Mittwoch, 20. Mai 2015

Über eine (un)heimliche Krankheit und einen schönen Schlosspark

♥♥♥ Servus, liebe neue 
und treue Leser/innen!♥♥♥
♥♥♥
Mein Beitrag für den Natur-Donnerstag von Jutta K.

 ♥♥♥ Ganz riesigen Dank ♥♥♥
für eure so zahlreichen, offenen, warmherzigen und aufbauenden Zeilen zu meinem vorigen Beitrag! 
♥♥♥  Ihr seid toll! ♥♥♥

Ich war mir nicht sicher, wie ihr auf mein fünftes "Lachfalten-Rettungs-Posting" 
"Über die Vorteile des Älterwerdens" reagieren werdet - in gewisser Weise war es ja doch auch eine Art "Seelen-
Striptease", und das in einem so öffentlichen Medium wie dem www - aber, ich dachte mir, vielleicht macht das,
was ich hier schreibe, ja manchen Menschen Mut.

Und Mut - Lebensmut - liegt meiner Meinung nach ganz nah neben der Lebensfreude: Wer sich den oft sehr großen
Herausforderungen des Daseins stellen kann, ist meiner Erfahrung nach auch mutig genug für echte Emotionen -
wie sie eben auch Glücksgefühle und tief aus dem Inneren kommende Freude sind!


Hier ist mein Beitrag für den Makro-Montag bei Britta

  Könnt ihr euch noch erinnern, dass ich in meinem vorangegangenen Post im Zusammenhang mit meinen Beinen
eine Erkrankung namens „Lipödem“ erwähnte? Auch bei diesem Punkt habe ich lange überlegt, ob ich euch darüber 
überhaupt erzählen soll, denn ein so richtig angenehmes Thema ist das natürlich nicht - weder für euch, noch für 
mich. Und es zählt auch nicht wirklich zu den vorteilhaftesten Seiten des Älterwerdens, denn das Lipödem ist eine 
progrediente Krankheit, d.h. sie wird im Lauf der Jahre nicht besser, sondern eher schlechter. Andererseits denke 
ich, dass Information gerade bei einer kaum bekannten Krankheit wichtig und so ein Blog ein gut dafür geeignetes 
Medium ist. Nicht alle sollen so lange im Ungewissen sein wie ich.





Wahrscheinlich werden einige von euch jedoch nicht an dem Thema oder an so viel Text interessiert sein, deshalb 
baue ich hier zur Auflockerung auch noch ein paar Fotos vom Seibersdorfer Schlosspark ein, die wir aufgenommen 
haben, ehe die Hochzeitsgäste dort eintrafen. (Hier habe ich euch über diesen Foto-Auftrag erzählt und ein paar 
der Hochzeitsbilder gezeigt. Außerdem konntet ihr euch in diesem vorvorigen Post auch zwei meiner Häkeljäckchen 
ansehen. Heute lernt ihr ein drittes näher kennen!)


Mit dieser Collage bin ich mit dabei bei Ines Meyroses "sexy-kurz im Mai"

 Weil das parallel laufende Gesundheitsthema jedoch sehr umfangreich ist und ich bereits ziemlich viele
Informationen zusammengetragen habe, bastle ich zum Ausgleich (voraussichtlich) zwei Lipödem-Postings.




Hier zunächst ein paar allgemeine Infos:

Lipödem: von griechisch lípos „Fett“ und oídēma, „Schwellung“)

Beim Lipödem handelt es sich um eine eine genetisch bedingte chronische Funktions- und Verteilungsstörung 
des unter der Haut liegenden Fettgewebes an den Extremitäten. Bei dieser Störung schwellen die betroffenen 
Körperteile stark an, schmerzen und sind besonders druckempfindlich. Das Lipödem betrifft fast ausschließlich 
Frauen und tritt meist nach der Pubertät, nach einer Schwangerschaft oder ab den Wechseljahren auf. Nach 
Schätzungen sind etwa 5 bis 10 Prozent aller Frauen davon betroffen.

Laienhaft beschrieben, passen Hüfte, Po und Beine nicht zum ansonsten schlanken (oder vergleichsweise 
schlanken) Oberkörper. Im Verlauf der Krankheit werden viele Betroffene bewegungsarm und frustriert - und dann 
kommt leider oft noch eine echte Adipositas hinzu, was die Diagnosestellung erschwert. Manchmal sind auch die Arme 
vom Lipödem betroffen. Die Füße und Hände der erkrankten Frauen sind hingegen fast immer schlank. (Es ist jedoch 
möglich, dass die Gefäße am Fuß nicht sichtbar sind - die Ursache ist dann allerdings nicht das Lipödem, sondern 
eine Begleit-Lymphstauung.)

Sport oder Diäten helfen - jedenfalls nach den meisten Informationen, die ich im Internet finden konnte - nicht 
bzw. nur unbefriedigend weiter; das Missverhältnis bleibt bestehen. Bei einer Fettverteilungsstörung wie dem 
Lipödem werden nämlich ca. 80 % der überschüssigen Kalorien im betroffenen Gebiet gespeichert. Beim Abnehmen 
hingegen werden 80 % des Fettes im nicht betroffenen Gebiet reduziert. Dadurch wird häufig die schon 
bestehende Unproportionalität weiter verstärkt.

