Mittwoch, 26. Juli 2017

ANL # 19 - Öko-Fußmatte, Bio-Sandalen, nachhaltige Sommerlooks und Sommer im Garten

Servus ihr Lieben!

 Sorry, ich habe irrtümlich das nächste noch unfertige ANL-Posting gestartet - und um es 
aus der Seitenleiste wieder "wegzukriegen", muss ich jetzt diesen älteren Post hier nochmals 
posten... Einfach ignorieren, wenn ihr den Beitrag schon kennt ;-)



Ich danke euch sehr für eure zahlreichen Kommentare zu meinem vorigen Posting 
sowie für eure lieben Wünsche zu meiner Blogpause bzw. zum Thema Gesundheit!

Inzwischen geht's mir besser, und auch einige der Dinge von meiner To-Do-Liste habe ich abgehakt.
Jetzt aber rasch zu meinen ANL-Themen von heute, denn wie ihr an der Überschrift seht, sind das gleich
mehrere 😉




In der oberen Collage könnt ihr links schon einen Blick auf meine neue Öko-Fußmatte erhaschen
und rechts auf meine neuen Sandalen. Fangen wir mit der Fußmatte an: Sie liegt im Wohnzimmer bei
der Terrassentür und muss einiges aushalten. Früher hatten wir an der Stelle eine Jutematte vom
Möbelschweden liegen, doch durch jahrelange Benützung (als Gartenschmutzfangmatte und auch
als Katzenkratzmatte) sah sie entsprechend zerfleddert aus.

Die nächste Matte sollte eine etwas robustere werden, den Dreck von matschigen Katzenpfoten
aufnehmen (denn Mäx ist zumindest im Frühling, Herbst und Winter oft recht dreckig 😼), sie sollte
gut zu reinigen sein - und natürlich wollten wir eine zum Wohnzimmer passende und möglichst
umweltfreundliche Schmutzfangmatte.



Foto der Schmutzfangmatte von HIER


Ich denke, das ist uns gut gelungen. Oben könnt ihr nochmal einen Blick auf die neue Hug-Rug-
Matte werfen, und hier ein paar Infos aus der Hersteller-Beschreibung (keine Werbung, sondern
Info, für alle, die etwas Sinnvolles für die Umwelt machen wollen, wenn sie eine neue Matte
kaufen):

Sie wurde in Großbritannien aus über 90% Recycling-Material gefertigt. Der Flor besteht aus 80% saugfähigen 
Baumwollfasern aus recycelter Bekleidung und 20 % recyceltem Polyester, der den Schmutzaufnahme-Effekt zusätzlich 
verstärkt. Das Untergewebe wurde aus recycelten PET-Flaschen hergestellt, die Anti-Rutsch-Unterseite aus recyceltem 
Autoreifen-Gummi und Kautschuk. Ökologisch auch im Herstellungsprozess durch Ökostrom. Organische Druckfarben 
gemäß den Anforderungen  des Global Organic Textile Standard. Angeblich ist sie extrem schmutzaufnahmefähig, das 
müssen wir noch testen. Die Matten dürfen jedenfalls bei 30 °C im Schonwaschgang in die Waschmaschine und werden 
laut Hersteller mit jeder Wäsche noch effektiver. Und trocknergeeignet sind sie auch.





Ebenfalls "notwendig" waren neue Sandalen - möglichst umweltfreundlich, zu vielen meiner
Sachen passend und bequem genug z.B. für meine langen Bürowege. Letztendlich wurden es
Komfortschuhe des dänischen Herstellers Green Comfort (auch das ist keine bezahlte Werbung,
sondern lediglich Info):

Die stoßgedämpften Sohlen dieser Marke werden - wie es in der Hersteller-Beschreibung heißt - weltweit von 
Orthopäden, Ärzten, Krankengymnasten und Fußtherapeuten empfohlen. Erstanden habe ich die Sandalen im Sale im 
Umweltversand. Es handelt sich um eine Europäische Produktion gemäß den Umweltrichtlinien der EU - die Schuhe sind 
frei von chemischen Schadstoffen und Schwermetallen - Futterleder und Decksohlen sind ausschließlich pflanzengegerbt
 - das Dämpfungsmaterial wird ohne Verwendung von FCKW und anderen ozonschädlichen Stoffen hergestellt und enthält 
keine für den Menschen schädlichen Chemikalien oder Schwermetalle.

Das Leder sieht zwar aus wie Kroko - aber es handelt sich dabei um geprägtes Rindsleder.
Trotzdem passt es mit dieser Prägung gut zum Juli-Thema der Modischen Matronen:
"Heia Safari!"



