar 2020, 20.20 Uhr einen Kommentar hinterlassen und bereit sind, in ihrem eigenen Blog zumindest in ein paar Zeilen diesen Gewinn zu erwähnen. Sollte jemand von euch kein Bäumchen gewinnen wollen, bitte teilt es mir im Kommentar mit. Ich werde die Gewinnerin oder den Gewinner kurz nach der Verlosung in einem Update dieses Beitrages HIER bekanntgeben: 
THE WINNER IS: ines@meyrose
Herzlichen Glückwunsch!

Nun wünsche ich euch noch alles Liebe zum 💓💚💓 Valentinstag 💓💚💓 (egal, ob ihr ihn feiert oder nicht 😉😊😍) sowie einen guten Start in die zweite Februarhälfte! Demnächst geht's wieder weiter mit meinem zweiten Reiseberichts-Kapitel!


Auf bald also!
Herzlichst, eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup,
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,


Sonntag, 26. Januar 2020

Blogpause beendet - jetzt aber wirklich!

Servus, ihr Lieben!


Danke für eure vielen, vielen Kommentare zu meinem vorangegangenen Beitrag und für eure Geduld. Ich war quasi "lost in photobook-making" - soll heißen, ich habe im Akkord 8 (acht!) Fotobücher hergestellt und konnte mich nebenher auf nichts anderes konzentrieren, auch nichts aufs Bloggen. Sechs der acht sind ziemlich dick, denn es handelt sich dabei um Jahrbücher. Und da meine Jahre immer sehr ausgefüllt sind und wir außerdem viel fotografieren, benötige ich zumeist für ein Jahr zwei Fotobücher von durchschnittlich 200 Seiten. *)

*) Das kann schon mal ins Geld gehen, weshalb ich die aktuelle Minus-40-%-Aktion für Hardcover-Fotobücher von Happy-Foto so gut wie möglich ausgenützt habe. Für alle, die selbst gern ein Fotobuch machen wollen, hier nochmals der (unbezahlte) Tipp aus meinem vorigen Blogbeitrag: Die Aktion läuft noch bis zum 3.2. und sie gilt unbegrenzt auf so viele Fotobücher, wie ihr machen wollt. 

 

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Hier schon mal ein kleiner Überblick über die Themen von heute!

Mir fehlen noch zwei Jahrbücher (erste und zweite Jahreshälfte 2019) - und ich hätte auch noch ein paar Tage Zeit dafür gehabt. Aber nach dem achten Fotobuch war bei mir einfach die Luft und die Lust raus. Die fehlenden Fotobücher mach' ich bei der nächsten Aktion. Jetzt möchte ich wieder bloggen, denn es gibt somanches zu erzählen und zu zeigen und ich habe bei euch einiges versäumt. Also höchste Zeit, wieder mit dem Drehen von Blogrunden zu beginnen! 😊

Schrankshopping:
Ein paar rostrosige Kleidungs-Mixe von diversen Unternehmungen, Einkaufstouren, Arztterminen, Mutterbesuchen etc. gibt es auch wieder zu sehen, die streue ich zwischendurch einfach ein - wie gehabt. Sie stammen alle aus meiner winterlichen "Schrankshopping"-Capsule Wardrobe: Ihr wisst schon, nichts davon ist neu gekauft, alles wird seit Jahren immer wieder neu kombiniert und inspiriert euch vielleicht zu eigenen nachhaltigen Kleidungsmixturen. Falls ihr einen Blick in meinen Kleiderschrank werfen wollt, könnt ihr das HIER tun.




Beim obigen Outfit gibt es zwei Oberteil-Variationen zur 7/8-Hose in ocker-beige, zunächst mit reingestreckter Tunika und langer Cordjacke drüber, doch dann war mir dafür doch zu kalt und ich entschied mich für einen dicken olivgrünen Pullover mit halsfernem Rollkragen.

Eiskristalle:
Denn kalt ist es in diesem Winter in Rostrosenhausen schon relativ häufig. Manchmal mit Sonnenschein und blitzeblauem Himmel, manchmal auch mit milchweißem Nebel und frostigen Kristallen auf den Pflanzen in unserem Garten. Von solch einem Tag stammen die folgenden Fotos.




Also hab ich mich auch beim folgenden Mix gut eingepackt. Ihr seht abermals die Hose von oben, dazu meine sommerliche Tunika mit dem Bienenwabenmuster, darüber ein Pullover mit Häkelblüten, als nächste Schicht meine rostrote Secondhand-Strickweste aus Biobaumwolle und dazu einen Loop, der zur Farbe der Tunika passt.