Frauen mit Lipödem bekommen leicht blaue Flecken und verspüren oft schon bei leichter Berührung Schmerzen in den 
betroffenen Körperregionen. Bei manchen Frauen werden die betroffenen Stellen mit der Zeit immer dicker 
bis hin zur Bildung gewaltiger Fettlappen.

(Quellen: klick und klick und klick)




Wovon ihr vermutlich schon gehört habt, ist das Reiterhosensyndrom. Das ist eine Form, in der sich 
die Krankheit manifestiert: In diesem Fall häuft sich krankhaftes Fettgewebe seitlich an den Hüften und 
Oberschenkeln. In seiner gemäßigten Form mag das "hübsch weiblich" aussehen, doch bei fortschreitender 
Krankheit leiden viele Frauen unter ihren Proportionen - und zum Teil eben auch an Schmerzen.

Wenn die Fettverteilung bis zu den Knöcheln reicht, spricht man von einer Pumphose. Diese beiden 
dürften die häufigsten Erscheinungsformen des Lipödems sein, in der Grafik "Typen des Lipödems" 
seht ihr weitere Formen der Erkrankung.

 Typen des Lipödems:

Lipoedem_Typen.jpg
Bildquelle: klick

Ich selbst zähle zu jenen Betroffenen, die bis vor kurzem nichts von der Existenz dieser Krankheit 
wussten. Erst meine Physiotherapeutin (die vom menschlichen Körper mehr versteht als manche Ärzte) 
machte mich darauf aufmerksam, dass meine Beschwerden einen Namen haben. 


Zwei Bilder für das Freitags-Outfit bei Tina und außerdem lache ich hier für Rettet die Lachfalte #5 


Offenbar bin ich ein klassischer "Pumphosen- (oder Ganzbein-)Typ" – und zum Glück noch im 
Stadium 1 der Krankheit. (Sie schreitet nicht bei allen Menschen gleich schnell voran. Ich wünsche 
mir, dass ich alt werde, aber zugleich hoffe ich, dass ich niemals Stadium 2 oder 3 erreiche...)


Bevor ich das erfahren habe, wusste ich nur, dass ich wegen dieser Beine seit meiner Jugend keine 
engen oder kurzen Röcke tragen wollte. Hinzu kam die Feststellung, dass ich von Jahr zu Jahr schwerere, 
schmerzendere Beine bekomme - vor allem, wenn es sehr heiß ist, wenn ich lange sitzen musste (was mir 
bei meinem Bürojob kaum erspart bleibt) aber auch, wenn ich viel gegangen bin (und ich gehe ja viel und 
eigentlich auch gern) oder wenn ich lange stehen muss (z.B. in einer Warteschlange oder einer überfüllten 
U-Bahn) - sie werden dann prall und hart, sie prickeln bzw. brennen und tun einfach weh.


Im Stadium 1 der Krankheit sieht die "Pumphose" ungefähr so aus:
(Das sind übrigens nicht meine Beine, aber sie sehen ihnen ziemlich ähnlich.)


Bildquelle: klick


Der Vollständigkeit halber könnt ihr euch > hier  Bilder der fortgeschrittenen Stadien ansehen. Bei diesen beiden 
Aufnahmen lässt sich auch besonders gut etwas ganz Charakteristisches erkennen: Frauen, die vom Lipödem betroffen 
sind, haben zwar dicke Beine, aber schmale, schlanke Füße (es sei denn, es hat sich zu ihrer Krankheit auch 
noch ein Lymphödem hinzugesellt. Dies ist aber selten symmetrisch). Und bei den Aufnahmen von Stadium 3 sieht 
man sehr deutlich, wie schlank die Taille der Frau ist. Adipositas sieht anders aus!


Das Kettenbildchen geht mitsamt den Löwenköpfen und dem Fischkopf zu Sunnys Um Kopf und Kragen

 
In diesem Posting habe ich euch in der unteren Hälfte beschrieben, warum ich mich so kleide, wie ich mich kleide 
und ging da auch näher auf meine Beine, ihre Form, ihre Empfindlichkeit und Neigung zu blauen Flecken ein. 
Damals wusste ich noch nicht, dass Empfindlichkeit und blaue Flecken Symptome des Lipödems sind. Auch meine 
"kleine Oma" (die Großmutter mütterlicherseits), die mir ihre Beinform vererbt hat, habe ich euch in diesem Posting als 
junge Frau gezeigt. 

Hier unten seht ihr meine Großmutter und mich ca. im Jahr 1963; da war Oma 60 Jahre alt und verließ kaum noch 
ihre Wohnung, weil sie ihre Beine so schmerzten und sie nur sehr schlecht gehen konnte. Leider sieht man von ihren 
Beinen auf dem Foto nichts, sie waren auch fast immer versteckt.


Hier ein Foto für das Guckloch in die Vergangenheit

In ihren letzten Lebensjahren muss meine kleine Oma das Stadium 2 oder 3 des Lipödems erreicht haben. Ich habe 
ihre Beine nicht oft gesehen, obwohl ich in meiner Kindheit an so manchem Wochenende bei ihr übernachtete, wenn 
meine Eltern abends etwas unternahmen. Sie waren ständig in Bandagen gewickelt. Vor dem Schlafengehen musste 
sie allerdings Salben auftragen und neue Fatschen anlegen, und so erhaschte ich manchmal doch einen Blick. 
Ihre Beine waren geformt wie Säulen und sie hatten Blutergüsse und offene, wunde Stellen. 




