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Montag, 14. Oktober 2013

Reise in die Vergangenheit - Altes Dorf Teil II

  Servus ihr Lieben!

Herzlichen Dank für eure Kommentare zu meinem ersten Posting über das 
"Alte Dorf" in Mönchhof! Ich freue mich, dass euch die Reise durch
vergangene Zeiten ebenso gut gefallen hat wie mir! Heute geht es weiter mit
dem 2. Teil des nostalgischen Spaziergangs. Seid ihr bereit?

Gleich beim Eingang fielen uns zahlreiche betagte Mopeds und Motorräder auf - 
wir dachten zunächst, sie würden zum Museum gehören - doch nein, offenbar unternahm 
ein Nostalgie-Zweiradverein einen Ausflug nach Mönchhof und hatte seine hübschen 
Fahrzeuge dekorativ beim Tor geparkt. Doch auch das Museumsdorf verfügt über eine 
Sammlung schöner Vintage-Roller, wie ihr in der folgenden Collage oben links 
sehen könnt:


Und nun geht's mit ein paar Werkstätten und Läden weiter:


Schneider und Friseur - man beachte die schaurigen Ondulier-Eisen auf dem kleinen Schrank
Schmiede und Holzverarbeitungswerkstatt
Fassbinder, Radmacher und Schmiedeofen
Milchwirtschaft

Sattler und Bauernhof
Tankstelle und Werkstatt mit "Drahtesel"
Greissler / Tante Emma Laden
Weil einige von euch das Wort Greissler oder Greißler nicht kannten, habe ich euch hier einen 
Wikipedia-Artikel darüber herausgesucht. Mit dem schwäbischen oder bayrischen Wort "greisslich" 
(das bei uns grauslich heißt ;o)) hat der Begriff jedenfalls nichts zu tun - angeblich kommt er 
entweder vom mittelhochdeutschen Wort grûsz (= Getreidekorn) oder kann auf die sogenannten 
Griesler zurückgeführt werden, die einst am Wiener Salzgries* mit Salz handelten. 
(* Unter Gries ist die Bedeutung ‚Sand, Kies‘ zu verstehen und meint einen in irgendeiner Hinsicht markanten Ort mit 
sandigem, kiesigem Untergrund wie zum Beispiel einen Marktplatz. Quelle Wikipedia)

Inzwischen gibt es nur noch wenige typische Greisslereien in Österreich, sie wurden
zunehmend von Supermärkten verdrängt. Besonders nett fand ich daher die Idee, ein Eisgeschäft
in der Wiener Innenstadt "Eis-Greissler" zu nennen. Der Mini-Laden verfügt wirklich über nostalgisches 
Flair und ist sehr sehenswert - hier geht's zur Homepage. Und weil ich dort das Eis bereits gekostet habe, 
kann ich es euch für euren nächsten City-of-Vienna-Besuch "wärmstens" empfehlen. 
(Ähem - oder ist eine "warme" Empfehlung für Eis eher kontraproduktiv??? Ihr wisst jedenfalls, 
was ich meine: Das Eis ist wirklich gut! Das aber nur nebenbei - weiter geht's mit dem Dorfmuseum!)
 
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Postamt
Volksschule
Arztpraxis inklusive altem Röntgengerät


Und für Frau Hummel habe ich mir das Beste zum Schluss aufgehoben - denn wie viele
von euch bestimmt wissen, hat Andrea ein ausgeprägtes Faible für Roulottes - das sind
diese schönen hölzernen Zigeuner- bzw. Zirkuswagen - und auch davon gibt es zwei
gemütlich eingerichtete Exemplare in Mönchhof, schaut nur:





Ich hoffe, der Ausflug nach Mönchhof hat euch gefallen! Falls ihr also mal in die Nähe des 
Neusiedler Sees kommt und Freude an Nostalgischem habt, plant doch ein bisserl mehr Zeit 
für einen Besuch des „Alten Dorfes“ ein. Heuer hat das Freilichtmuseum seine Pforten noch 
bis 31. Oktober geöffnet - und im nächsten Jahr geht’s ab 1. April weiter. 
Mehr zu den Öffnungszeiten könnt ihr auf der Homepage des Museums lesen - und hier gibt 
es auch Interessantes über die Entwicklung des Alten Dorfes sowie viele weitere 
Fotos zu sehen! 