Hier geht's zu den genialen "Safari-Beiträgen" von Natalia, Beate und Tina (die sich ein paar
meiner Zebras, Giraffen & Co. aus Namibia zur Untermalung ihres Safari-Outfits ausgeliehen
hat 😊).

Was ich selbst zu einer echten Safari anziehe, wisst ihr spätestens seit meinem
Namibia-Reisebericht - zum Beispiel das hier oder das hier. Doch diesmal war mir mehr nach
einem Look à la Jenseits von Afrika. Ein bisserl Spitze, ein bisserl Wildnis. Ich "übe" damit schon
 für Monis Sommerfest im August, das heuer ebenfalls unter dem Motto "Afrika" stehen wird.

Der Hut aus Antilopenleder gehört zu meinem "echten" Safari-Dress, der Rock hat schon bei vielen Kombinationen 
mitgespielt, von ländlich-sittlich bis nostalgisch, das Shirt ist eins der Teile, die ich vor kurzem umgefärbt habe und
 seither oft und gerne trage, den Gürtel mit dem Leo-Muster gab's vor ein paar Jahren beim Kaffeeröster, die tolle 
Ledertasche, die auch als Rucksack verwendet werden kann, war ein Geschenk meiner Freundin Maria, die Ketten 
sind aus reinen Naturmaterialien wie Kernen, Kaffeebohnen und Knochen, die Ohrringe (erstanden bei der Kur in Bad 
Schönau) sind aus Bernstein. Oben könnt ihr einen genaueren Blick auf die Schmuckstücke und anderen Accessoires 
werfen, unten aufs Gesamtoutfit.


Sommerlook Nr 1 - Out of Africa:



Und weil's so viel Spaß gemacht hat, fasste ich den Beschluss, gleich mal eine sommerliche
Capsule Wardrobe zu basteln, in der die Bestandteile des Safari-Outfits und noch ein paar Teile
mehr vorkommen - insgesamt 10 Outfits, mit denen man halbwegs cool z.B. durch zwei heiße
Sommer-Wochen im Büro kommt.

(Die meisten, aber nicht alle, dieser Outfits habe ich auch tatsächlich im Büro getragen, manche 
hingegen nur zum Einkaufen, Mutter besuchen etc.)



Sommerlook Nr 2 - Frau Dutt träumt von der Karibik:
Der Dutt mit Haaren aus dem Gesicht entwickelt sich immer mehr zu einer meiner liebsten Über-30-Gad-Frisuren.



Dieses Outfit ist eines, mit dem ich im Juli tatsächlich im Büro war.
Das Shirt ist dasselbe wie in Outfit Nr. 1, den farbenfrohen Rock samt dünnem Jackerl kennt
ihr z.B. von HIER. Wie man an den Fotos von 2014 im Vergleich zu denen von heuer sieht, lässt
sich das Ensemble trotz seiner auffälligen Farben und Muster gut kombinieren - es sieht immer
wieder etwas anders aus. Das kurze und dünne Jäckchen lässt sich gut zusammenrollen und in die
Handtasche stecken und ist somit vor allem an Sommertagen praktisch, wo es morgens noch ein
bisschen kühl, aber am Nachmittag kein Stück Stoff zuviel am Körper auszuhalten ist.

Bis auf die roten Sandalen, die ihr von HIER kennt, sind meine Accessoires gelb, so auch das Bustier bzw. der Sport-BH, 
der unter dem selbst gefärbten Shirt hervorblitzt. Diese leichten und somit gut sommertauglichen BHs gab es vor Jahren mal 
in einem Zehnerpack in verschiedenen Farben, und ich verwende sie u.a. zum Farbakzente Setzen und auch gerne zum 
"Entschärfen" tiefer Ausschnitte.


Sommerlook Nr 3 - ma robe comme un jardin:
In diesem Kleid kann ich auch im Büro Sommergartenträume träumen... (Zumindest manchmal...)



So zum Beispiel bei dem Sommerkleid oben, das ihr u.a. von HIER kennt. In diesem Fall habe
ich einen schwarzen "Entschärfer" gewählt - und meinen dunkelgrünen Unterrock aus Bio-
Baumwolltüll mit Spitze. Die Perlmutt-Kette (ein Kur-Mitbringsel) wiederholt hingegen das hellere 
Grün aus dem Muster des Kleides. Für kühlere Morgenstunden habe ich mich hier für das neutral-
taupefarbige Jackerl entschieden. Wie die meisten meiner Sandalen sind auch die schwarzen 
Schlapferl (aus glattem textilen Material) gut auszuhalten, wenn an heißen Tagen im Büro meine 
Füße anschwellen.