Die Erklärung, die ich erhielt war, dass Großmutter ihr ganzes Berufsleben hindurch im kalten Geschäft hatte 
stehen müssen: Sie hatte von ihren Eltern eine Fleischhauerei (Metzgerei) übernommen, und möglicherweise 
habe sie sich ihre Beine dort auch gefroren. Und außerdem habe sie "schlechte Venen". (Meine Mutter hat übrigens 
auch seit Jahren Venenprobleme, aber sie ist ganz offensichtlich vom Lipödem verschont geblieben.)




Ihr Lieben, ich danke euch für eure Aufmerksamkeit und hoffe, dass einige von euch mit diesem Beitrag etwas 
anfangen konnten! Aus ein paar Kommentaren zum vorigen Post weiß ich, dass unter meinen Leserinnen 
sogar welche sind, die das Lipödem persönlich betrifft; vielleicht kennen manche von euch eine davon 
betroffene Frau, die noch nicht einmal weiß, was der Grund für ihre geschwollenen Beine sein könnte ... oder 
vielleicht erreiche ich mit meinem Posting zumindest, dass manche Leser ab sofort angesichts fülligerer 
oder unproportionierter Menschen nicht gleich an Gefräßigkeit und Faulheit denken, sondern auch 
eine Krankheit wie das Lipödem in Erwägung ziehen. Im nächsten Posting zum Thema möchte ich 
u.a. darüber schreiben, weshalb diese Krankheit noch so weitgehend unbekannt ist. (Aber zunächst
wird noch ein anderer Beitrag von mir erscheinen, in dem Krankheiten außen vor bleiben und es jede 
Menge "Action" zu sehen gibt ;o))


Hier gibt's noch ein paar Einblicke in den Trauungssaal des Schlosses mit den schönen Trompe-l'œil-Malereien!

Und ganz zum Schluss noch eine gute Nachricht aus Österreichs Schaufenstern: "Die schöne Helena"
(unten) ist eine Schaufensterpuppe mit den Maßen 106/80/106 und Konfektionsgröße 42, die jenen der
durchschnittlichen Österreicherin entsprechen. Sie "tingelt" ab heute (20.5.2015) durch die Geschäfte von
Linz und soll zum Nachdenken über Schönheitsideale und Schlankheitswahn anregen. Es wird aufgrund
des positiven Echos bereits überlegt, mit Helena in Serie zu gehen:


Bildquelle: klick


  Bis zum nächsten Mal und alles Liebe! 
♥♥♥ Herzlichst, eure Traude ♥♥♥



Kommentare:

  1. Liebe Traude,
    wie schade, daß ich derzeit so wenig zum Blog lesen komme. Da hätte ich ja beinahe zwei tolle Posts von dir verpasst. Hut ab, daß du eine Krankheit ansprichst, die noch nicht ganz so bekannt ist. Mit deinen Informationen kannst d sicherlich viele Betroffene aufklären und unterstützen. ....und noch schnell zu dir....sehr, sehr schöne Fotos von einer ganz, ganz attraktiven Frau ;-)
    Ganz herzliche Grüße,
    Manuela

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  2. Liebe Traude,
    ich sage auch Hut ab das du darüber sprichst und das du uns aufklärst.Ich finde deine Fotos immer klasse und finde das du eine total hübsche bist.
    LG
    Nicole

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  3. Liebe Traude,
    das ist sehr interessant, was du da alles zusammengetragen hast. Wenn man nun eine bestimmte Diät anwenden würde, könnte man dann auch die Symptome lindern?
    Ich freue mich über jede lachende Traude auf den Bildern und ich denke auch, dass du mit deiner positiven Art ein ganz prima und leuchtendes Schwert gegen viele Unbilden des... in der Hand hast. Und deine Fröhlichkeit steckt an. Irgendwann bekommst du von uns allen eine Goldmedaille.
    Vielen Dank auch für deine schönen Bilderreigen,
    bis bald,
    Angelika

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  4. Liebe Traude, du bist wunderbar! In einer dir eigenen Art hast du uns diese Erkrankung näher gebracht. Durch die wundervollen Fotos dazwischen war es ein großes 'Vergnügen'. Die Ernsthaftigkeit dieses Posts ging dabei jedoch nie verloren. Ich hoffe und wünsche, dass du es mit deinem Humor schaffst, die Erkrankung zum Stillstand zu bringen und ihr Fortschreiten aufzuhalten. - Mein ganzes Leben lang hadere ich schon mit meinen Beinen, doch jetzt bin ich froh und ich darf dir verraten, weshalb: Sie sind nicht schön, aber sie schmerzen nicht!!! Da kann ich doch nur dankbar sein! Vielen Dank für diese ehrlichen Worte und den Post, der Betroffenen bestimmt ein Stück weit hilft. Vielleicht hören sie so, genau wie du, zum ersten Mal, dass ihre Beschwerden einen Namen haben!
    LG nach Österreich! Martina

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  5. Liebe Traude,
    von dieser Krankheit habe ich schon öfters gelesen und gesehen. Für Betroffene gut zu wissen was mit ihnen los ist.Ich kann es sehr nachvollziehen.
    Zwar habe ich diese Krankheit nicht, aber anderes und wie froh und dankbar war ich nach vielen Jahren Beschwerden zu wissen es gibt einen Namen dafür...polyglanduläres Autoimmunsyndrom Typ 1.
    Ich wünsche dir von Herzen das Beste und das es eine Möglichkeit der Linderung gibt. ♥