Treffen mit Edis Schwester:
Nächste Kombination: So war ich gekleidet, als wir das Treffen mit meiner Schwägerin am 11. Jänner nachholten. *) Noch einmal die schon sehr alte Cordjacke, darunter mein weinrotes Bioseiden-Bolerojackerl, von dem man nur die Ärmel sieht, und mein schwarz-weiß-graues Leo-Shirt, dazu mein weinroter Biobaumwoll-Maxirock.

*) Ihr erinnert euch vielleicht, dass Edi und ich Anfang Jänner wegen einer Noro-Virus-Infektion ein paar Tage außer Gefecht gesetzt waren und deshalb das Treffen verschieben mussten. Mittlerweile wissen wir, dass wir uns die Infektion im Heim meiner Mutter eingefangen haben, dort kursierte der Virus nämlich, und mein Neffe hat ebenfalls etwas abbekommen. Meine Mutter und ihre Zimmernachbarin sind aber davon verschont geblieben.





Mal wieder eine Kombination mit dem indischen Wickelrock, diesmal mit meinem roten Biobaumwoll-Langarmshirt vom Kaffeeröster, und als warme Zusatzschicht gab's noch meinen kuscheligen rot-grün gemusterten Lammwoll-Biobaumwoll-Pullover von Waschb*r:



 Ein hübscher Begleiter durch das Jahr 2020:
Am Tag, als ich diese Kombination trug, fand ich in meinem Briefkasten eine entzückende Überraschung vor: Claudia hat für mich diesen süßen Mini-Kalender mit Eulen, Eichhörnchen, Bienen und Blumen gebastelt und mir damit eindeutig eine riesengroße Freude bereitet! Auch an dieser Stelle noch einmal herzulichen Dank dafür, liebste Claudia 💓! 


Vorsätze für den Ruhestand:
Dieses Jahr ist übrigens eines, in dem mein lieber Herr Rostrose und ich ein paar Dinge tun können, die wir uns schon lange vorgenommen haben. Zum Beispiel haben wir uns für einen Yoga-Kurs angemeldet, der geht allerdings erst im Februar los. Außerdem haben wir endlich eine Niederösterreich-Card erstanden; mit dieser Karte haben wir ab sofort ein ganzes Jahr lang freien Eintritt zu über 300 Ausflugszielen in und um Niederösterreich, und wir haben festgestellt, dass es da einige sehr interessante Ziele gibt, die uns unser Bundesland besser kennenlernen lassen werden.



Und  ein drittes Vorhaben wurde von uns eingelöst: Wir haben uns bei einer Komparsen-Agentur einschreiben lassen, das wollten wir schon lange mal ausprobieren! In Zukunft solltet ihr bei Filmen und Serien also auch die Kleindarsteller im Hintergrund genauer beachten - denn möglicherweise laufen da Herr oder Frau Rostrose durchs Bild 😀. (Einen ersten Klein-Auftrag haben wir bereits, aber darüber erzähle ich euch erst danach.)

Am Einschreibetag in der Agentur wurden wir natürlich auch fotografiert. Wir sollten etwas für uns Typisches anziehen - und das war mein Outfit an diesem Tag. (Kater Maxwell fand es gut!)


Das folgende war ein Outfit bei einem Arztbesuch: Meine eher schlichte und unauffällige Kombination aus taupefarbigem Leinenrock und dunkelblau-braun-geringeltem Bio-Baumwoll-Shirt (von He*s Natur) habe ich hier mit einem weiteren Bio-Langarmshirt in gelb und einer gelben Kette farblich aufgepeppt... 


 ... und an einem anderen Tag mit einem hellgrünen Cardigan vom Flohmarkt. Die (ebenfalls alte) Balsaholzkette greift die Braun- und Grüntöne auf.


 HERZenssache:
Die obige Kombination trug ich, als wir zunächst (zusammen mit meiner Tochter Jana) meine Mutter besuchten und uns anschließend bei der Wiener Stadthalle auch noch mit Janas Freund trafen. Denn eins unserer Weihnachtsgeschenke an die beiden war ein gemeinsamer Besuch der Ausstellung Körperwelten gewesen, und am 17. Januar war es so weit:

Das Foto mit meiner Mutter und Jana hat Herr Rostrose für meinen Bruder aufgenommen, 
der derzeit mit seiner Frau Urlaub auf Bali macht und auch auf Reisen immer gern auf dem 
Laufenden gehalten wird.


Jana und ich waren bereits zum zweiten Mal in einer Schau der Exponate des Anatomen Gunther von Hagens. Die erste Körperwelten-Ausstellung in Wien fand im Frühjahr und Sommer 1999 statt.  

Für manche Menschen mag der Gedanke gruselig sein, Präparate von realen Menschen in einer Schau zu betrachten - ich fand die Vorstellung einfach nur faszinierend und die Plastinationen künstlerisch-ästhetisch. Und meine Tochter stand damals erst knapp vor der Einschulung. Dennoch interessierte sie sich bereits für diese ungewöhnliche Schau und wollte mit mir mitkommen. Damals wie heute staunten und lernten wir einiges über den menschlichen Körper.