Sommerlook Nr 4 - Frida meets Street Style:


Das obere Kleid benötigt erstens keinen "Entschärfer"
(obwohl ich die Farbe doch ziemlich "chili-hot" finde 😜), es ist zweitens neu und drittens aus
Bio-Baumwolle gefertigt. Ich bin zwar zurückhaltend, was den Ankauf von neuen Klamotten 
betrifft, doch als der bekannte Kaffeeröster Bio-Kleidung zeigte, die noch dazu günstig war und
im knackigen Frida-Kahlo-Stil präsentiert wurde, war es um mich geschehen. Frau Rostrose 
kann nicht immer stark sein. Das Kleid und auch die türkise Fransenkette sind also neu - an 
einem nicht allzu heißen Tag trug ich beides zu meiner schwarzen Fransen-Häkeljacke und 
der legeren Sommerhose, die ihr z.B. von HIER kennt.


Sommerlook Nr 5 - Lila Pause:


Und schon gibt's ein Wiedersehen sowohl mit der Hose als auch mit der Fransenjacke von  
Nr 4, diesmal getragen an einem Tag mit ziemlich durchwachsenem Wetter. Deshalb auch die
geschlossenen Schuhe. Kombiniert wurden die Stücke mit einem alten lila Shirt, das ich auf den
Fotos mal außen und mal in die Hose gesteckt trage und mal mit mehr Ketten, mal mit weniger.
Allein solche Kleinigkeiten machen schon einen gewissen Unterschied aus. Mir persönlich gefällt
hier z.B. der Look mit mehr Ketten und Shirt heraußen besser. Und euch?



Die erste Capsule-Wardrobe-Fünftagewoche ist vorüber, und bevor wir mit der zweiten loslegen,
möchte ich euch etwas zeigen, das meiner Meinung und Erfahrung nach eher ungewöhnlich ist:

 


Normalerweise hat ein Ritterstern seine Blühzeit doch im Winter, stimmt's? Unsere
Amaryllis fing aber im Juni plötzlich zu blühen an - und hatte bald drei wunderschöne Blüten!

Leider sind sie seit einer Woche alle schon wieder verblüht - aber wir haben immerhin die
Fotos zur Erinnerung... So - und jetzt legen wir mit dem zweiten Teil meiner nachhaltigen
sommerlichen Mini-Garderobe los 😉:



Sommerlook Nr 6 - Sandstrand mit Blumenpracht:



Im Sommer-Outfit Nr 6 kommen wieder der sandfarbige Rock und die Sandalen von Nr 1 zum
Einsatz und außerdem das dünne, blütenreiche Jackerl von Nr 2. Der Gürtel und die Afrika-Kette
greifen das Orange im Jäckchen auf, die übrigen Ketten übernehmen das Spiel mit den anderen
Farben. Das Shirt ist so farbneutral wie die Schuhe - und darunter trage ich hier übrigens wieder
einen meiner Sport-BHs, diesmal in beige. Wer genau hinschaut, sieht ihn hervorblitzen.



Sommerlook Nr 7 - Blütentraum mit Sonnenschein:


Im Outfit Nr 7 blitzt auch einiges hervor unter dem Kleid von weiter oben (Sommerlook Nr 3),
nämlich abermals der (sonnenschein-)gelbe BH von Nr 2 und mein Bio-Baumwoll-Tüllrock in
Taupe, den ihr ein Stück weiter unten nochmals zu sehen bekommt.


Sommerlook Nr 8: Casualita


Das Fransenjackerl und die Hose von Nr 4 und Nr 5 kommen abermals gemeinsam zum Einsatz,
diesmal kombiniert mit dem selbst gefärbten Shirt von Nr 1 und Nr 2 sowie mit einem schwarzen
Stoffgürtel. Und wieder sieht alles irgendwie "verwandelt" aus.


Sommerlook Nr 9 - Kalahari Sundowner:


Ich finde, die Sache mit der "Verwandlung" trifft auch auf das rote Kleid von Nr 4 zu - mit den 
Zutaten in taupe (Jäckchen von Nr 3, Tüllunterrock von Nr 7 und Schuhe von Nr 1, 6, 8 und 10
sowie den Natur-Ketten von Nr 1 und einem Leopardentuch im Haar wirkt es auch schon fast Safari-
tauglich, trotz der knallig-roten Farbe. (Vielleicht ja in der Kalahari bei Sonnenuntergang, da ist in 
der Natur auch alles rot 😉)


Sommerlook Nr 10 - Reggae-Dance:


Das obere Outfit hingegen lädt eher zum Tanzen bei einem karibischen Fest ein - und tatsächlich 
habe ich jedenfalls den Rock bereits zu diversen Konzerten und Reggae-Festivals getragen. 