    Liebste Grüessli
    Julia

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    1. Muss berechtigen...bin glaube ich Typ 2. ;-)

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  6. Ich finde es gut, dass Du zu Deinen "körperlichen Mängeln" stehst! Wer hat denn schon die absoluten Traummaße? Und ich bin der Meinung, dass man "körperliche Mängel" durchaus durch andere Vorzüge wettmachen kann! Z. B. durch Fröhlichkeit - wie man auch wunderbar an Dir sieht!
    viele Grüße von
    Margit

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  7. liebe traude, vielen Dank für den aufklärenden beitrag. Weisst du, warum ich deinen Blog so mag? weil du so abwechslungsreich und informativ viele Themen zu mischen verstehst, nicht nur Mode und Lachen haben bei dir einen PLatz, sondern vieles andere mehr und inhaltsreich erzählst du uns von vielen kleinen und großen Leiden und bedürfnissen, unterhältst uns mit geschichten von früher und heute, deckst vieles an Interessantem ab und streifst nicht nur sondern erzählst bebildert von Land, Landschaften und Leuten. Das mag ich, das mag jeder der deinen Blog besucht.
    Das Heute hat mich sehr interessiert und manches davon wusste ich noch nicht.
    herzlich ein Danke dafür.... Angelface

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  8. Es scheint wirklich so zu sein, dass es immer noch Frauen gibt, die meinen Barby könnte im wirklichen Leben so aussehen wie als Puppe und trotzdem immer satt sein ...jedenfalls so lebensfreudig wie bei dir, würde es garantiert nicht zugehen :-)


    Liebe Grüße - Monika


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  9. Hallo Traude,

    da weiß man gar nicht, was man schreiben soll. Es tut mir echt leid, das du diese Krankheit hast, dennoch bewundernswert wie stolz und glücklich du immer auf den Bildern aussiehst. Du sprühst vor Leben.
    Die Schaufensterpuppe finde vom Gedanken her sehr gut und vielleicht rüttelt sie den ein oder anderen etwas auf.
    LG Tanja

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  10. Liebste Traude,
    ich finds ganz ganz toll, dass du so ausfürlich über das Lipödem schreibst! Eigentlich furchtbar, dass man da nicht mehr drüber weiß, da würde vielen einiges an Leid erspart bleiben. Es reicht ja schon das unangenehme Empfinden, wenn frau dann noch dauernd abschätzige Blicke von Fremden erntet und ja nicht zu jedem sagen kann "du weißt eh, ich bin keine fresssüchtige sportmuffelige Ehschonwissenwas". Du gibst hier ein wunderbares Beispeil wieviel Lebensfreude von innerer EInstsellung abhängt und wie sehr auch davon, dass frau und man zu sich steht und sich selbst annnimmt und mag. Weil perfekt sind wir ja alle nicht und das wäre auch sehr sehr fad. Ich muss ehrlich sagen, dass mir bis zu dem Zeitpunkt, wo du deine Beine angesprochen hast gar nicht aufgefallen ist, dass sie dick sein sollen, Naja ein bisschen rundlich halt hab ich mir gedacht, aber das spielte so absolut keine Rolle, ob wir uns mögen würden oder nicht.
    Das mit der Schaufensterpuppe find ich gut und ich denke, dass wir den Zenit dieser krankhaften Dürrefrauenära wohl schon überschritten haben, ein bissl dauern wirds sicher schon, aber eine Gegenbewegung wirds geben, das war immer so in der Geschichte und schließlich ist die Monroe mit ihrer Kleidergröße 42 auch noch lebhaft in Erinnerung.
    Wir freuen uns unseres Lebens, ohne Modelmaße ist es einfach auch weniger stressig. Ich habe übrigens seit meiner Pubertät dicke Haxn und passe in keine hohen Stiefel, weil ich die wunderlichen Wadeln meiner einer Oma geerbt habe und die Dellen am Oberschenkel begleiten mich schon lange. Ich mag meinen Körper, schließlich habe ich nur den einen und ich mag ja noch eine Weile mein Leben lieben :-)
    Liebste Grüße
    Elisabeth

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  11. Liebe Traude,
    zuallererst möchte ich Dir mein Mitgefühl ausdrücken! Mit dieser Krankheit hast ja noch ein Packerl zusätzlich aufgeladen bekommen und ich finde es toll, dass Du hier darüber schreibst. Vor allem auch deswegen, weil ich mir vorstellen kann, dass andere Frauen - die unter Umständen sogar davon betroffen sind - hier das erste Mal im Detail von dieser Krankheit gelesen haben. Dir möchte ich auf jeden Fall von Herzen wünschen, dass Deine Beine so wie sie jetzt sind, möglichst lange stabil bleiben oder sich sogar verbessern. Hoffentlich kann Dich Deine erfahrene Physiotherapeutin in dieser Hinsicht auch unterstützen. Unbedingt möchte ich Dir aber noch schreiben, dass ich ohne Deine Zeilen hier nie darauf gekommen wäre, dass Deine Beine tatsächlich so aussehen, wie Du sie hier beschreibst resp. vergleichst, denn Du kleidest Dich wirklich wunderbar vorteilhaft für Dich! Das bestätigten auch wieder die schönen und herrlich fröhlichen Fotos dieses Posts.
    Alles Liebe für Dich von Rena
    www.dressedwithsoul.com