Alles Liebe 

und ganz herzliche Rostrosengrüße,
 
Eure Traude

Samstag, 12. Oktober 2013

Reise in die Vergangenheit - Altes Dorf Teil I

 

  Servus ihr Lieben!


Wie ich euch neulich versprochen habe, gibt es heute einen kleinen Nachtrag von unserem 
„burgenländischen Wochenende“ in der Gegend um Halbturn, wo wir am 31. August und am 
1. September nicht nur die „Gartenlust“ genossen, sondern  auch dem 
„Dorfmuseum“ in Mönchhof 
einen Besuch abstatteten. Meine Freundin Moni hatte mir schon begeistert von diesem netten 
Freilichtmuseum erzählt, in dem man, wenn man möchte, eine kleine Reise durch vergangene 
Jahrzehnte antreten und manch einen nostalgischen Moment erleben kann. 

Von Greisslereien (in Deutschland sagt man Tante-Emma-Läden dazu), wo wir in unserer Kindheit 
Schokobananen kauften oder von Fleischhauereien (Metzgerläden), wo wir Extrawurstsemmeln mit 
einem fein aufgeschnittenen Gurkerl drin für 5 Schilling erstanden, über Wohnzimmer, Küchen und 
Schlafräume, die an unsere Großmütter oder Urgroßmütter erinnern, Kleinpostämter, Amtsstuben, 
Arztpraxen und verschiedenste Werkstätten mit alten Gerätschaften bis hin zu Gendarmerie-
Wachposten, Bauernstuben, Fotografenstudios und sogar einem Kinosaal kann man das Areal 
durchstreifen, und sehr oft hört man sich selbst oder andere sagen: „Kannst di‘ no‘ erinnern?“   

Ach, wisst ihr was? Ich mach jetzt besser keine großen Worte mehr, sondern nehme euch  einfach 
mit auf diese „Sentimental Journey“… Damit es nicht zu viel wird, bekommt ihr das Posting in zwei 
Teilen zu sehen!


Zollwache - mit Erinnerungen an historische Momente und mit einer Tippmamsel:
Träumend an der Schreibmaschin /
saß das Fräulein Josefin' ... äh Rostrose...
Weiße Nostalgie-Küche

Im Gasthaus gönnten wir uns einen kleinen Imbiss, der zum Glück nicht "antik" war ;o)
 
Fleischerei / Metzgerei

Und eine süße Glückskatze entdeckten wir auch - am Rückweg ließ sie sich sogar von mir streicheln! :o)


Nun wünsche ich euch noch ein wunderschönes Wochenende, wir flitzen jetzt zu meiner
Mutter und unternehmen anschließend auch einen kleinen Fotoausflug in Wien. Ein liebes
Willkommen an meine neuen Leserinnen - ich freu mich SEHR, dass ihr hierher gefunden habt!
Und ich will mich bemühen, dieser Tage auch mal wieder eine größere Blogrunde zu drehen
um euch alle zu besuchen!

AUF BALD ALSO!

Herzlichst,
Eure Traude

PS:
Ich möchte euch nochmals herzlich für eure lieben Worte danken, die ihr mir im Zusammenhang 
mit dem Gesundheitszustand meiner Mutter geschrieben habt. Leider kann ich euch noch keine 
positiven Neuigkeiten bieten; meine Mutter fühlt sich seit Tagen zu schwach und zu müde für eine
Remobilisation, wie sie in diesem Heim angeboten wird… und so ist sie jetzt fürs erste in der 
Bettenstation des Heimes untergebracht… und bekommt wegen des wieder aufgeflammten 
Harnwegsinfektes auch abermals Infusionen...
 
Für Montag habe ich einen Arztbesuch angefordert - ich möchte, dass man meiner Mutter Physiotherapie 
verordnet, weil ich glaube, dass das ihre einzige Chance ist, um nochmals auf die Beine zu 
kommen; mit einer sehr netten, engagierten Therapeutin habe ich bereits vereinbart,
dass sie bei meiner Mutter Hausbesuche machen wird und sie nötigenfalls auch passiv mobilisiert ...