Mehr als 20 Jahre danach konnte Jana sich vor allem noch an die Raucherlunge erinnern - der optische Unterschied zu einer Nichtraucherlunge ist krass! (Ihr könnt den Vergleich in der folgenden Collage rechts mittig sehen und die Raucherlunge in der übernächsten Collage links.) Die Schau trägt diesmal den Titel Körperwelten – Eine HERZenssache, denn Schwerpunkt dieser (äußerst gut besuchten) Ausstellung ist das Herz mit seinem weit verzweigten Gefäßsystem. Dennoch fehlen auch diesmal natürlich nicht die kunstvoll gestalteten Ganzkörper-Plastinate, die in monatelanger Kleinarbeit hergestellt werden.

In diesen beiden Youtube-Videos könnt ihr kurz und informativ mehr erfahren:
Video Körperwelten - eine HERZenssache (Dauer: etwas mehr als 2 Min.)
Video Körperwelten - Die Technik der Plastination (Dauer: etwas mehr als 6 Min.)
 

Skilaufen am Semmering:
Am 21. Jänner machten wir etwas für unseren eigenen Körper, auf dass sein Gefäßsystem schön durchblutet und die Muskeln ordentlich gefordert werden. Wir leisten uns jetzt ab und zu unter der Woche einen Skitag, denn wie ihr an den Fotos seht, herrscht da nicht der an Wochenenden übliche Pistentrubel.

Abgesehen von dem Spaß, den wir daran haben: regelmäßiges Schifahren ist gut für das Herzkreislaufsystem, und auch das Gehirn wird dadurch angeregt, weil man schnell auf seine Umgebung reagieren muss. Außerdem ist Skifahren ein toller Kalorienkiller. (Der Kalorienverbrauch liegt bei etwa 450 Kalorien pro Stunde - und das sogar, wenn man die Hälfte der Zeit mit Liftfahren oder Anstellen verbringt)!


Zu diesem Zweck waren wir wieder (wie schon am 1. Jänner) auf dem Semmering, genauer gesagt im Skigebiet Stuhleck (etwa anderthalb Stunden von Wien entfernt). Ganz in der Nähe der Sessellift-Talstation befindet sich eine Kirche - die Pfarre Spital am Semmering - und diese habe ich für Novas Glockenturm-Linkup fotografiert. Wenn ihr mehr über die Geschichte der Kirche wissen wollt, klickt bitte auf DIESEN LINK

Wie man an den Fotos gut erkennen kann, liegt im Tal kaum Schnee, und ohne künstliche Beschneiung wäre Skifahren zur Zeit kaum möglich. Glaubt nicht, dass ich mir darüber keine Gedanken mache.  *)

*) Anfang der Woche spielte es bei uns wieder eine interessante Dokumentation über die Zukunft des Skisports, bei der die unterschiedlichsten Facetten dieses Themas beleuchtet wurden - neben dem Naturschutz-Gedanken auch, wie leistbar Skifahren heute noch ist und was aus den Einwohnern in verlassenen Skitourismusgebieten wird: Dok 1: Schnee von gestern? - Von der Skination zum Skigebiet




Zünftig...
...geht es auch bei meinem nächsten Ensemble zu, denn hier habe ich den Öko-Leinenrock von oben mit einer rot-braun geblümten Country-Look-Bluse und einem warmen Strick-Janker (beides aus dem Secondhand-Laden) kombiniert.


Lainzer Tiergarten:
So gekleidet unternahm ich mit meinem Mann einen Spaziergang im Lainzer Tiergarten. Hier treiben wir uns nach Besuchen bei meiner Mutter relativ oft herum, weil er in der Nähe des Pflegeheimes liegt und zu jeder Jahreszeit ein wunderschönes Ausflugsziel darstellt - so auch auch an einem klaren Wintertag wie diesem.


Abermals die geblümte Bluse, nun kombiniert mit dem darunter angezogenen Seidenbolerojackerl (das ich auch schon beim Treffen mit meiner Schwägerin unter dem Leo-Shirt trug) und mit meinem ehemaligen Bauchtanzrock, den ich mir vor einiger Zeit in der Änderungsschneiderei kürzen ließ, um ihn alltagstauglich zu machen.



Zwei palmölfreie Empfehlungen:
Zuletzt möchte ich euch heute noch zwei leckere Entdeckungen zeigen, die gut für die Welt sind. Fast alle Kekse im Supermarktregal enthalten ja leider Palmöl, für das weiterhin im großen Stil Regenwald abgeholzt wird. Und der Kakao für Schokolade stammt häufig aus Kinderarbeit oder anderen ausbeuterischen Bedingungen. Bei unserem Spar-Markt gibt es jetzt Natur-pur-Haferkekse mit Vollmilchschokolade, die palmölfrei, bio und fairtrade sind - die musste ich gleich testen und kann sie an euch weiter empfehlen.