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  12. Liebe Traude,
    ich habe im Fernsehn schon einige Dokumentationen über das Lipödem gesehen, und oft sind schon ganz junge Frauen massiv davon betroffen. Ob du tatsächlich ein Lipödem hast, mag ich nicht beurteilen, aber zieh dir diesen Schuh nicht zu früh an. Wie ich schon unter deinem letzten Beitrag geschrieben habe, habe ich dich als Teenager nicht als dick empfunden und auch deine Beine sahen doch sehr normal aus. Wir sehen nun mal nicht alle gleich aus! Ich selbst habe beispielsweise die "Fußballerwaden" meines Vaters geerbt (die passen in keinen Langschaftstiefel), während meine Mutter sehr schlanke und trotzdem eher formlose Beine hatte. Von Lipödem keine Spur, aber die Veranlagung zu blauen Flecken habe ich vermutlich von ihr geerbt. Das Lipödem ist eine Krankheit und sicher keine Modeerscheinung, aber es rückt derzeit durch diverse TV-Sendungen erst so richtig in den Blick der Öffentlichkeit. Manchmal sehe ich Menschen auf der Straße, bei denen denke ich sofort: das ist ein echtes Lipödem. Die können im Gesicht, in der Taille, am Busen fast magersüchtig sein, aber dann fallen einem überdurchschnittlich dicke Arme und Beine auf. Nun sieh dich an: du bist wohlproportioniert - oder nicht? Was ich damit sagen will, man sollte sich selbst nicht allzu schnell in eine Schublade stecken (lassen). Wenn dir das guttäte, wär's ja okay, aber deinem Text entnehme ich, das du nun plötzlich doch Angst davor hast, dass deine "Krankheit" fortschreitet. Was, wenn du dir unnötige Sorgen machst, weil du gar nicht wirklich krank bist? Ich habe dich bisher hier in deinem Blog als lebensfrohen Menschen kennengelernt, der wunderbar mit dem Älterwerden und der vorhandenen Figur umzugehen weiß, ich finde das solltest du dir erhalten. Jetzt lese ich hier auf einmal Kommentare, die dir Mitgefühl ausdrücken, die von körperlichen Mängeln schreiben - puh, nee, kann mir nicht vorstellen, dass das in deinem Sinne ist.
    Herzliche Grüße
    Elke
    _____________________________
    www.mainzauber.de

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    1. Ganz vergessen: Deine nicht-ödematösen Collagen sind mal wieder wunderschön, und du siehst klasse aus! Das sollte nicht ungesagt bleiben.
      LG - Elke

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  13. Hallo Traude,
    ja was du hier beschreibst ist wirklich leider so, auch ich bin betrofffen und habe mitlerweile Typ 2. Nach Schwangerschaft und zwei Krebserkrankungen mit derzeitiger Antihormontherapie ist es noch schlimmer geworden.Bei mir hilft, einmal wöchentlich 60 Minuten Lymphdrainage und Kompressionsstrümpfe Kl.II. Trotzdem wenn ich mich überanstrenge mit dem laufen schmerzen meine Beine und dann hilft nur noch hoch lagern. Diäten bringen nicht viel, Kochsalzarme Kost und wenig Zucker sowie Alkoholverzicht und keinen Kaffee bringen ein bisschen Linderung aber immer kann man auch nicht auf alles verzichten.Deine Beiträge und die Fotos von dir sind Klasse und ich finde das macht dich auch Einzigartig.Bei mir ist auch mit meinen 49 Lenzen ein anderes Selbstwertgefühl da wie vor 10 Jahren.Ich frage mich nicht mehr was die anderen denken sondern ziehe das an was mir gefällt. Mach weiter so und eine schöne Restwoche und viele Grüße aus Recklinghausen
    Antje

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    1. @Antje: Da ich gerade versucht habe Traude ein bisschen Hoffnung zu machen, dass sie nicht unter einem Lipödem leidet, möchte ich hier noch schnell anmerken, dass Lymphödeme nach Krebserkrankungen einen anderen Ursprung haben. Das sollte man bitte auf keinen Fall miteinander vergleichen.
      Lieben Gruß und dir alles Gute
      Elke

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    2. Hallo Elke,
      leider hatte ich auch schon Lip- und Lymphödeme vor meinen Krebserkrankungen die anderen Ursprungs sind und meine Absicht war es nicht Traude durch meinen Kommentar negativ zu beeinflussen. Jedes Krankheitsbild ist verschieden und jeder sollte sein Leben leben wie er es möchte mit dieser Krankheit.
      Lieben Gruß und dir auch noch alles Gute
      Antje

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  14. Liebes Röslein,
    ach, was soll ich sagen ... es tut mir so leid, dass du diesen Rucksack zu tragen hast. Unendlich leid! Und dennoch bin ich froh, dass du deine Lachfalten weiterhin pflegst und hegst! So traumhafte und soooo positive Fotos begleiten diesen, deinen so persönlichen Text!
    Ich wünsch dir vom Herzen alles nur erdenklich GUTE und drück dich ganz fest
    Elisabeth

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  15. Liebe Traude,

    das sind gute Informationen.
    Herzlichen Dank dafür.