Während ich beim Sommerlook Nr 2 die gelbe Farbe durch Accessoires verstärkt habe und bei Nr 6 das Orange 
des Jäckchens, wird hier oben durch die türkise Bluse eine weitere Farbe des Stoffes aufgegriffen. Und der schwarze 
Gürtel von Nr 8 sowie die türkise Kette von Nr 4 sind auch wieder mit dabei.

∗v

Oben trug das Outfit Nr 3 schon den Namen "Mein Kleid als Garten", und auch auf dem bunten 
 Rock tummeln sich zahlreiche Blumen - eine gute Überleitung also zum noch ausständigen Thema
Sommer im Garten. Denn manchmal ist unser Garten für mich die schönste "Hülle", die ich mir 
nur vorstellen kann! 

Mein Garten als Kleid - mon jardin comme une robe:


Wie ihr oben sehen könnt, blühen derzeit die Taglilien bei uns extra-fleißig. Und der Sommer-
flieder löst den Lavendel als Bienen-Super-Magnet ab. Die rot blühende Pflanze rechts oben
ist übrigens ein Erdbeerspinat - ich hatte ihn voriges Jahr angepflanzt und er hat sich offenbar
selbst ausgesät... Links unten: rosa Löwenmäulchen.

In der unteren Collage mal wieder ein Blick auf unser Wildbienenhotel. Ihr erinnert euch
vielleicht an DIESEN Post - im April hatte das Hotel zwei oder drei Gäste, im Mai waren es sechs.
Inzwischen sind es (mindestens) sechzehn - und zwei sind bereits ausgezogen geschlüpft.

Die rosa Lupine
habe ich erstanden, weil es in Island so viele attraktive Lupinen gab. Ich hatte zwar so meine
Bedenken, weil meine früheren Lupinen alle von Schnecken aufgefressen worden waren, aber
heuer waren mir noch nicht sehr viele Schnecken untergekommen. Tja - es muss sie aber dennoch
geben, denn die Lupine sah nur etwa zwei Tage attraktiv aus - inzwischen  sind sämtliche Blüten
 abgefressen und sie ist total eingeschleimt 😡... Habt ihr (umweltfreundliche) Tipps für mich?





Sehr gut eingelebt hat sich hier hingegen die Wilde Möhre (unten). Sie zählt zwar als "Unkraut",
aber ich finde sie hübsch, sie wird von Insekten gern als Nektarpflanze genommen und sie schmeckt
den Schnecken nicht, also darf sie bleiben. Zur Not kann man sie auch aufessen - sofern man genau
weiß, dass man es mit einer Wilden Möhre zu tun hat und nicht mit einem giftigen Doppelgänger.

Wenn wir schon beim Thema "aufessen" sind - seht ihr die Äpfel in der unteren Collage? Unser
alter Apfelbaum trägt heuer wie verrückt. Wir haben ihm daher einige Äste abgeschnitten, damit
sie nicht abbrechen und auch, um ihm mehr Kraft für die anderen Äpfel zu verschaffen. Auf
den geschnittenen Ästen hingen ca. 3,5 Kilo grüne Äpfel, die wir nicht verkommen lassen wollten.
Doch was genau wir damit gemacht haben, erzähle ich euch in meinem nächsten ANL-Beitrag am
15. August 😋






Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben., zur Gartenglück-Linkparty
weiters zum Natur-Donnerstag von Ghislana / Jahreszeitenbriefe, zu Sunnys Um Kopf und Kragen bzw. zu  ihrem 
Schmuckkistl, zu Tinas Freitagsoutfit und zu Sabines Aktion Outfit des Monats. Und außerdem zu den "Modischen 
Matronen" Beate, Natalia und Tina.


Und nun, ihr Lieben, seid wieder ihr an der Reihe mit euren Themen, die die Welt ein
Stückerl besser machen: Am Ende dieses Posts könnt ihr eure eigenen Beiträge wie üblich bei ANL
verlinken. Jede Menge Anregungen dazu findet ihr HIER - und zu den Spielregeln in Kurzform 
kommt ihr HIER. *)

*) Wenn ihr auf diese Links klickt, bekommt ihr übrigens auch eine Anleitung, wie das mit dem

Linkup genau funktioniert (für alle, die es bisher nicht versucht oder geschafft haben). 