Ebenfalls sehr gut schmecken uns die Bio-Produkte von Hermann - Fleischlos für Genießer. Auch die vegetarischen Hermann-Produkte sind frei von Palmöl, außerdem frei von Konservierungsmitteln; die innovative (recycelbare) Verpackung enthält nur wenig Plastik.  Die Produkte werden ausschließlich aus Pilzen (Kräuterseitlingen), Reis, Hühnerei, Pflanzenöl, Salz und Gewürzen hergestellt und sind selbst für große Fleischliebhaber wie Edi kaum von echtem Fleisch zu unterscheiden. Also eine ideale Alternative für Menschen, die (noch) nicht vegetarisch leben, aber möglichst ohne "Verzicht-Gefühl" ihren Fleischkonsum einzuschränken versuchen. "Hermann" gibt es in Österreich u.a. bei Merkur, Billa, Interspar und denn's, in Deutschland vorerst hauptsächlich bei denn's.


Mach's gut, Tante Mitzi!
Einige von euch, die schon länger bei mir lesen, können sich vielleicht noch an meine Aktion "Rettet die Lachfalte" erinnern. Dort stellte ich euch im Jahr 2015 auch meine Taufpatin "Tante Mitzi" vor, die trotz eines langen Lebens mit manch einem Tiefpunkt niemals ihren Humor verloren hat. Im vergangenen Jahr musste Mitzi nach mehreren Stürzen ins Pflegeheim umziehen. Sie entschied sich, in kein Krankenhaus mehr zu gehen und nur noch Palliativpflege für sich in Anspruch zu nehmen; sie wünschte sich, endlich ihrem Mann und ihrem viel zu jung verstorbenen Sohn nachfolgen zu können. Am 19. Jänner, im 97. Lebensjahr, konnte sie loslassen. Pfiat di, Mitzerl!

Tante Mitzi 2015 im 92. Lebensjahr (+19.1.2020)


Ihr Lieben, das war's für heute! Als nächstes will ich endlich mit meinem Bericht über unsere herbstliche Reise (September 2019) beginnen - dazu möchte ich allerdings zuerst eine Einleitung schreiben. Immerhin leben wir in Zeiten, wo es Schlagwörter wie "Flugscham" gibt. Mein nächster Blogbeitrag wird sich daher ein bisserl nachdenklich, ein bissserl aufmüpfig mit dem Thema "Reisen" befassen - und euch (damit's auch was für die Augen zu tun gibt) gleich ein paar schöne Vorschau-Bilder bieten...


Herzliche rostrosige Grüße,
eure Traude


Gerne verlinke ich passende Beiträge bei: 
Novas Linkups - wie Glockentürme oder T in die neue Woche,
Artis Schilderwald-Linkup,
My week in colours von Maren - Farbwunder Style, Style Splash von Emma,

PS:
Infos und Petitionen:

Moorlandschaft mit Holzpfad
Fotoquelle: KLICK

Daimler, Hände weg vom Moor!
Der Autokonzern Daimler will sein Werk im Süden Hamburgs ausweiten und dafür ein Niedermoor zerstören. Dabei ist es ein wertvoller CO2-Speicher und bietet mit weiteren Biotopen geschützten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Angesichts des Artensterbens und der katastrophalen Lebensraumzerstörung müssen die Pläne gestoppt werden. Bitte unterschreibt HIER.


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Fotoquelle: KLICK

Lowe's und Home Depot: Nehmen Sie Glyphosatprodukte aus dem Sortiment!
Glyphosat wurde von der Weltgesundheitsorganisation längst als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft. Dennoch werden in den USA jährlich rund 12 Millionen Kilogramm Glyphosat versprüht - und sogar Spielplätze, Parks und Gärten damit vergiftet. Von der Trump-Regierung ist kein Verbot zu erwarten. Doch es gibt einen anderen Weg, Glyphosat in den USA loszuwerden: Gemeinsam können wir die zwei größten US-Baumärkte - Lowe’s und Home Depot - dazu bewegen, keine glyphosathaltigen Unkrautvernichter mehr zu verkaufen. Helft mit und unterschreibt HIER!


 

An JP Morgan Chase CEO, Jamie Dimon, und andere Investoren in fossile Brennstoffe:
Jamie Dimon ist der König der Kohle: Der CEO des weltweit größten Klimawandel-Investors pumpt seit 2016 rund 196 Milliarden Dollar in fossile Brennstoffe und sorgt dafür, dass sich unser Planet immer weiter erhitzt. Wir müssen ihn aufhalten. HIER geht's zur Petition.