    Sonnige Grüße
    Elisabeth

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  16. in diesem schloßpark war ich noch gar nicht. tolle bilder hast du da mitgebracht, liebe traude. wundershön!!!
    UND : Information ist immer gut !!!!!
    glg
    margit

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  17. Liebe Traude,

    das Thema hast du schön verpackt zwischen den tollen Bildern.
    Ich mag dich egal wie deine Beinchen aussehen, das einzige was ich dir Wünsche, dass es sich mit den Schmerzen in Grenzen hält.

    Es gibt leider viele Dinge wo kein Kraut dagegen gewachsen ist, auch wenn man sagt es gibt für alles ein Kraut, ich finde so ist es leider nicht ,o))

    Ich wünsch dir einen schönen Abend

    GLG Mela

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  18. Liebe Traude, ich finde es gut, dass du dieses Thema weiter ansprichst und soviele Informationen dazu bietest. Meine Mama ist ja schon schwer betroffen und es ist oft traurig, wie wenig die Menschen das als Krankheit annehmen. Oft sagt man ihr sie soll abnehmen. Aber sie ist nicht dick und isst auch gar nicht unangemessen und viel. Mit der Zeit frustriert sowas immer mehr. Ich hoffe dein Post Sensibilisiert wirklich viele Menschen oder hilft unwissend auch zu erkennen, was da los ist.
    Bei der Schaufensterpuppe finde ich übrigens den Kopf ein wenig klein geraten. Hat man da dies Maße nicht mitangepasst?
    Viele Grüße Ela

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  19. Liebe Traude, ein Post der mich sehr zum Nachdenken bringt , auch ein wenig mit Skepsis ähnlich der von Elke Heinze.. Ich mag auch nicht gern Schubladen, ich springe da meist wieder raus ;)
    Was mich nicht skeptisch macht sind die to,len Fotos die Du wieder gemacht hast. Respekt.
    Ansonsten gefällst Du mir sehr gut, so wie Du bist und ich wünsche Mir Dich lange bei bester Gesundheit zu sehen.
    Ich weiß ganz genau wie das ist wenn man unglückllich ist mit dem Aussehen der eigenen Beine.
    Ganz liebe Grüße,Tina

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  20. Danke für diesen informativen Beitrag! Meine Beine sehen an manchen Tagen auch sehr nach dieser Krankheit aus! Ich muss immer sehr aufpassen, wenn ich zu viel Zucker konsumiere, denn das wird anscheinend immer sofort in meine Oberschenkel 1:10 gepumpt! Lach! Und fester angreifen kann ich meine Gebeine sowieso nicht, das schmerz auch immer!! Keine Ahnung, ob ich das auch habe, allerdings macht mir mein Hashimoto diesbezüglich eher zu schaffen. Verlangsamter Stoffwechsel usw...
    Töchterchen ist damit auch belastet! Und meine Mama auch. Seufz!
    LG Petra

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  21. Interessant! Als Klappergestell macht man sich selten Gedanken darüber, weshalb jemand mehr auf den Rippen hat. Man ist manchmal einfach nur neidisch ;)
    Ist es möglich, dass diese Krankheit auch einfach "nur am Bauch" ist?? Das wäre ei e Hilfe für meine Kollegin....
    Herzlichst
    yase

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  22. Dear Traude.

    So sorry to hear of the illness that runs in your family and you have as well. I hope that the pains you have, will never be as bad as your grandmother once had. You are a very special woman to stay as positive and full of joy. I think that's the only way to conquer things like this.

    Sending you a big hug and kiss for being so brave to write about in on your blog and for staying the way you are: one of the sunniest persons in the blogosphere. Take care!

    Love,

    Madelief xox

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  23. liebe Traude,
    auf alle Fälle sind alle Foto von Dir voll sprühender, fröhlicher Lebensfreude.
    Und das macht Dich so sympatisch!
    Ich glaube, Du hast mit diesem Post bestimmt einigen Frauen ein gutes Stück weiter geholfen - toll!
    liebe Grüße
    Gerti

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  24. Hallo Traude,
    ja, da fällt mir auch jemand ein, der diese Krankheit hat, zum Glück gehöre ich nicht zu den Betroffenen.
    Ich finde es gut das du über dieses Leiden berichtest.
    LG Heidi

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  25. Es tut mir leid, dass du wohl diese olle Krankheit hast. Hoffentlich bleibst du von den schlimmsten Auswirkungen verschont.
    Grüßle Ursel, glücklicherweise nicht betroffen, wenn auch durchaus dickbeinig

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  26. Liebe Traude,
    danke für diesen offenen Post. Schön, dass du so damit umgehst und so fröhlich bist. Hast du das mal von einem Facharzt abklären lassen?