Habt keine Scheu, auch Ideen zu posten, die euch "klein" erscheinen - erzählt oder zeigt uns bitte 
jede Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem besseren Platz macht bzw. die zu den Begriffen 
Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt. Denkt daran: Jede gute Idee kann 
ansteckend wirken!

Herzliche Rostrosengrüße
von eurer Traude



ANL # 19 * - Öko-Fußmatte, Bio-Sandalen, nachhaltige Sommerlooks und Sommer im Garten

Sorry, ich habe irrtümlich das nächste noch unfertige ANL-Posting gestartet - und um es wieder 
"wegzukriegen", muss ich jetzt diesen älteren Post hier nochmals posten... Einfach ignorieren, 
wenn ihr den Beitrag schon kennt ;-)

Mittwoch, 21. Juni 2017

Garten, Katzen, unsere Reise - und die Vorankündigung einer Blogpause mit ANL-Unterbrechungen

Servus ihr Lieben, ...
ܓܓܓܓܓܓܓܓܓܓܓܓ


... ich danke euch ganz herzlich für die lieben Kommentare und Besserungswünsche, die ihr
mir zu meinem vorigen Post hinterlassen habt, und außerdem für die bereits erfolgten Verlinkungen
zu ANL! 

In der unteren Collage und auch in der Überschrift könnt ihr erkennen, worum es heute bei mir geht: 
zum Beispiel um die Entwicklung des Gartens seit den letzten Fotos, die ihr davon gesehen habt, um
Katzen ... und um Medizin 😉... Der Isländisch Moos Hustensaft war nämlich in letzter Zeit die
Droge unserer Wahl. 




Und ironischer Weise war Island auch der Ort, an dem wir uns Ende Mai / Anfang Juni herum-
getrieben haben. Aber Island selbst kann nichts für die Bronchitis, die uns zuletzt so schachmatt 
gesetzt hat. Da war wohl am ehesten die Klimaanlage im Theatersaal des Kreuzfahrtschiffes schuld, 
mit dem wir diese Reise unternahmen ... Denn wenn wir auch reichlich warme Kleidung für die
Landausflüge bei uns hatten - ins Bord-Theater gingen wir nicht mit Wolljacke und Schal, und 
das ist, wie wir am Ende der Reise feststellen mussten, ein Fehler gewesen.

Hier unten könnt ihr einen Blick auf meine Reisegarderobe werfen - oder genauer gesagt auf das
Kleidungsstück Nummer 1, auf dem ich meine Island-Kreuzfahrt-Capsule-Wardrobe aufbaute:
mein Strickmantel aus Bio-Merinowolle in den Hauptfarben grün und rot sowie Elementen in
messing- oder senfgelb.
 

 


Hier ist auch gut zu erkennen, dass der Dreieck-Schal, den mir Ines geschenkt hat, sowie das
grüne Des*gual-Kleid sich mit der Jacke prima ergänzen. Diese beiden Stücke durften ebenfalls
mit in den Koffer. (Übrigens, weil zu meiner Kur-Capsule viele geschrieben haben, dass ich wohl 
einen riesigen Koffer haben muss - es ist eine ganz normale Reisetasche, in die ca. 23 Kilo Flug-
gepäck passen... Am meisten Platz brauchten meine Wanderschuhe, die sowohl auf der Kur als 
auch in Island mit dabei waren...)



Wie schon bei der Kur, probierte ich auch vor der Island-Reise mit den Basics meiner Garderobe 
herum, um zu sehen, ob ich damit auskommen und wie ich sie mixen kann - es ging hier wieder 
nicht darum, die Ideen 1:1 umzusetzen. 




Bei dieser Art der Reise war die Haupt-Herausforderung, dass sowohl eine möglichst 
abwechslungsreiche elegante Abendkleidung als auch leger-praktische und vor allem warme Stücke 
für die Ausflüge mit dabei sein mussten. Außer den oben genannten Farben hatte ich nur noch einige 
wenige Kleidungsstücke in Schwarz dabei - sowie das cremeweiße Häkeloberteil, das euch schon bei 
meiner Kur-Capsule so gut gefallen hat und das ich einer spontanen Eingebung folgend mitnahm. 
(Und gut war's! 😉) 




 Durch die Bronchitis wurde unsere letzte Urlaubswoche zum Krankenstand, und vieles, was wir
uns für diese Woche vorgenommen hatten, konnte nicht stattfinden. Zum Beispiel hatten wir  
schon seit Monaten Karten für das Coldplay-Open-Air im Wiener Praterstadion, aber wir waren
viel zu krank, um zu solch einem Konzert zu gehen. Zum Glück hatten meine Tochter Jana und
ihr Freund Interesse, an unserer Stelle das restlos ausverkaufte Konzert zu besuchen - und wie wir 
mittlerweile wissen, hat ihnen der Coldplay-Abend richtig gut gefallen. Wir trösten uns also damit, 
dass wir zwei jungen Leuten eine große Freude bereitet haben, aber eigentlich wären wir halt auch 
gern selbst dabei gewesen... 😏

Außerdem hatten wir noch ein paar Arbeitspläne für den Garten - auch die mussten wir leider
aufstecken. Hier zeige ich euch (wie versprochen), wie unser Garten vor der Island-Reise aussah. 
Besonders schön, wie immer um diese Jahrezeit, der Rosenbogen mit der weißen Lykkefund:

 
 


Wie euch vielleicht schon in der Einleitungs-Collage aufgefallen ist, war Maxwell nicht der einzige 
rötliche Kater, der durch unseren Garten stromerte: Seit kurzem nämlich hat ein magerer Streuer 
offenbar beschlossen, uns zu adoptieren. Wir nennen ihn Austria (nicht nach dem Fußballverein, 
sondern weil er rot-weiß-rot ist wie die österreichische Flagge 😉). Er kommt manchmal mehrmals
täglich, dann wieder ein, zwei Tage lang nicht, freut sich sehr über das von uns angebotene Futter
und sucht offenbar auch die Nähe unserer Katzen. Interessanterweise wurde er weder von Maxwell 
noch von Nina (die fremden Katzen gegenüber häufig ausgesprochen ungehalten ist und auch dem 
armen Maxwell oft zeigt, wer die Herrin im Haus ist), von unserer Terrasse vertrieben. Man kann 
sagen, er wird von ihnen freundlich ignoriert.




Mit meinen Enkelkatzen Yomee und Chiller gab's kurz vor der Reise ebenfalls ein Wiedersehen.
Süß und verspielt wie immer, die beiden Racker:




Ja, und unten nun ein paar erste Mini-Impressionen von unserer Island-Reise:




In der folgenden Collage seht ihr auch ein paar erste Klamotten-Mixturen, wie sie dann tatsächlich 
während der Kreuzfahrt zustande kamen. Es wird natürlich einen Reisebericht geben, aber ich hoffe, 
ihr habt dafür noch etwas Geduld. Denn zunächst einmal möchte ich das Namibia-Fotobuch (oder 
die Fotobücher) gestalten und dann erst möchte ich so nach und nach mit der Bearbeitung der Island-
Fotos beginnen. 




Das ist einer der Gründe, weshalb ich
beschlossen habe, mir nun doch mal wieder eine kleine Blogpause zu gönnen. Ich hoffe natürlich
auch, all das andere durch die Bronchtis Aufgeschobene auf die Reihe zu bringen und wieder 
etwas Kraft zu gewinnen. Denn ihr könnt davon ausgehen, dass alles, was ich  während der Kur und 
durch die schönen Wienerwald-Ausflüge an Energie aufgebaut hatte, durch die Krankheit wieder
dahin ist... 

Meine Blogpause wird aber nicht den ganzen Sommer durchgehen, sondern auf jeden Fall durch
ANL-Beiträge am jeweiligen 15. des Monats unterbrochen werden. Da bekommt ihr dann auch
weiterhin die Gelegenheit, eure Beiträge zu verlinken.




Wie aber sah nun unser Garten nach der Island-Reise aus? Die Fotos sind von gestern, also vom
20. Juni 2017. Die roten Rosen blühen nach wie vor. Die Lykkefund hingegen ist leider weitgehend 
verblüht, ebenso die Pfingstrosen, die vor unserer Abreise noch knospig waren. Die Clematis
blüht, die Nelken ebenfalls, die Hortensien blühen langsam auf - und der Lavendel steht voll
im Leben: Es summt und brummt darin vor Bienen und Hummeln, und auch bei Schmetterlingen
ist er sehr beliebt!




Und wie sieht's aus mit Kater Austria? Ist er ausgewandert oder kommt er auch nach unserer 
Reise noch zu Besuch? 




Nun, wie's aussieht überprüft er unser Haus inzwischen schon darauf, ob er den Winter hier 
verbringen möchte oder nicht. Nachdem er nicht kastriert ist, kann ich ihn natürlich nur kurz
auf Erkundungstour gehen lassen, aber ich denke, sobald er genug Vertrauen gefasst hat, werde
ich mal mit ihm zum Tierarzt fahren und ihn untersuchen lassen. Und der nächste Schritt wird
dann wohl sein, dass wir ihn kastrieren lassen, denn ich habe den festen Eindruck, dass er gern
bei uns einziehen will... 