    LG Sabine

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  27. Dear Traude,

    Thank you for sharing this post and so sorry that you have disease dear friend. Hopefully with medication and things you will be able to overcome this. Love your happy and joyful spirit and always a pleasure to come and visit you.
    Hoping for good health for you
    Sending hugs
    Carolyn

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  28. Liebe Traude, als ich die Bilder des fortgeschrittenen Lipödem gesehen habe, bin ich doch sehr erschrocken. Ich hoffe für dich, dass du in der ersten Phase verbleiben darfst...
    Meine Grossmutter hatte auch offene Beine. Ihr wurde sogar Haut vom Oberschenkel auf die Schienbeine transplantiert. Aber ob es die Folgend von Diabetes oder ein Lipödem waren kann ich leider nicht sagen.
    Liebe Grüsse Gabriele

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  29. Liebe Traude,
    erstmal bedanke ich mich, dass du mir wieder eine schöne Collage für den " Natur - Donnerstag " gewidmet hast !
    Gerade habe ich das Foto bei mir eingesetzt und es passt perfekt zu meiner Aktion.
    ♥lichen Dank dafür.
    Ansonsten finde ich klasse, dass du so offen und auch so informativ über das Lipödem berichtest.
    Wahrhaft eine sehr unschöne Diagnose und ich kann mir schon vorstellen, wie die Frauen, die davon betroffen sind darunter leiden.
    Werden sie doch oft abschätzend und kritisch begutachtet.
    Dir wünsche ich, dass du bei der Stufe 1 recht lange stehen bleibst.
    Und Gottseidank ist es mit der mode heutzutage leichter sich optisch gut zu kleiden, erlaubt ist alles und man kann gut kombinieren, du findest deinen Weg . . bzw. hast ihn ja schon gefunden :-))
    Allerherzichste Grüße
    Jutta

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  30. Liebe Traude,
    oh, ich habe von dieser Krankheit noch nie gehört. Das tut mir leid, dass du davon betroffen bist! Auf den Fotos habe ich nie erkannt, dass du Probleme mit den Beinen hast. Du hast ein gutes Händchen dich geschickt zu kleiden.
    Ich wünsche dir alles Gute und Liebe,
    Christine

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  31. Liebe Traude,
    diese Krankheit hat auch eine gute Freundin von mir. Zwar ist sie noch nicht im Stadium 3 und sie tanzt auch gern, aber sie wird oft sehr krumm von der Seite angesehen. Dabei ist sie nicht dick, sondern hat eine sehr schlanke Taille. Ich bewundere, wie sie immer noch in den Spagat kommt.
    Ich wünsche dir, dass die Krankheit noch lange in diesem wohl doch erträglicheren Stadium beleibt.
    Deine Fotos sind wieder bezaubernd schön. Mir gefallen diese Illusionsmalereien ... davon hätte ich auch gerne welche in meinem Haus :)
    Liebe Grüße
    Gusta

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  32. Hallo Traude,

    von dieser Krankheit habe ich bisher nur am Rande gehört, sicherlich, wie jede Krankheit, für die Betroffenen - also auch für Dich - schlimm, da wünsche ich viel Verständnis und natürlich "Gute Besserung" :)

    Oft hat man ja Krankheiten, welche man noch nie gehört hat und von denen man über viele Jahre gar nichts bemerkte oder es einfach so hingenommen hat "als normal".

    Aber eines sollte Dir als Trost dienen, man sieht es Dir auf den Fotos nicht an, in keinster Weise :)

    Liebe Grüße und ein frohes Pfingstwochenende
    Björn :)

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  33. liebe Traude,
    ich bewundere deinen Mut, diese heikle Thema anzusprechen denn das ist wie so Vieles nicht gerade so schön für die Betroffenen.
    Stadium drei habe ich gerade angesehen, oh mein Gott, fällt mir nur dazu ein.Man kann im Anfangsstadium wohl noch einiges bessern, ich hatte mal ein Buch dazu, mit Ernährung, Bewegung und bestimmter Lymphdrainage kann man zumindest die weiteren Stadien aufhalten, ganz weg geht es nie. .Genussgifte sind jedoch komplett tabu.wir Frauen haben viele Plagen, finde ich. Das Älterwerden ist nicht für alle Frauen schön, und nicht so leicht zu ertragen, man braucht viel Optimismus.
    Liebe Traude, deine klaren Worte zu meinem Post letzte Woche haben mich gefreut, ich bin froh, dass viele Leser so klar sehen und gesehen haben, das unterstützt mich und es tat gut, vielen herzlichen Dank!
    Hab schöne Pfingsttage, liebste Grüße, cornelia

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    1. Liebe Cornelia,
      was du Traude schreibst ist genau das was bei mir hilft Lymphdrainage, Gesunde Ernährung, und Genussgifte von einem fern zu halten,was ja nicht immer so leicht ist, ich liebe Kuchen Chips und auch mal ein gutes Glas Rotwein zu einem guten Essen.Man muß einfach sein Maß finden um mit dieser Krankeit leben zu können und das ging bei mir auch nicht von Heute auf Morgen. Wenn es mal mir nicht so gut geht gehe ich auf schöne Blogs wie auch deiner einer ist und lenke mich mit schönen Dingen von der ihr berichtet ab und schon freue ich mich das ich nicht die einzigste bin die solche schönen Dinge liebt wie ihr. Noch ein schönes Restpfingsten und schöne Grüße aus Recklinghausen
      Antje

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  34. find ich sehr gut, dass du über das thema berichtest. kann mir auch gut vorstellen, dass du auf diese weise einige betroffene überhaupt erst darauf bringst, was sie haben. und sobald das leiden einen namen hat, ist es sicher leichter damit so umzugehen, dass man das stadium zwei und drei nie erreicht. puh, hab mir die fotos angesehen.. wünsch ich niemanden.
    dafür wünsch ich dir ein schönes, langes wochenende! :-)
    liebe grüße, maje

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  35. Liebe Traude, ich hatte von dieser Krankheit bisher noch nichts gehört. Es tut mir so leid für Dich, dass Du sie geerbt hast. Das ist ja im Stadium 1 schon kein Zuckerschlecken. Ich drücke Dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen, dass die Krankheit stagniert und Du mit gewissen Therapien auch die Schmerzen in Grenzen halten kannst. Gut, dass Du zumindest jetzt weißt, was es ist und Du entsprechende, hoffentlich wirkungsvolle Maßnahmen ergreifen kannst.
    Ich knuddel Dich und schicke Dir ganz liebe Grüße
    Julia

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  36. Bom dia, Te desejo melhoras, nunca tinha ouvido falar nesta doença,
    suas fotos ficaram maravilhosas.
    beijinhos

    http://eueminhasplantinhas.blogspot.com.br/

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  37. Liebe Traude,
    es ist so schön, dass Du Dir davon das Leben nicht vermiesen lässt. Und ich finde Deinen offenen Umgang damit schön, denn das motiviert andere vielleicht, sich auch nicht mehr zu verstecken.
    Danke für Deinen Beitrag beim #modejahr2015!
    Frohe Pfingsten wünscht Dir
    Ines

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  38. Hallo Traude
    Schön, dass du trotz "allem" deinen Humor und deine Lebensfreude nicht verloren hast und dass du immer so fröhlich und voller Tatendrang durchs Leben gehst! - Danke für diesen lehrreichen Post und herzlichste Grüsse Rita

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  39. Liebe Traude,

    toll, dass Du so offen und informativ über diese Krankheit schreibst. Der Name war mir zwar geläufig, aber ich muss gestehen, dass ich bislang nicht viel damit anfangen konnte. Und Du bist wieder einmal das beste Beispiel, dass man auch mit kleineren (oder auch größeren) Problemen das Leben genießen und so viel Lebensfreude ausstrahlen kann!

    Liebste Grüße,
    Nadine

    http://nadinecd.blogspot.co.at/

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  40. Hier schaue ich auch noch hinein ...
    "Schlechte" Beine können u.a. auch in Zusammenhang mit hohen Konsum von Schweinefleisch stehen, gerade wenn es sich um offene Beine handelt. Von der Schulmedizin wird das freilich nicht so gesehen! Aber gerade, weil Du von Fleischerei schreibst ... viel Stehen ist dem dann nicht förderlich.
    Hier eine interessante Broschüre zum Schweinefleisch

    http://79.170.40.49/watercar.ch/gesundheit/Reckeweg,Hans-Heinrich-Schweinefleisch_und_Gesundheit-Mit_dem_wichtigen_Nachtrag(1977,%2051S.).pdf

    Wir meiden es jedenfalls wie die Pest und ernähren uns ohnehin schon sehr lange vegetarisch. Doch in der Kindheit bekam ich es leider auch zu essen ... Völker die sich anders ernähren, haben diese Probleme nicht, soweit ich weiß.

    Allerdings muß ich auch sagen, was Elke schreibt, würde ich bedenken, denn ein Lipödem ist ja doch schon eine Erkrankung, die schmerzhaft sein kann und hat mit Übergewicht dann tatsächlich auch nichts zu tun. Sowie es bei Gewichtsabnahme und Ernährungsumstellung weggeht, war es ganz sicher kein Lipödem. Das würde ich wohl erst wagen zu behaupten - als Arzt - wenn das alles bereits über einen langen Zeitraum versucht wurde.
    Zu viel Sitzen ist ganz sicher ein mit ein ausschlaggebender Faktor bei jemand, der die Anlage zu "dickeren" Beinen hat, es ist aber auch für Gesunde nicht gut. Habe kürzlich einen sehr interessanten Artikel darüber gelesen .... inzwischen gibt es Laufbänder, auf denen man am PC arbeiten kann! Wäre eine Überlegung wert, auf jeden Fall ist im Stehen arbeiten dann besser als im Sitzen und immer wieder Bewegung zwischendurch einbauen.

    Ich wünsch' Dir jedenfalls, daß es kein Lipödem ist und Deine gesundheitlichen Probleme sich mit der Zeit lösen lassen. Wie gesagt, würde ich auch mal auf muskuläre Verklebungen untersuchen lassen .... das machen aber meist nur Physiotherapeuten, Alternativmediziner ... denn sie können auch viel Schmerzen verursachen. Ich füge hier mal einen Link bei, wo das annähernd beschrieben wird

    http://www.neuraltherapie-blog.de/?p=11371

    Bei der heutigen stressreichen überwiegend sitzenden Lebensweise ist es kein Wunder, wenn die Muskeln verhärten. Der Organismus ist eins, er ist nicht nur an einer Stelle krank oder beeinträchtigt! Jeder Teil des Körpers wirkt sich wiederum auf alles andere aus. Habe ich hier eine Verhärtung, können an ganz anderer Stelle Schmerzen und "Verziehungen" auftreten, bedingt z.B. durch Fehlhaltung wegen eben dieser Verhärtung und schon zieht das Ganze einen Rattenschwanz nach sich.
    Ein guter Muskelaufbau, Cardiotraining sind wohl das Wesentliche, neben Gymnastik, aber die meisten von uns glauben, ihnen fehlte die Zeit hierfür .... lieber sitzen wir Stunden am Internet .... die Auswirkungen spürt man dann bald .... daher habe ich das Ganze inzwischen auch drastisch reduziert. Der Tag hat eben immer - wie man es auch dreht und wendet - nur 24 Stunden ...

    Alles Liebe und Gute für Dich
    Sara

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