Wie ihr wisst, könnt ihr noch bis zum 15. Juli eure Beiträge, die die Welt ein Stückerl besser 
machen, bei ANL verlinken. Ich selbst mache das mit diesem Beitrag hier auch. Jede Menge
Anregungen dazu findet ihr HIER - und zu den Spielregeln in Kurzform kommt ihr HIER. *)

*) Wenn ihr auf diese Links klickt, bekommt ihr übrigens auch eine Anleitung, wie das mit dem

Linkup genau funktioniert (für alle, die es bisher nicht versucht oder geschafft haben). 

Habt keine Scheu, auch Ideen zu posten, die euch "klein" erscheinen - erzählt oder zeigt uns bitte 
jede Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem besseren Platz macht bzw. die zu den Begriffen 
Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt. Denkt daran: Jede gute Idee kann 
ansteckend wirken!



Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Gartenglück-Linkparty, weiters zum Natur-Donnerstag 
Tinas Freitagsoutfit und zu Sabines Aktion Outfit des Monats. Und außerdem finde ich, dass mein 
grün-buntes Kleid ganz gut zum "Alice in Wonderland"- Thema der "Modischen Matronen"  
Beate, Natalia und Tina passt.
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Herzliche Rostrosengrüße
von eurer Traude
ܓܓܓܓܓܓܓܓܓܓܓܓ


Mittwoch, 14. Juni 2017

ANL # 18 - Die Rettung einer alten Bluse und verschiedenste Gartenfreuden

Servus ihr Lieben,



Es war einmal - und es ist immer noch - eine alte schwarz-weiße Bluse mit Sternen und Spiralen 
drauf. Die besitze ich seit den frühen 1990er-Jahren. Diese schwungvolle Bluse mochte ich sehr gern 
- und ich mag sie nach wie vor. 


 

 
Doch eines Tages blieb etwas am Rücken der Bluse kleben: War es 
gelber Kaugummi, den ein freundlicher Mitmensch auf einem U-Bahn-Sitz deponiert hatte? War es 
Harz, das von einem Baum auf eine Parkbank getropft war? War es Sternenstaub, der feucht und 
klebrig geworden war? Es blieb jedenfalls nach sämtlichen Rettungsversuchen ein unübersehbarer 
gelblicher und leicht erhabener Fleck auf dem Rücken der Bluse zurück.




Der Fleck musste wieder unsichtbar werden, aber wie? Es dauerte eine Weile, bis mir eine Lösung 
einfiel. Wäre ich eine Näherin, hätte ich vermutlich kurzerhand mit Nadel und Faden ein paar 
zusätzliche Sterne auf die Bluse appliziert. Bei meinem Nähtalent scheute ich mich jedoch davor. 
Und so begann ich nach etwas Passendem zu suchen, das man aufbügeln kann. Das dauerte.




Ich fand schließlich Sterne in schwarz und grau. Wie sich herausstellte, waren sie eine Spur zu 
klein für den Fleck. Doch jetzt wollte ich nicht mehr länger weitersuchen, weshalb ich an dieser 
Stelle sowohl einen grauen als auch einen schwarzen Stern darüber bügelte. Einen kleinen Fehler, den 
vor Jahren meine Katzen mit ihren Krallen verursacht haben, kaschierte ich  auf dieselbe Weise. Und 
an anderen Stellen der Bluse tauchen ebenfalls schwarze oder graue Sterne auf. 


 


Wie die gerettete Bluse an Frau Rostrose aussieht, zeige ich euch ein Stück weiter unten. Zunächst
will ich hier ein paar Gartenbilder einfügen. Diese sind allerdings nicht ganz aktuell, denn einige
von ihnen habe ich vor unserer Kur aufgenommen und einige danach. Ich wollte wissen, wie sehr
sich unser Garten in den drei Wochen verändern würde.

Fotos vom 10. April 2017:

Das Wildbienenhotel am Pavillon hatte zu dem Zeitpunkt zwei (oder zweieinhalb?) Gäste...
Die Traubenhyazinthen blühten noch, der Flieder war knospig, die Bergenie auch.

Fotos vom 6. und 13. Mai 2017:

Hier ist das Grün schon um einiges üppiger. Maxwell und Nina genießen das sehr!


Die Bergenien sind schon fast verblüht, der Flieder ebenfalls. Dafür ist der Sternkugellauch
bereits schön kugelig, und in den Thymianblüten, in der Katzenminze sowie im Kriechenden
Günsel sind Bienen und Hummeln unterwegs. Das Wildbienenhotel hat sechs Gäste. Und die 
Kirschen am jungen Kirschbaum sind noch gelb. (Inzwischen haben wir sie geerntet - 
alle vier! 😉😜😏) 


Maxwells Hobby Nr. 1: Katzenminze naschen. Ninas Hobby Nr. 1: auf sonnenbeschienenen Steinen wälzen!


An den Nina-Wälze-Fotos kann man ganz gut erkennen, dass unser Rasen in Wahrheit eine
(hier kurz geschnittene) Wiese voller Gänseblümchen, Löwenzähne, Kriechendem Günsel, 
Spitzwegerich und Breitwegerich, Klee etc. ist. Natur eben, ohne Unkrautvernichter. Wir haben
lieber einen gesunden Garten, in dem sich Tier und Mensch wohlfühlen können, anstelle eines
gelackten Parks.




Wie sich unser Garten in der Zwischenzeit weiter entwickelt hat, zeige ich euch demnächst. Nun
kommen die oben versprochenen Fotos der reparierten Bluse an der Frau. Ich finde, so kann man 
das lassen, was meint ihr?




Vielleicht ist euch ja aufgefallen, dass ich mich ab Ende Mai jetzt abermals recht still verhalten
habe. Der Grund dafür: Wir Rostrosen waren tatsächlich neuerlich ein Weilchen abwesend
- und diesmal war's dann doch eine Reise. 

Einige von euch werden nun wohl wieder sagen, ihr seid ja dauernd unterwegs, aber: Die Namibia-
Kapstadt-Reise fand im Oktober und November 2016 statt, das ist jetzt mehr als ein halbes Jahr her.
 Dazwischen waren wir zwar auf Kur, aber das passiert nur alle paar Jahre einmal - und wenn's nach uns 
gegangen wäre, hätten wir diese Kur schon vor mindestens einem Jahr gemacht - da war sie nämlich
bereits hochnotwendig. Der späte Kur-Termin hat für ein ziemlich unpraktisches Timing gesorgt ...

 In welche Weltgegend es uns diesmal verschlug, werdet ihr in Bälde von mir erfahren. Sorry,
dass es bei mir mit dem Kommentieren im Moment etwas dauert, Herrn Rostrose und mich hat am
Ende der Reise eine ausgewachsene Bronchitis ziemlich "kalt erwischt" ...





Aber jetzt, ihr Lieben, seid sowieso mal wieder ihr an der Reihe mit euren Themen, die die Welt ein
Stückerl besser machen: Am Ende dieses Posts könnt ihr eure eigenen Beiträge wie üblich bei ANL
verlinken. Jede Menge Anregungen dazu findet ihr HIER - und zu den Spielregeln in Kurzform 
kommt ihr HIER. *)

*) Wenn ihr auf diese Links klickt, bekommt ihr übrigens auch eine Anleitung, wie das mit dem

Linkup genau funktioniert (für alle, die es bisher nicht versucht oder geschafft haben). 

Habt keine Scheu, auch Ideen zu posten, die euch "klein" erscheinen - erzählt oder zeigt uns bitte 
jede Kleinigkeit, mit der ihr die Welt zu einem besseren Platz macht bzw. die zu den Begriffen 
Achtsamkeit, Nachhaltigkeit, Lebensqualität passt. Denkt daran: Jede gute Idee kann 
ansteckend wirken!




* Die Wolfsschützzerin Elli bat mich, euch die folgende Petition 
ans Herz zu legen: 

Wanderschäfer Sven de Vries weiß sich keinen Rat mehr. Er möchte seine Tiere vor dem Wolf 
schützen und darf es nicht. Die Bundesregierung sieht bisher noch keinen Handlungsbedarf.
Darum hat er eine Bundestags-Petition ins Leben gerufen, um Weidetierhaltern die nötige 

Rechtssicherheit und rechtlichen Rahmenbedingungen zum Einsatz von Herdenschutzhunden zu 
geben und durch eine Ausnahmeregelung der TierSchHuV den praktischen Einsatz von 
Herdenschutzhunden zu ermöglichen.
Direktlink zur Bundestags-Petition!



Meinen heutigen Beitrag schicke ich zur Blogparade einfach.nachhaltig.besser.leben.
und außerdem zu fix it, zur Gartenglück-Linkparty, weiters zum Natur-Donnerstag von  
Und außerdem finde ich, dass das Muster der Bluse ganz gut zum "Alice in Wonderland"-
Thema der "Modischen Matronen" Beate, Natalia und Tina passt.

Herzliche Rostrosengrüße
von eurer Traude